Wie stark lässt Friedhelm Funkel rotieren? (Foto: Bopp)

In der Englischen Woche: Funkel kündigt Rotation an

Der 1. FC Köln muss in der Englischen Woche mit seinen Kräften haushalten und gleichzeitig versuchen, in jedem Spiel die bestmögliche Formation zu finden. Nach der Partie in Leverkusen kündigte Friedhelm Funkel daher bereits an, gegen RB Leipzig frische Kräfte bringen zu wollen. Mit Ondrej Duda kehrt zumindest ein ausgeruhter Stammspieler zurück. Doch wer muss dafür weichen? 

Köln – Vor dem 1. FC Köln liegen im Abstiegskampf vor allem mental anstrengende finale Wochen der Saison. Doch auch körperlich dürften die bevorstehende Tage den Spielern einiges abverlangen. Nur drei Tage nach dem 0:3 bei Bayer 04 Leverkusen empfangen die Geißböcke am Dienstagabend RB Leipzig. Im Anschluss daran bleiben der Funkel-Elf erneut nur wenige Tage zum Verschnaufen, denn schon am Freitag ist der FC in Augsburg zu Gast, ehe die Mannschaft noch einmal 16 Tage Kraft tanken kann.

Der ein oder andere frische Spieler könnte kommen

Auch wenn Friedhelm Funkel seinem Team eine enorm gute Physis bescheinigte, erklärte der Trainer auch, in der Englischen Woche möglicherweise rotieren zu wollen. “Der ein oder andere frische Spieler könnte in die Mannschaft kommen”, kündigte der 67-jährige bereits unmittelbar nach der Pleite in Leverkusen an. So dürfte sicherlich davon auszugehen sein, dass Ondrej Duda nach seiner abgesessen Gelbsperre zurück in die Anfangsformation kehren wird.

Ob dafür unweigerlich Max Meyer wieder auf die Bank muss, dürfte jedoch zunächst abzuwarten bleiben. Der Winter-Neuzugang lieferte in Leverkusen eine ordentliche Partie ab. Nicht auszuschließen ist daher auch, dass Funkel den 25-jährigen weiter zurückzieht und dafür einem Sechser eine Pause gönnt. In Leverkusen nahm der Trainer Ellyes Skhiri nach 79 Minuten vom Feld. Wohl aber nicht, weil er mit der Leistung des Tunesiers nicht einverstanden gewesen wäre, sondern vielmehr aus Rücksicht vor einer weiteren Sperre. “Skhiri hatte vier Gelbe Karten. Den habe ich dann auch runtergeholt”, erklärte Funkel hinterher die Auswechslung, nachdem die Partie zu diesen Zeitpunkt bereits entschieden war. Das dürfte bedeuten, dass der Trainer Skhiri gegen Leipzig unbedingt zur Verfügung haben möchte. Allerdings riskierte Funkel damit auch, dass sich Skhiri in den kommenden Spielen seine fünfte Gelbe Karten abholen könnte und damit in einem der letzten Saisonspiele fehlen wird.

Außenspieler Kandidaten für eine Pause

Kandidaten für eine Pause wären derweil auch die vier Außenspieler Ehizibue, Horn, Wolf und Kainz. Letzterer musste nach seiner langen Verletzungspause gegen Mainz 05 90 Minuten durchspielen. In Leverkusen stand der Österreicher immerhin 70 Minuten auf dem Feld. Dass der Körper nun auch noch eine komplette Englische Woche verkraftet, dürfte zumindest fraglich sein. Des Weiteren waren auch die anderen drei Spieler am Samstag körperlich an ihre Grenzen gekommen. “Ehizibue hatte leichte Probleme, genauso wie Jannes Horn. Die habe ich vorsichtshalber runtergenommen. Wolf war relativ auf dem Zahnfleisch. Das war der Grund, ihn auszuwechseln”, erklärte Funkel am späten Samstagabend. Die offensichtlichsten Optionen wären derweil Noah Katterbach, Benno Schmitz, Dominick Drexler und Dimitris Limnios. Alle vier wurden am Samstag von Funkel eingewechselt. Limnios allerdings wird gegen Leipzig keine Option sein. Der Grieche fuhr am Montagabend in seinem Dienstwagen nach Hause, statt mit der Mannschaft ins Hotel (hier geht’s zum Kader). Darüber hinaus erscheint es unwahrscheinlich, dass Friedhelm Funkel auf so vielen Positionen rotieren wird, nachdem die Mannschaft in ihrer Zusammenstellung in Leverkusen eigentlich ein ordentliches Spiel gemacht hatte.

Eine zuletzt weniger berücksichtigte aber durchaus denkbare Variante wäre auch, Jonas Hector wieder auf die Linksverteidigerposition zurückzuziehen. Dafür könnten Skhiri und Meyer die Doppel-Sechs bilden und Ondrej Duda hinter Emmanuel Dennis auf der Zehn auflaufen. Durch den erneuten Ausfall von Sebastian Andersson dürfte der Nigerianer schließlich die schlüssigste Lösung für den Angriff sein, will Funkel bei seiner Taktik bleiben. Zudem bescheinigte der Coach dem Winter-Neuzugang eine ordentliche Leistung:  “Er hat insgesamt gesehen ein ordentliches Spiel gemacht”, sagte Funkel. “Er hatte hier keine einfache Zeit, ist vor allem gegen den Ball besser geworden. Er ist bereit das umzusetzen, sonst hätte er bei mir überhaupt keine Möglichkeit zu spielen. Er hat Luft nach oben, überhaupt keine Frage, aber warten wir mal ab.” Das klingt zumindest so, als dürfte sich Emmanuel Dennis gegen Leipzig neuerliche Chancen auf einen Startelfeinsatz ausrechnen. Ausgeruht dürfte der Angreifer nach seiner letzten Zeit unter Markus Gisdol jedenfalls sein.
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