,

Im letzten Heimspiel: FC wird keine Spieler verabschieden


Den 1. FC Köln werden nach dem Ende der Saison unabhängig der Ligazugehörigkeit einige Spieler verlassen. Trotzdem werden die Geißböcke im letzten Heimspiel am Samstag gegen Schalke 04 noch keinen Spieler offiziell verschieden. Grund dafür ist zum einen die sportlich angespannte Situation und zum anderen der für eine Verabschiedung unwürdige Rahmen ohne Zuschauer. 

Köln – Bei acht Spielern des 1. FC Köln endet zum 30. Juni das Arbeitspapier bei den Geißböcken. Stand jetzt werden alle acht den Verein auch am Ende der Saison verlassen. Bei Marius Wolf, Elvis Rexhbecaj, Emmanuel Dennis, Ron-Robert Zieler und Tolu Arokodare endet die Leihverträge. Bei Salih Özcan, Marco Höger und Max Meyer laufen die Verträge Ende Juni aus. Während bei einigen Spielern eine Zukunft am Geißbockheim noch offen scheint, steht bei anderen unlängst fest, dass sie in der kommenden Saison unabhängig der Ligazugehörigkeit nicht mehr in der Domstadt spielen werden. Darüber hinaus gelten Spieler wie Ellyes Skhiri oder Sebastiaan Bornauw selbst im Falle des Klassenerhaltes als Verkaufskandidaten, um wichtige Transfereinnahmen in die klammen Kölner Kassen zu spülen.

Rahmen schaffen, der dem gerecht wird

Eine Verabschiedung werden die Spieler, deren Abschied bereits fest steht, am Samstag im letzten Heimspiel gegen Schalke 04 aber nicht erhalten. „Wir werden keine Spieler verabschieden“, sagte FC-Geschäftsführer Horst Heldt am Donnerstag auf der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen S04. Grund dafür sei nicht nur die angespannte sportliche Situation, sondern auch die leeren Ränge im RheinEnergieStadion.  „Ich möchte dementsprechend einen Rahmen schaffen, der dem gerecht wird. Den haben wir aber nicht, weil wir keine Zuschauer haben. Deswegen nehmen wir davon Abstand und werden sicherlich im Laufe der neuen Saison den ein oder anderen Spieler, bei dem es jetzt schon feststeht, würdig verabschieden“, erklärte Heldt.

Um welche Spieler es sich dabei handelt, wollte der 51-jährige am Donnerstag noch nicht verraten. „Für das Spiel ist es zweitrangig, wer den Klub verlassen wird“, sagte der Geschäftsführer. Dass sich die Spieler, die in der kommenden Saison ohnehin nicht mehr beim FC unter Vertrag stehen werden, am letzten Spieltag nicht mehr voll reinhängen würden, glaubt Heldt derweil nicht. „Jeder möchte einen guten Abschluss haben. Am Ende profitieren alle von einem Erfolgserlebnis, egal, wo die Reise hingeht“, sagte Heldt. Auch Salih Özcan, mit dem der Sportchef in den vergangenen Woche noch einmal ein Gespräch über seine Zukunft geführt hatte, würde in seinem vermeintlich letzten Spiel alles für den Erfolg der Mannschaft geben. „Salih ist ein Kölner Junge. Er wird alles für den FC geben, wenn der die Möglichkeit bekommt.“

 

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

 

Ein Beitrag geteilt von Marco Höger (@marco_hoeger)

Bei den acht Spielern, deren Verträge im Sommer auslaufen, stehen die Zeichen aktuell auf Trennung, wenngleich wohl noch nicht bei allen eine Entscheidung gefallen zu sein scheint. Sicher ist bislang lediglich, dass der auslaufende Vertrag von Marco Höger nicht verlängert wird. Der Mittelfeldspieler gab seinen Abschied bereits bei Instagram bekannt. Unter ein Trainingsfoto schrieb der 31-jährige: „Fokus auf die letzten Tage für meinen Klub.“

 

 

5 Kommentare
  1. Norbert Furmanek sagte:

    Alles richtig ! Ohne Applaus —raus !!??? Da sollte schon ein adäquater Rahmen rum sein. Aber der FC sollte sich schon überlegen wem er das Zeremoniell zustehen lassen möchte. Dennis z.B. würde ich das nicht !!! Ganz , ganz schlechtes Image . Und Identifikation ?? Fehlanzeige !! Das Kriterium würde ich bei allen die es zu verabschieden gilt anlegen !!! Manche haben es verdient—einige nicht !!!

    Kommentar melden

Hinterlasse einen Kommentar

Willst du an der Diskussion teilnehmen?
Mache mit!

Schreibe einen Kommentar