,

Würde Funkel bleiben? „Nein, das traue ich mir nicht mehr zu!“


Ein Vorurteil, mit dem sich der 1. FC Köln seit Jahrzehnten herumschlagen muss, ist der Vorwurf, in Köln würde sich der Wind stets schnell drehen. Nach dem 0:3 gegen Bayer Leverkusen war Friedhelm Funkel umgehend kritisch beäugt worden. Nach den zwei Siegen stellt sich nun so mancher Fan die Frage, ob der 67-jährige nicht der richtige Trainer für die nächste Saison sei. Diese Diskussion hat Funkel am Sonntag endgültig beendet.

Köln – Mit zwei Siegen im Rücken geht alles immer etwas leichter. Auch für Friedhelm Funkel, der aus der Rente zurückgekehrt war, um den 1. FC Köln im Saisonendspurt zum Klassenerhalt zu führen. Dieser ist längst nicht geschafft, doch das 2:1 gegen Leipzig und das 3:2 gegen Augsburg haben die Geißböcke einen Schub gegeben. Die Hoffnung ist zurück, der FC lebt wieder.

Ein ganzes Jahr eine Mannschaft zu betreuen? Definitiv nein!

In der sky90 „Fußballdebatte“ wurde Funkel daraufhin gefragt, wie er mit seiner Situation umgehen würde. „Ich habe das Gefühl, dass ich, seit ich wieder arbeite, älter geworden bin. Die Belastung ist sehr hoch, und direkt mit einer Englischen Woche zu starten, ist sehr anstrengend. Aber die Siege tun natürlich gut und geben uns die Hoffnung, am 34. Spieltag die Chance zu haben in der Liga zu bleiben.“ Allerdings machte Funkel sehr deutlich, dass es keine Überlegungen gäbe, sein Amt im Falle der Rettung auch in der nächsten Saison noch auszuüben. „Definitiv nein. Ein ganzes Jahr eine Mannschaft zu betreuen, traue ich mir nicht mehr zu. Nach dem letzten Spiel gegen Schalke oder einer möglichen Relegation ist für mich wieder Schluss.“

Dass Funkel sich nicht mehr zutraut, eine Bundesliga-Mannschaft eine gesamte Saison zu betreuen, setzt ein Ende unter jegliche theoretische Diskussion um ein weiteres Engagement des 67-jährigen. Nicht, dass der gebürtige Neusser nicht vom ersten Tag an klar gesagt hätte, dass er nicht weitermachen werde. Doch Spekulationen bleiben ja bekanntlich immer irgendwie knapp unter der Oberfläche. Diese Aussage macht es praktisch unmöglich, dass Funkel noch einmal als Cheftrainer mit einer Bundesliga-Mannschaft – egal, ob FC oder anderswo – in eine Saison geht. Der 67-jährige will nicht mehr dauerhaft auf der Brücke stehen. Als Retter in höchster Not für einige Wochen, ja. Längerfristig, nein.

Trainer Pawlak: Funkel als Teammanager

Funkel gab auch einen Einblick in die tägliche Arbeit mit der Mannschaft und ließ anklingen, dass er seine Aufgabe weniger auf dem Trainingsplatz, denn als Psychologe und Coach am Spielfeldrand sieht. Die Wende gegen Leipzig und Augsburg sei „vor allem durch viele Gespräche gelungen“, erklärte Funkel. „Wenn du eine Mannschaft übernimmst, die neun Spiele nicht gewonnen hat und eine Englische Woche bevorsteht, ist die Arbeit auf dem Platz gar nicht so wichtig. Es ging darum, die Spieler an ihre Stärken zu erinnern.“ Dies habe auch deshalb so gut gelingen können, weil Funkel dieses Gespräche vor, während und nach dem Training habe führen können, während Assistenztrainer André Pawlak die tägliche Arbeit koordinierte. „Ich kann mich auf mein Trainerteam verlassen und mich auf diese Gespräche konzentrieren. André Pawlak macht großartige Arbeit auf dem Platz“, sagte Funkel, der Pawlak auffällig nicht als seinen Assistenten oder Co-Trainer, sondern als „Trainer“ bezeichnet.

Diese gegenseitige Wertschätzung scheint auch bei den Spielern angekommen zu sein. Funkel managt das Team und spricht mit den Spielern, Pawlak lässt trainieren. Diese Aufgabenverteilung muss noch vier, maximal fünf Wochen erfolgreich funktionieren. Dann wäre der FC gerettet – und Funkel wieder zurück im dann noch einmal so richtig verdienten Ruhestand.

37 Kommentare
  1. OlliW says:

    Das geht mir immer alles ein wenig zu schnell. Drei gute Spiele in einer Woche, 6 Punkte, und schon ist ein neuer Heilsbringer geboren. Klar ist der Funkel-Effekt deutlich zu spüren, man hört davon, man spürt es und sieht es auf dem Platz. Alles wunderbar. Es muss nun noch die nächsten drei Spiele genau so weiter wirken und alles ist noch mal gutgegangen!

    Wenn Funkel allerdings so eine positive Wirkung hat, wäre es schade und fahrlässig, auf diese zu verzichten. Wenn man so gefestigt in den Sommer gehen sollte, wäre es schön, so weiterzumachen. Teammanager – warum nicht? Dass Funkel der Fußball operativ fehlen wird, ist klar. Er wird durch Talkshows ziehen und Kommentarspalten füllen. Warum also nicht mehr im Coaching-Bereich arbeiten, mehr im Hintergrund, ohne den großen Druck? Denkbar ist es.

    Mir graut jedenfalls von einem neuen Trainer der Sorte Doll oder Breitenreiter. Das würde eine Spiegelsaison der jetzigen! Aber es wäre typisch Heldt.

    Kommentar melden
    • Marcel says:

      Das ist leider auch Köln. Zu schnell wird hier der Heilsbringer Status ausgerufen. Eins der extremsten Beispiele war damals bei der Vorstellung von Christoph Daum. Als das erste Training abgehalten wurde, ging Daum die Reihen der Fans ab und ihm wurden Kinder gereicht. Aber das ist nunmal auch die Sehnsucht vieler, endlich wieder einen erfolgreichen FC zu sehen. Der Verein hat halt nunmal auch eine immense Strahlkraft. Umso erschreckender ist es, dass es in den letzten Jahrzehnten kaum gelungen ist, diese geballte Kraft zu nutzen. Da waren halt zu viele schlechte Entscheidungen dabei. Eine davon ist der Spürbar anders Slogan.
      Nichts desto trotz, ich würde mir wünschen, dass der gesamte Verein diesen positiven Effekt den Funkel erzeugt, jetzt Mal mitnimmt auf darauf aufbaut. Mein Wunschkandidat auf dem Trainerposten für kommende Saison wäre ganz klar Baumgart. Er lebt auch den Fußball. Ist bis in die Haarspitzen motiviert. Nach meiner Meinung würde er perfekt zum FC passen.

      Kommentar melden
      • OlliW says:

        Ja, so ist es. Der Slogan ist nicht so schlimm, man muss ihn nur mit entsprechendem Leben füllen, sonst fällt er einem auf die Füße.
        Baumgart geht für mich auch klar. Es wäre für den FC wie wir ihn kennen, allerdings mutig.
        Stöger fände ich auch okay, es wäre emotional. ich bin mir daher nicht sicher, ob ich die Entscheidung fachlich-sportlich stützen würde oder nur aus nostalgischen Gründen gut fände, weil St. Öger die letzte halbwegs erfolgreiche Zeit des FC gestaltet hat, es immer vorwärts ging (er aber ebenso den größten Absturz in der Geschichte desselben Vereins begleitet zu verantworten hatte).

        Kommentar melden
      • Daim71 says:

        #Olli

        Was heißt zu schnell hochgelobt.
        Wir haben auch die andere extreme, nach Leverkusen wurde Funkel sowas von zerrissen. Als Funkel vorgestellt wurde waren auch sehr viele dagegen.
        Jetzt haben wir 2 Spiele gewonnen und jetzt ist alles gut !

        Ich fand es nicht schlecht das Funkel kam, meiner Meinung zu spät, aber egal.

        Für die Zukunft, war mir schon klar, das es mit Funkel nicht weitergehen kann.

        Wir brauchen einen, der die Zukunft mit gestaltet.
        Ich fände Baumgart auch gut, ob die Führung sich zutraut den zu holen, weiß ich nicht.
        Ob die Mannschaft den Fußball spielen könnte, wie der Baumgart es hätte, glaube ich nicht.
        Ob Baumgart sich zutraut eine andere Spielphilosophie zu wählen, steht auf einem anderen Blatt.
        Nagelsmann hat auch das Spiel in Leipzig zu guten verändert, ob Baumgart das auch könnte ?

        Mal schauen, wen der FC aus dem Hut zaubert.

        Kommentar melden
        • Boom77 says:

          Ich sehe nicht, dass man sich etwas zutrauen müsste, um Baumgart zu holen. Ich rate nur zur Vorsicht, was Baumgart angeht. Der ist mit Paderborn zwar aufgestiegen, hat in der 1. Liga aber wenig gerissen und derzeit reißt Paderbrorn unter ihm auch keine Bäume aus. Man darf auch eins nicht vergessen. Baumgart hat mit Paderbron bisher einen Verein trainiert, wo er null Ergebnisdruck und keine Erwartungen zu erfüllen hatte. Das wäre beim FC anders. Egal in welcher Liga. Steigen wir auf, werden 90 % und auch der Vorstand den sofortigen Wiederufastieg fordern. Bleiben wir drin werden 90 % der Fans fordern, dass wir bestenfalls ab Spieltag 15 geischert nichts mehr mit dem Abstieg zu tun haben. Ob Baumgart das kann? Ein hemdsärmeliger, kumpelhafter und fannaher Typ zu sein, ist nunmal nicht das einzige Qualitätsmerkmal für einen Profitrainer, wenn es überhaupt eins ist.

          Kommentar melden
          • Boom77 says:

            Paderborn hat letzte Saison in der 1. Liga die wenigsten Tore geschossen (34) und die meisten kassiert (74) und wurde abgeschlagen Tabellenletzter (10 Punkte Rückstand). Da von schnellen Offensivfußball zu schwärmen, halte ich für weit her geholt.

  2. Gerd1948 says:

    Funkels Entscheidung gilt es mal 100% zu akzeptieren. Anscheinend können wir ja froh sein für das Himmelfahrtskommando überhaupt jemanden gewonnen zu haben wie verlautet ist.
    Ob einer an der Linie impulsiv ist und vllt ne gute Type ist wie Baumgart reicht mir beileibe nicht als Kriterium. Ich verstehe allerdings die Rufe nach anderen jüngeren Trainern, als die die wir allgemein in der Bundesliga zu Gesicht bekommen.

    Kommentar melden
    • Daim71 says:

      #Gerd
      ich bin froh , das der Funkel das macht.
      Welcher Trainer würde sich jetzt die Finger verbrennen wollen ?

      Zu Baumgart:
      Das der Baumgart impulsiv ist, deswegen genommen werden sollte, ist nicht das Kriterium. Da gebe ich Dir recht, ich mag eher die Ruhige Art , wie z.b. Stöger .

      Aber Baumgart hat andere Vorzüge, seine Mannschaft läuft, kämpft
      und spielt einen schnellen schönen Fussball.
      Ich schaue mir ab und zu einige Paderborner spiele an, das ist nett anzuschauen.
      Vor allem dingen werden die Spieler unter ihm besser.
      Die Verkaufserlöse unter ihm sind, für die Paderborner Verhältnisse, sau gut.
      Daher hätte ich keine Probleme mit Baumgart, es zu versuchen.

      Kommentar melden
      • Marcel says:

        Und das ist es, bezogen auf Baumgart. Er ist nicht nur das impulsive Rumpelstilzchen an der Seitenlinie. Er hat in Paderborn eine ganz klare Spielweise integriert. Wenn man nun an Paderborn denkt, fallen einem direkt die positiven Attribute ein, welche die Mannschaft auf dem Feld zeigt. Dazu brauchst du Leidenschaft aber auch große fachliche Expertise um dies so zu integrieren. Er würde dem FC auf jeden Fall endlich zu mehr Identität verhelfen.
        Ich bin halt eher die Art von Fan, der extrovertierte Typen im Sport bevorzugt. Der Sport lebt halt im Allgemeinen davon.

        Kommentar melden
        • Gerd1948 says:

          Ich favorisiere lieber Typen, die nachhaltigen Erfolg haben, aus wenig erstaunliches heraus holen durch stabile Tabellenplätze, gleich in welcher Liga. Baumgart überzeugt mich in dieser Hinsicht überhaupt nicht. A hatte er für Liga 1 keinen Plan B, siehe die nackten Zahlen von boom und B hat er anscheinend auch dieses Jahr nicht den Plan wie man erfolgreicher agieren kann mit ansehnlichem Fußball. Ich geb zu, ich war zwar bei allen 6 Abstiegen hautnah dabei, aber ansehnlich hat der FC da kaum gespielt. Nur, ich kann da auch gerne länger drauf verzichten, wie etwa bei Stöger wenn es eben zu nachhaltigem sichtbaren Erfolg führt. Das ist jetzt kein Pro Stöger aber eben auf jeden Fall ein Contra Baumgart.

          Kommentar melden
          • Marcel says:

            Der nachhaltige Sichtbare Erfolg endete bei Stöger darin, dass man drauf und dran war Negativrekorde in Serie zu brechenum Mal bei den Nackten Zahlen zu bleiben die du so schön aufgegriffen hast. Übrigens beschreibt dein erster Satz exakt Baumgarts Arbeit. Aus wenig erstaunnliches zu holen. Denn mit Paderborn in der Bundesliga gewesen zu sein ist erstaunliches. Und bei Padbe
            orns finanziellen Möglichkeiten ist ein einstelliger Tabellenplatz in der 2. Liga nach einem Abstieg erstaunlich nachhaltig.

          • Gerd1948 says:

            Kannst die 4 Jahre natürlich gerne unter den Teppich kehren. Es gehörten mehrere Verantwortliche dazu, dass das so zu einer Bruchlandung gekommen ist. Nicht nur ,dass man im Erfolg die größten Fehler macht, der Erfolg ist einigen zu Kopf gestiegen.

          • Marcel says:

            Lieber Gerd, ich kehre gar nichts unter den Teppich. Wie ich geschrieben habe, Stögers Nachhaltig endete fast auf den Spuren Tasmania Berlins. Ich möchte nur drauf hinweisen, dass es nicht immer günstig ist, sich nur auf nackte Zahlen zu stürzen. Denn die besagen bei Stöger, 3 Punkte nach 14 Spielen. Um es Mal auf den Punkt zu bringen, ich sehe Baumgart nicht schlechter als Stöger. Ich bin der Überzeugung, dass eine aktive Spielweise bei nahezu identischen Vorraussetzung (u. a. Etat) sich gegenüber passiver Spielweise durchsetzen wird. Natürlich jetzt ohne empirische Daten zur Hilfe zu haben.

          • Gerd1948 says:

            Stöger ist mit dem FC aufgestiegen, Baumgart mit Paderborn. Du kannst jetzt natürlich mit dem Argument des niedrigeren Etats kommen, würde aber bei mir nicht ziehen. Baumgart ist salopp gesagt mit Paderborn ins Verderben gerannt, Etat hin oder her. Und 4 Jahre Erfolg beim FC….mein lieber Marcel, da nimm mal die Historie zu Rate um ähnliches nach zu weisen

      • Boom77 says:

        Also jetzt mal ehrlich sein…. Hast Du dir die Spiele von Paderbron in der 2. Liga alle über 90 Minuten angesehen? Ich würde einfach mal darauf tippen, dass dem nicht so ist. Wer von uns hier zieht sich auch Erzgebirge Aue vs. SC Paderborn rein? Niemand! Das wird in der 1. Liga auch nicht anders gewesen sein. Oder hat man sich dann lieber den SC Paderbron angeschaut, während der FC parallel gespielt hat? Wohl kaum. Wenn die Leute hier den Baumgart beurteilen können, dann resultiert das maximal aus gerade mal vier und zwar jeweils den beiden Partien gegen den FC in der 2. und 1. Liga und aus mehr nicht. Woher willst du also wissen, dass der Baumgart einen schnellen und schönen Fußball spielen lässt? Ich behaupte, du weißt das nicht. Da ist eher der Wunsch Vater des Gedankens.

        moderated
          • Boom77 says:

            Welche spiele hast du dir denn vom Sc Paderbron angeschaut über 90 Minuten in den letzten beiden Jahren? Jetzt mal Butter bei die Fische.

          • Boom77 says:

            Paderborn hat letzte Saison in der 1. Liga die wenigsten Tore geschossen (34) und die meisten kassiert (74) und wurde abgeschlagen Tabellenletzter (10 Punkte Rückstand). Da von schnellen Offensivfußball zu schwärmen, halte ich für weit her geholt.

          • Marcel says:

            :-) Möchtest du mit mir eine Diskussion über mein Fernsehverhalten führen? Es steht dir völlig frei mir nicht zu glauben. Nur Mal so nebenbei, wie oft wechselst du dein Reisgericht? Komm jetzt mal Butter bei die Fische.

          • Boom77 says:

            Nein, jetzt mal ehrlich. Man sollte das, was man behauptet, doch auch an irgendwas festmachen können, was nicht darin besteht, dass das ein kerniger und sympathischer Typ ist. Also welche Spiele waren es? Das muss einem doch in Erinnerung geblueben sein. Dass da nichts kommt, ist für mich nur Beleg dafür, dass ich da ins schwarze getroffen habe.

            Ich behaupte mal, dass die meisten FC-Fans sich bei Sky die Spiele des FC anschauen, wenn der FC spielt. Vielleicht mal die Konferenz. Also kann man Paderbron doch schlicht nicht beurteilen.

            Und mal zur Einordnung. Ich habe überhaupt nichts gegen den Baumgart als Trainer. Den hier aber schon wieder mit Attributen zu versehen, die überzogen sind, halte ich nicht für sinnvoll. Wenn sich der FC (ich hoffe nach reiflicher Überlegung) für den Baumgart entscheidet, ist es gut und er darf hier gerne seine Arbeit machen, seinen Stil reinbringen (persönlich und fussballerisch) und so erfolgreich wie möglich sein. Wenn die Wahl aber auf einen anderen fällt, ist es für mich genauso gut.

          • Marcel says:

            Du behauptest, das TV Verhalten der meisten FC Fans zu kennen und redest dann davon, dass man Behauptungen an irgendwas festmachen muss. Ist schon doof. Merkste selbst ne?!? Ich kann nur von meiner Seite aus sagen, dass ich genug von Paderborn gesehen habe um sie für meine Ansprüche zu beurteilen. Entweder glaubst du mir das oder nicht. Persönlich ist mir das völlig egal. Wenn du meinst, du hast ins Schwarze getroffen, bitte.

          • Boom77 says:

            Na gut. Dann mag das Deine Einschätzung sein. Ich habe da allein von den nackten Zahlen her eher eine andere Vermutung. Wenn es Baumgart wird, lassen wir uns mal überraschen, wie schnell und offensiv es mit ohm nach vorne geht.

  3. Norbert Furmanek says:

    Funkel hat doch eine nun eine klare Aussage getätigt. Irgendwann darf er auch sein ,,Rentnerleben “ genießen. Denke auch dass die Familie ein Wort mitsprechen wird. Und wenn wir das ganze mal weiterdenken. Funkel würde bleiben , hätte in der neuen Saison ein Auftaktprogramm mit Bayern , BVB , Gladbach , Leipzig und Wolfsburg !! Daraus folgend 0-1 Punkt . Was käme da für ein Aufschrei der Fans , der Medien ? Folglich hat Funkel alles richtig gemacht : Ich würde ihn aber gerne in das Vereinsleben einbinden . Zum Beispiel für Ruthemöller !!!

    moderated
  4. OlliW says:

    Alles richtig. Ich bin froh mit Funkel, er hätte früher kommen müssen, nach dem 2:2 gegen Dortmund etwa. Aber er könnte nur gewinnen. Wenn er am Ende scheitert (ist ja noch möglich, leider), dann lag es an der langen, trüben Saison, an Gidsol/Pawlak und dem Heldt-Kader. Da konnte dann selbst FF nix mehr richten. Du wirst hier und in anderen Foren immer Leute finden, die den Trainer oder einzelne Spieler nicht mögen und selbst bei guten Ergebnissen nicht trauen. Bei Funkel war und ist es nicht anders. Wenn nach dem Leverkusen-Spiel gemeckert wurde, kann ich das nicht nachvollziehen, weil man da schon gesehen hat, wo es hingehen kann. Das 0:3 hat nichts mit dem Spielverlauf zu tun und mit dem Engagement, dass auf dem Platz war. Es war viel Pech dabei und es ist vor allem Schnee von gestern. Denn es folgten 6 unverhoffte und verdiente Punkte.

    Wenn FF es also packt – und es sieht ja ganz gut aus – ist er einer, dem man ewig dankbar sein muss, und ich denke das wird man auch nach dem Schalke-Spiel merken, wenn sich die Meute zum Stadion oder GBH aufmacht, um ihn zu feiern (inklusive mir!).

    Kommentar melden
    • Gerd1948 says:

      Kann mich da im Großen und Ganzen anschließen OlliW. Es gehört ne ganze Menge Pathos dazu, dass der Funkel sich das „angetan“ hat. Naja ok, er sagte ihm wär was die Decke auf den Kopf gefallen, trotzdem. Man merkt an solchen Sachen wer wirklich mit Herzblut an was hängt.

      Kommentar melden
    • Boom77 says:

      Was man bisher zu Funkel sagen kann, ist, dass wir unter ihm noch kein einziges Spiel gesehen haben, in welcher die Mannschaft über 90 Minuten grottenschlecht gespielt hat. Gegen Leverkusen war es durchgängig gut, es hat halt nur der entscheidende Punch vor dem Tor gefehlt. Aber die spielanlage war gut. Gleiches war gegen Leipzig und Augsburg in der 1. Hälfte zu sehen. In den letzten beiden spieltagen gab es zwar immer eine schlechtere 2. Halbzeit, aber auch die war nie grottenschlecht und die Mannschaft hat sich auch in diesen 2. Halbzeiten immer nach ca. 20 Minuten gefangen und dagegen gehalten und verteidigt, was das Zeug hält. Dass da auch Glück dabei war und sein muss (wie gegen Leipzig), ist doch auch klar.

      Kommentar melden
  5. Ankerdensin says:

    Es ist noch nichts erreicht. FF hat zwar einen Schub erzeugt, aber wir stehen auf einem Abstiegsplatz. Das ist Fakt. Das die Vereinsführung hätte früher agieren müssen, ist ja auch wohl nicht strittig. Interessant finde ich, dass die Mannschaft unter FF imstande ist, Fußball zu spielen, zu kombinieren. Die ersten 45 min. in Augsburg waren stark. Wille, Glaube, Leidenschaft gepaart mit Spielwitz. Ich denke, der Kader gibt es her. Das alles wurde nicht geweckt. Und wenn wir Glück haben, hält dieses Positivum noch mind. 3 Spiele. Und ich denke, danach wird Pawlak übernehmen. Im Falle des Abstiegs sicherlich, bei Ligaverbleib sollte er zumindest ein Thema sein. Das wäre dann auch „Spürbar Anders“. Come on FC!

    Kommentar melden
    • Gerd1948 says:

      Gisdol hat sich einfach nicht richtig getraut. Das war ja kein Zufall, dass man gegen die da oben wie Wolfsburg, Dortmund, Bayern und Gladbach zumindest viel besser ausgesehen hat. Was manchmal fehlte bei allem Glück, das wir auch hatten war manchmal die Kompromisslosigkeit. Insgesamt ist die Ausbeute gegen die toopp Teams aber völlig zufrieden stellend. Nur diese leblosen Kaninchen Auftritte wie etwa jüngst gegen Augsburg, Berlin ,Stuttgart ,das geht gar nicht. Man könnte vermuten, dass der FC jetzt befreiter aufspielt seitdem er richtig im Schlamassel ist. Zum Schluss geht es darum die Siege zu holen und wenn man die nicht ausreichend mit Defensiv Taktik einfährt wie bei Stöger hätte man eben früher umdenken müssen. Da Gisdol das nicht gemacht hat musste er mit der Konsequenz rechnen.

      Kommentar melden
  6. Jonny Espunkt says:

    Funkel ist der richtige Mann – und zwar genau für die paar Spiele. Ich finde es naiv zu glauben, es würde unter ihm dauerhaft gut werden. Er ist der geborene Feuerwehrmann, was auch vollkommen okay ist – das kann längst nicht jeder.

    Er kommt über die Moral, über den Kampf. Alles wichtig und für uns im richtigen Moment. Vielleicht war der Zeitpunkt mit 6 Spielen Rest sogar ideal für ihn. Nicht zu viel und nicht zu wenig, nachher sind wir schlauer.

    Was ich richtig und wichtig finde: Es wird klar kommuniziert was Sache ist. Restspiele und Basta. Kein, ach komm es läuft so gut, lass uns weitermachen. Das taugt nichts. Bitte genau so beibehalten – danke.

    Kommentar melden
    • Jose Mourinho says:

      Der erste Absatz ist nicht wirklich stimmig. Er war bei Düsseldoof durchaus längerfristig erfolgreich und hat dort erst den Aufstieg und in seinem dritten Jahr mit Platz 10 in Liga 1 die beste Platzierung seit Jahrzehnten geschafft. Als Dank hat man dann gleiche beide Knipser verscherbelt und dann war halt nicht viel zu reißen. Aber insgesamt war das eine für Trainerverhältnisse lange und erfolgreiche Zeit.

      Kommentar melden

Dein Kommentar

Willst du an der Diskussion teilnehmen?
Mache mit!

Schreibe einen Kommentar