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Horst Heldt zum Abschied: „Dieser Fehler wird mir nicht mehr passieren“


Horst Heldt ist nicht mehr Sportchef des 1. FC Köln. Der GEISSBLOG.KOELN traf den 51-jährigen zum Abschiedsgespräch über seine Zeit als FC-Manager, die Trennung, seine Fehler in der Transferpolitik, die Trainer-Frage und seine Nachfolger. Dabei zeigte sich Heldt selbstkritisch, verwies aber auch auf die Zielsetzungen und Bedingungen.

Das Interview führten Sonja Eich und Marc L. Merten

GBK: Herr Heldt, wie würden Sie den Ablauf beschreiben, der zu Ihrer Entlassung am vergangenen Sonntag geführt hat?

Horst Heldt: „Es ist normal, dass in unserer Situation Kritik entstanden ist. Für mich war es wichtig, Klarheit zu haben. Deshalb hatten wir uns vor dem Spiel gegen Schalke zur Analyse nach der Saison verabredet.“

Zu dieser Analyse ist es dann am Sonntag gekommen.

Ja, das Gespräch war harmonisch. Ich habe zwei Stunden Rede und Antwort gestanden und versucht, das ein oder andere erklärbar zu machen. Dann wurde mir mitgeteilt, dass ich entlassen sei.

Ich habe meinen Frieden damit gefunden

Wie haben Sie reagiert?

Ich war sehr enttäuscht. Letztendlich ist es das legitime Recht des Vorstands solche Entscheidungen zu treffen – und ich respektiere das, aber die Art und Weise hat mich sehr enttäuscht. Mit zwei Tagen Abstand und einem offenen Gespräch mit Carsten Wettich habe ich meinen Frieden damit gefunden.

Wie blicken Sie jetzt auf Ihre Zeit beim 1. FC Köln zurück?

Ich habe anderthalb Saisons zu verantworten. In beiden Saisons hatten wir ein klares Ziel formuliert.

Den Klassenerhalt.

Ich habe immer gesagt, dass es eine schwierige Saison werden würde. Natürlich bin ich dafür verantwortlich. Aber was war denn die Zielsetzung: Der Europapokal? Dann wäre ich krachend gescheitert. Attraktiver, offensiver Fußball? Auch da wäre ich krachend gescheitert. Menschen begeistern? Gescheitert. Das Ziel war der Klassenerhalt, und den haben wir erreicht. Ich finde, wenn man Ziele formuliert, sollte man auch daran gemessen werden. Natürlich gab es Kritikpunkte, aber letztendlich ist es aufgegangen. Wir haben unser Ziel erreicht.

Ein großer Kritikpunkt war die Vertragsverlängerung mit Markus Gisdol im Sommer 2020.

Das Präsidium hat sich Kontinuität und Verlässlichkeit auf die Fahnen geschrieben. Es sollte darum gehen, beim 1. FC Köln etwas zu durchbrechen. Der Verein ist in 28 Jahren sechs Mal abgestiegen und hat nur zwei Mal einen einstelligen Tabellenplatz erreicht. Immer wieder wiederholen sich die Rhythmen: Manager gefeuert, Trainer gefeuert. Das machen andere Vereine besser. Wir wussten sehr früh, dass wir eine schwere Saison vor uns haben. Um Kontinuität und Ruhe reinzubringen, habe ich empfohlen, den Vertrag mit einer Abfindungsregelung zu verlängern. Für diese Verlängerung gab es eine breite Mehrheit. Ich respektiere aber auch die Kritik daran.

Die Verlängerung mit einem Eigengewächs wird nicht mal aufgeführt

Auch Ihre Transferentscheidungen haben gegen Sie gesprochen.

Es sind Spieler gekommen, die haben sich weiterentwickelt und eine gute Saison gespielt. Es sind aber auch Spieler gekommen, die haben nicht funktioniert. Die Kritik richtet sich auf Tolu Arokodare, Emmanuel Dennis oder Dimitris Limnios, aber keiner führt beispielsweise die Entwicklung und Vertragsverlängerung von Jan Thielmann auf. Die Transfers von außen sind ein absoluter Malus, eine Verlängerung mit einem Eigengewächs ist aber eine Selbstverständlichkeit und wird nicht mal aufgeführt. Man kann mich in der Gesamtverantwortung natürlich für die Transfers kritisieren. Ich belüge mich ja nicht selbst. Dann würde ich nicht eine Woche in diesem Job überleben.

Gerade Emmanuel Dennis hat überhaupt nicht funktioniert. Friedhelm Funkel strich ihn sogar aus dem abschließenden Quarantäne-Trainingslager.

Wir haben in der Risikoabwägung ganz klar etwas falsch gemacht. Die menschliche Komponente hat am Ende nicht gepasst und das Risiko, das wir damit gegangen sind, war zu groß. Wir hätten die Charaktereigenschaften über den möglichen sportlichen Mehrwert stellen müssen. Das war ein Fehler, den ich eingestehe und der mir nicht mehr passieren wird. Um das Gruppengefüge zu schützen, haben wir ihn dann rausgenommen. Das war ein schlechter Transfer.

Was hatten Sie sich von Tolu Arokodare erhofft? Auch er konnte die Erwartungen nicht erfüllen.

Auch Tolu Arokodare ist, genauso wie Dennis, am Ende daran gescheitert, dass er große Schwierigkeiten hatte, sich in die Mannschaft zu integrieren. Natürlich ist er noch nicht so weit. Der Fehler bei ihm war, dass wir ihn nicht für zwei Jahre geliehen haben. Ein Jahr war zu kurz. Natürlich hatten wir auch damit geplant, dass er mehr Einsatzzeit bekommt. Am Ende einer Saison gibt es immer Verlierer. Dennis und Tolu waren leider jene, die ich verpflichtet hatte. Bei Tolu sind die Voraussetzungen nach wie vor brillant. Er muss aber professioneller werden. Sonst wird er scheitern. Wenn er an sich arbeitet, wird er explodieren.

Steffen Baumgart ist jetzt schon Feuer und Flamme

Wie sehen Sie nun Ihre Nachfolge mit Jörg Jakobs geregelt?

Mit Jörg Jakobs habe ich sehr intensiv zusammengearbeitet und hätte mir gewünscht, dass er offen und ehrlich zu mir gewesen wäre. Ich habe noch keinen Anruf oder Nachricht von ihm erhalten. Ich weiß, dass er absoluter FC-Fanatiker ist, und deshalb wünsche ich ihm alles Gute.

Zudem trägt Thomas Kessler nun mehr Verantwortung.

Ich bin der Überzeugung, dass man ehemalige Spieler in den Verein einbinden sollte. Alexander Wehrle und ich haben ihn in das zweijährige Trainee-Programm des DFB gebracht und ins Geißbockheim geholt.

Auch der Trainer, den Sie verpflichten haben, Steffen Baumgart, hat sich enttäuscht über Ihre Entlassung gezeigt. Sind Sie besorgt, dass er nun nicht mehr mit vollem Einsatz dabei sein wird?

Steffen wird performen, darüber mache ich mir keine Sorgen. Er ist jetzt schon Feuer und Flamme für den Verein und wird zu einhundert Prozent seinen Job machen.

66 Kommentare
  1. maradonna sagte:

    Heldt ist ehrlich im Gegensatz zum Vorstand, und er benennt auch den Grund warum er so ist. Die vom Vorstand werden ohne Kenntnisse die sich Heldt aufgrund seiner selbstkritischen Art erarbeitet , nicht lange überlebe . Sie leben im Märchenwald, das wird die Zukunft zeigen.

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    • Gilbert999 sagte:

      Horst Heldt hat nicht nur versucht, den Kader zu planen, sondern auch die Vorgabe des Präsidiums der Kontinuität und eben nicht hektisch zu reagieren. Genau das hat er dann gemacht und genau das wird ihm jetzt vom Präsidium (und von vielen Fans) vorgeworfen.
      Also was denn jetzt Kontinuität (auch in Krisenzeiten) oder aber schnelles handeln?!?
      Am Ende ist eben nicht der Sportchef verantwortlich, sondern der Vorstand. So wie am Ende ja Auch der/die Bundeskanzler/in verantwortlich ist und nicht ein kleiner Minister. Zumindest ist das mein Verständnis von Autoritätsstrukturen.

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      • maradonna sagte:

        Das was sie ihm wohl vorwerfen ist, wie er das ganze verkauft hat, ein Armin Veh hat längst nicht so gut gearbeitet aber er hat es den ahnungslosen als etwas Besonderes verkaufen können. Ich denke das ist es was sie an Heldt stört.
        Bei Beiersdorfer in Hamburg war es die gleiche Geschichte. Was wurde auf ihn von allen Seiten beo seiner Entlassung eingeprügelt. Guckt man sich mal in der Nachbetrachtung an wen er denn in seiner zweiten Amtsperiode nach Hamburg geholt hat, sind das alles Toptransfers. KOSTIC,WALDSCHMIDT, DOUGLAS SANTOS. Aber er konnte es nicht verkaufen.

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        • Gilbert999 sagte:

          Richtig. Weil, was man mit Heldt hatte werden viele schon bald merken. In anderen Vereinen wäre das überhaupt kein Grund um jemand zu entlassen – weil am Ende steht das Ergebnis, und das heißt Ziel erreicht. Wenn man danach gehen würde, dann müsste jeden Sommer die Hälfte der Vereine ihre sportliche Führung auswechseln. Ja, HH hat Fehler gemacht, aber welche sportliche Führung hat das nicht? Am Ende muss zählen, was steht. Und das ist 2 x der Klassenerhalt. Welcher Sportchef hätte das besser unter diesen Umständen geschafft? Hier sehe ich ganz klar, wie dieser unprofessionelle Vorstand seinen retten will.

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          • Litt Pierrebarski sagte:

            Ach Gott! Was willst du da Heldt genau zu Gute halten? Dass er in einer schwachen Bundesliga mit desaströsen Schalkern, lächerlichen Herthanern, beschränkten Bielefeldern, unglaublich schlechten Bremern und einfallslosen Augsburgern mit Ach und Krach die Klasse gerade mal so mit viel Glück gehalten hat?? Und wenn es stimmt dass er Fink holen wollte und ihm dann Funkel durch Jakobs/Rutemöller aufgedrückt wurde, ist auch der knappe Klassenerhalt nicht sein Verdienst! Nur mal zum Vergleich: Mainz hat die komplette sportliche Führung getauscht, obwohl sie einen gut zusammengestellten Kader haben und finanziell gut dastehen.

  2. Paul Paul sagte:

    Horst Heldt hat in der Summe zu viele Fehler gemacht, und er ist zurecht entlassen worden. Aber die Umstände sind inakzeptabel, und im Zusammenhang mit dieser Entlassung sind Dinge ans Tageslicht gekommen, die weitere Demissionen notwendig machen:

    SCHMEISST DAS PRÄSIDIUM RAUS!!!

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  3. Gilbert999 sagte:

    Es wird immer klarer – der Vorstand hat das permanente (und teilweise überzogene) Horst-Heldt-Bashing für sich ausnutzen wollen. Weil, es gehören bei all diesen Entscheidungen immer mehr Personen dazu, als die Öffentlichkeit wahr nimmt… oder wahrnehmen will. Horst Heldt ist letztlich nur das Bauernopfer eines unfähigen Vorstands. Auch das sollte mal langsam bei der großen Fangemeinde durchsickern. Was dieses komische Präsidium in den letzten 2 Jahren gemacht (oder auch nicht gemacht) hat ist unfassbar schlechte Arbeit. Die Quittung sollte bald kommen!

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    • maradonna sagte:

      Korrekt, jetzt wo sie merken dass sie die Lage verkannt haben ,wie so vieles andere auch, und es nach hinten losging, wollen sie eine Erklärung abgeben.
      Sie haben mit der Heldt Entlassung hoffentlich ihren letztem Fehler gemacht, denn wer einen Armin Veh auffordern wollte länger zu bleiben, der hat aus meiner Sicht schon vorher seine Chance verspielt

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    • Adrian Senger sagte:

      Horst Heldt wollte Thorsten Fink über die Saison hinaus verpflichten. Ich bin auch von diesem Vorstand nicht überzeugt aber zumindest hat er Fink verhindert. Dazu waren die Transfers bis auf Duda und Wolf alle komplett für den Mülleimer. Dazu die Gisdol Story. Wie kann man einem Trainer der aus den letzten 10 Spielen mal kurz 4 Punkte holt und das letzte Spiel völlig desolat 6:1 verliert den Vertrag verlängern???
      Und ich glaube nicht das Heldt einzig die Marionette des Vorstands war. Sie haben Heldt bei den Transfers vertraut und sind grandios enttäuscht worden. Heldt wurde völlig zurecht entlassen.

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      • Norbert Furmanek sagte:

        Stop mein Freund ! Vertrag verlängern ? Lies mal das Interview richtig :—-(((((( ALLE ,alle wollten Kontinuität . Und Heldt hatte Gisdol und das darum vorgeschlagen ! Nur vorgeschlagen ! Und der Vorstand hat es genehmigt !! Warum kam da kein VETO ? Warum ? Adrian Senger ?

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        • Adrian Senger sagte:

          Ich sage ja das das Präsidium bei der Gisdol Verlängerung genauso mit im Boot sitz.
          Aber wer hat denn nen Kader gebaut der Offensiv zu 100% von einer einzigen Person abhängig ist? Terodde verkauft, Tolu geholt. Da hatte man wenigstens noch Modeste als Backup. Im Winter dann noch den letzten halbwegs BL tauglichen Backup von Andersson nach Frankreich verliehen und MEGA Flop Dennis geholt.
          Damit hatte man einen Verletzten Andersson und nun überhaupt keinen BL tauglichen Stürmer mehr. Die Tatsache das man monatelang ohne Stürmer mit BL Niveau spielen musste hat einzig und allein Heldt mit seinen Grotten schlechten Transfers zu verantworten.
          Heldts Tranferpolitik hat den FC fast die Liga gekostet.
          Eigentlich grenzt es an ein Wunder das man 70% der Saison ohne Stürmer spielen musste und trotzdem nicht abgestiegen ist.
          Dann hält er viel zu lange an Gisdol fest und will dann noch Fink als Nachfolger!?!? Sorry was geht bei HH bitte ab?
          Und ich glaube nicht das der Vorstand all die letzten Monate Horst Heldt davon abgehalten hat Gisdol zu entlassen. Es war wohl eher umgekehrt. Denn die Sportlichen Entscheidungen zu treffen war nunmal der Job von Heldt und nicht die des Vorstands.
          Der Vorstand hat zwar auch nichts auf den Kasten aber er hat Heldt in der Trainer Frage und den Transfers vertraut und ist 2x grandios enttäuscht worden!

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  4. Gilbert999 sagte:

    Horst Heldt hat nicht nur versucht, den Kader zu planen, sondern auch die Vorgabe des Präsidiums der Kontinuität und eben nicht hektisch zu reagieren. Genau das hat er dann gemacht und genau das wird ihm jetzt vom Präsidium (und von vielen Fans) vorgeworfen.
    Also was denn jetzt Kontinuität (auch in Krisenzeiten) oder aber schnelles handeln?!?
    Am Ende ist eben nicht der Sportchef verantwortlich, sondern der Vorstand. So wie am Ende ja Auch der/die Bundeskanzler/in verantwortlich ist und nicht ein kleiner Minister. Zumindest ist das mein Verständnis von Autoritätsstrukturen.

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  5. Gromberg sagte:

    „Um Kontinuität und Ruhe reinzubringen, habe ich empfohlen, den Vertrag mit einer Abfindungsregelung zu verlängern. Für diese Verlängerung gab es eine breite Mehrheit. Ich respektiere aber auch die Kritik daran.“

    Niemals hätte das ein Sportchef nach dieser elendigen Darbietung in Erwägung ziehen dürfen. Nach Wiederaufnahme des Spielbetriebs ging GARNICHTS mehr. Mit dem absoluten negativen Höhepunkt des 1:6 am letzten Spieltag in Bremen. Der Verein selbst wurde durch den Nichtabstieg der Bremer massiv finanziell beschädigt. Gisdol hatte die Truppe definitiv nicht mehr im Griff. Spätesten da hätte ein Schlußstrich gezogen werden müssen!

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  6. Gilbert999 sagte:

    Richtig. Weil, was man mit Heldt hatte werden viele schon bald merken. In anderen Vereinen wäre das überhaupt kein Grund um jemand zu entlassen – weil am Ende steht das Ergebnis, und das heißt Ziel erreicht. Wenn man danach gehen würde, dann müsste jeden Sommer die Hälfte der Vereine ihre sportliche Führung auswechseln. Ja, HH hat Fehler gemacht, aber welche sportliche Führung hat das nicht? Am Ende muss zählen, was steht. Und das ist 2 x der Klassenerhalt. Welcher Sportchef hätte das besser unter diesen Umständen geschafft? Hier sehe ich ganz klar, wie dieser unprofessionelle Vorstand sich retten will.

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    • Lukas Marx sagte:

      Schwachsinn wir sind doch nur in die Relegation gekommen weil Bremen noch blöder war , wäre alles normal gelaufen wären wir hinter Schalke abgestiegen, Heldts endloses festhalten an Gisdol war Vereinsschädigent. Wir hatten es am Ende doch nicht mehr in eigenen Händen. Mainz schmeißt alle raus und hat danach nichts mehr mit dem Abstieg zu tun , Heldt und Gisdol hätten schon viel früher gehen müssen.

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  7. guido sagte:

    Ich finde auch, der Horst hat einen super Job gemacht!
    Ein-zwei nicht so gute Transfairs, aber im Grunde genommen haben wir einen Top Kader den Horst hinterlässt. Und das Ziel, gerade so über die Relegation die Klasse zu halten, hat er auch erreicht.
    Und auch das Gisdol hier nicht entlassen wurde, trotzdem er eine unsagbare Bilanz nach der Corona-Pause hatte, kann dem Horst doch keiner vorwerfen. Der VORSTAND wollte schließlich Kontinuität!
    Und das ein Entlassener Geschäftsführer, nach der Entlassung zuallererst mit der Presse redet und allen erzählt wie es um den Verein steht und das alle gemein zu ihm waren, ist völlig korrekt. Dafür gibt es in der „normalen“ Geschäftswelt auch keine Verschwiegenheitsklausel. Nein Horst macht alles richtig, Vorstand raus! Und der liebe Horst darf auch gerne bleiben, schließlich posaunt er ja nur die Wahrheit über die gesamte Presselandschaft. Das muss so sein, nicht?

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    • Anneliese sagte:

      Ich finde dennoch: Gisdol und Held haben endlich wieder die Durchlässigkeit für die Jugend geschafft und das haben wir Fans lange gefordert!
      Außerdem möchte ich einfach nochmal – wie Herr Funkel auch – daran erinnern, dass Anderson, Kainz, Hector und Bornauw verletzt waren. Lange bzw. länger. Dafür konnten beide nichts. Hat die Mannschaft aber enorm geschwächt und musste – irgendwie – kompensiert werden. Erstmal selber machen. Das kann der (für meine Begriffe) offensichtlich verlogene Vorstand nicht

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    • Goat-Tower sagte:

      Das Interview zeigt doch nur einmal mehr die wenige Selbstreflektion…. neben den verkorksten Transfers und der schlechten Kaderplanung war der größte Fehler den Wirtz nach Leverkusen ziehen zu lassen. Ein gravierender Fehler, der nicht mal erwähnt wird. Der nächste 50 Mio Transfer. Danach haben sie panisch angefangen, die Jugendspieler mit Verträgen auszustatten. Jeder, der nicht schnell genug auf dem Baum war, hat einen bekommen. Die Fehler sind im Wesentlichen von Frank Aehlig gemacht worden. Aber er hat nun mal an HH reportet. Und dafür nimmt HH jetzt die Verantwortung. Die Kommunikation und Selbstherrlichkeit des Vorstandes ist ein anderes Thema. Der Vorstand setzt den Rahmen, in dem sich die GF Sport bewegen. Und wenn es nicht funktioniert, dann tausche ich die halt aus. HH tut mir nicht leid….er hat 1 Mio Abfindung bekommen. Ein leitender Angestellter eines Mittelständischen Unternehmens geht mit deutlich weniger. Also über was diskutieren wir hier eigentlich??

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      • radrennbahn sagte:

        Sorry, aber die Causa Wirtz taugt nicht zum Heldt Bashing. Wirtz und Leverkusen waren sich schon länger einig; deshalb auch die Vertragsverlängerung von nur einem Jahr. Ich will Heldt nicht verteidigen – er hat schon ein paar Böcke geschossen – das Thema Wirtz gehört definitiv nicht dazu.
        Aber dem Vostand sollten bei der JHV schon kräftig die Flügel gestutzt werden; am besten mit einem Mißtrauensvotum in die Wüste schicken.

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  8. Adrian Senger sagte:

    Tja Hr. Heldt die Transfers von Terodde Modeste Tolu und Dennis haben leider dafür gesorgt das der FC eine komplette Saison ohne Fitten Stürmer spielen musste. Unter diesem Aspekt grenzt es fast an ein Wunder was die Mannschaft geleistet hat. Mit einem Bundesliga tauglichen Trainer und einem Andersson Hector und Kainz wären sicher 7-8 Punkte mehr geholt worden.
    Und für Gisdol hätte letzten Sommer schon Schluss sein müssen. Ebenso gehen die Dennis Tolu Modeste Terodde Transfers auf sein Konto. Von daher völlig unnötig beinahe Abgestiegen. Unter Funkel mit Hector Kainz und Andersson hat man gesehen das die Truppe Bundesliga Niveau hat. Zumindest die ersten 12-13 Leute. Danach kommen dann Katterbach, Drexler, Özcan etc….. Alles Zweitliga Kicker. Genau wie Gisdol ein Zweitklassiger Trainer ist. In Kombination hat es nicht mal für Bielefeld gereicht. Und dafür trägt Heldt die Verantwortung.

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  9. kalla lux sagte:

    Tja, der Hotte . War das beste was es gab. Hat nichts falsch gemacht.
    Nur auf den Vorstand gehört. Alles gemacht was die wollten.
    Und jetzt muss der arme Millionär mit einer Abfindung von 1 Millionen wieder nach München zu seiner Familie. Und welch famose Leistung, er hat 5-6 Verträge von Jugendspielern verlängert und einer (!!!) hat laut ihm sich ja super entwickelt( was auch nicht zum Stamm reichte).
    Und eigentlich hat er ja auch manche Spieler nur falsch eingeschätzt, also den Charakter.
    Nur die böse Mannschaft hat die 2 ja nicht akzeptiert usw.
    Und es war auch richtig der Mannschaft von Anfang an zu sagen, sie ist schlecht und spielt gegen den Abstieg. Es war richtig jeden Punkt als Alibi zu feiern, wie einen Sieg.
    Irgendwie hab ich jetzt total viel Pipi in den Augen und muss erst einmal wieder verkraften das der arme Kerl, der nur gemacht hat was andere sagen, jetzt gehen müsste.
    Und natürlich musste er bei seiner Lieblingszeitung (die in am wenigsten kritisiert hat),
    erst einmal kräftig nach Karten. Den eigentlich hatte er doch so ein tolles Blatt, nachdem er mit Fink, achnee Funkel den Abstieg verhindert hat. Der allerdings nie ohne Bremens gütiger Mithilfe zu Stande gekommen wäre!
    Jaja, das Leben ist hart. Armer kleiner Hotte!
    Alles gute, wie gesagt ich geh jetzt erst einmal raus Weinen!

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  10. Norbert Neuheisel sagte:

    Heldt gibt sich versöhnlich und selbstkritisch. Das hätte ich nicht gedacht und muss man ihm hoch anrechnen. Jetzt sollte auch der Vorstand in dieser Sache Ruhe geben (zum Wohle des FC) und seine eigen Fehler gründlich reflektieren.

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  11. Cluballee sagte:

    Ich hätte mir am Montag eine Pressekonferenz gewünscht, in dem der Vorstand und die beiden Geschäftsführer sagen, wie froh sie sind, diese furchtbare Saison in der Bundesliga überlebt zu haben. In der sie offen zugeben, welche Fehler sie alle begangen haben. Und in der sie gemeinsam versprechen alles zu tun, um die kommende Saison besser zu gestalten.
    Was haben wir aber bekommen? Der Vorstand entlässt am Sonntag Horst Heldt und macht am Montag eine Pressekonferenz. In dieser schauerlichen Veranstaltung präsentiert man sich, unseren früheren Reservetorwart Kessler und den die Öffentlichkeit scheuenden Jakobs als die Macher der Zukunft…
    Ich bin ehrlich, ich vermisse Horst Heldt, Trotz seiner von ihm zugebenen Fehler. Punkt.

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  12. Norbert Neuheisel sagte:

    Herr Merten schreibt heute in t-online, dass Alexander Wehrle jetzt Spielerverträge oder Transfergeschäfte für Spieler unterschreiben muss, die von Jörg Jakobs und dessen Mitarbeitern für den künftigen Kader ausgesucht werden, weil auf sportlicher Seite niemand unterschriftsberechtigt ist. Dann sollte man auch seitens des Vorstandes schriftlich erklären, dass Wehrle nur für die vertragliche Seite verantwortlich ist.

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  13. Michael Pesch sagte:

    Hilflos trifft Ahnungslos.
    Heldt als Geschäftsführer Sport war in seinem Handeln zu hilflos. Als GF benötigt es mehr als nur eine gute Rethorik. Weitsicht, Handlungsfähigkeit und eine gute Portion Intuition prägen einen GF.
    Der Vorstand hat keine Ahnung vom Fußball und wie eine Mannschaft zu funktionieren hat , um mit wenig Mitteln in der Bundesliga zu bestehen. Sie hofften in Heldt den richtigen Mann gefunden zu haben, der zudem den FC als Spieler kannte.
    Heldt hat sich gut verkauft und der Vorstand hat es angenommen.
    Aber Entscheidend ist auf dem Platz. Hier kam letztendlich die Wahrheit ans Licht und der Aufprall war laut und schmerzhaft. Zum Glück ist der FC weicher gelandet als Befürchtet.
    Wie gesagt, Hilflos trifft Ahnungslos.

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    • maradonna sagte:

      Auch das ist Quatsch. Ein GF wird nie alles richtig machen. Es wird nach aussen wirken , dass es so ist, wenn er zu der rechten Zeit am rechten Ort ist. Jeder hat seine Schwächen und Stärken, wenn diese durch die Arbeit seiner Vorgänger oder durch andere Mitarbeiter im Verein wie den Trainer kompensiert werden, dann hat man Erfolg. HH war zur falschen Zeit am richtigen Ort. Veh hat zu viel kaputt gemacht. Er ist eigentlich drr passende Manager, weil er den Fc spielerisch weitergebracht hätte, er gibt selber zu dass es süielerisch nicht gut war, das hat man z.b. con Armin Veh bei seinem Abgang nicht gehört. Nur haben die Erwartungshaltung der Fans einen Strich durch die Rechnung gemacht. Das hat der Vorstand ausgenutzt.

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  14. Max Moor sagte:

    Horst Heldt hat einige Fehler gemacht und somit ist eine Ablösung schon Richtig , man hätte Ihn zwar noch 1 Chance geben können aber die negativen Ereignisse waren einfach mehr als die positiven Aspekte . Und um Kontinuität reinzubringen, muss erstmal der Kader vernünftig besetzt werden und Transfers getätigt werden die auch gut durchdacht sind. Warum man nur 2 mal einen einstelligen Platz geschafft hat , ist auch ein Problem des FC ! Andere Vereine hatten oft viel weniger Geld u. Mittel , siehe zuletzt Union . Es ist auch ein Problem wenn man die falschen Trainer holt und Manager , Kaderplaner / Scout ! Dann müssen Transfers sitzen wenn man nicht FC Bayern ist , das heißt von 5 Neuen sollten mind. 3 auch Helfen und dazu auf den richtigen Positionen verpflichtet werden wo Baustelle / großer Bedarf ist . Köln fehlt seit Jahren ein guter Torwart der T. Horn mal Parole bietet und den Dampf macht !!! Vorne fehlte es an allen Ecken , Außen .. Kainz verletzt und dann war Alarmstufe Dunkelrot ! Sturm war nichts mehr außer Verletzten und den jungen Arokodare ….. Dennis hätte über den Flügeln aufgestellt werden müssen und nicht als einzigste Spitze ! Spielmacher hatten wir auch schon lange nicht mehr . . Lottner . Es passt vieles seit Jahren nicht . Und dann schafft Köln nach Jahrzehnten mal Europa und dann macht Schmaddi seinen Job nicht und holte für 3 Wettbewerbe solche Spieler . . Das scheitern war vor der Saison schon programmiert und nun 2021 war es fast genauso wieder weil die einfach nicht Lernen wollen aus Fehlern !!! Cordoba gibt man ab und holt Plan C oder D .. klar hatte er nur noch 1 Jahr Vertrag .. aber mit Ihm hätten Wir vorne einen der Tore macht und nicht mit 1 Bein in Liga 2 ! Danke und Schönen Tag

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  15. maradonna sagte:

    Die Argumentationen hier im Forum sind nicht von Substanz, die kann man alle pulverisieren. Es werden komplett die Umstände ausser Acht gelassen, ausserdem kann hier keiner beurteilen pb Heldt gute oder schlechte Spieler verpflichtet hat. Am ende sind es hier und auch vom Vorstand nur emotionale Unmutsbekundungen ohne jede Begründung, wie HH schon schreibt, er hat das Ziel Klassenerhalt erreicht, auch wenn hier alle die ihn kritisieren von mehr träumen. Ih werdet hart auf dem Boden der Tatsachen aufprallen

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    • Max Moor sagte:

      Wir haben die 7 meiste Kohle ausgegeben und Wir waren nicht Aufsteiger sondern im 2. Bl Jahr da erwartet man eine Platzierung von 10 – 15 ! Ich sehe auch nicht Alle Transfers von Heldt kritisch aber gut war auch keiner von denen bis auf Wolf der mir gut gefiel obwohl auch er sich nach seinen 2 Toren in einen Spiel dann lange hängen ließ . Auch spielerisch sieht das Alles wenig überzeugend aus das ständige zurück dann kein Plan vorne und immer die gleichen Aussetzer von Katterbach , Öczan , Schmitz oder auch Horn der jeden Ball nur zu schaut statt es wenigstens zu probieren wie es die anderen Torwarts auch machen ..

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  16. Holger sagte:

    Ohne Einsicht!
    Und einige Fans hier sind auch noch nicht aufgewacht!!!
    Gisdol der Feuerwehrmann hat seit März 2020 nichts aber auch überhaupt nichts bewegt….in keinem Bereich.
    Dann mit diesem Mann eine Kontinuität aufbauen zu wollen ist lachhaft!
    Eine Kontinuität der Planlosigkeit?
    Natürlich hat das Präsidium die Hauptschuld, da es zum einen diese tolle Idee hätte unterbinden müssen und zum anderen direkt den Manager freistellen müssen, der diese grandiose Vertragsverlängerung vor hatte.
    Keine Führungskraft hat Erfolg wenn man immer wieder betont wie verdammt schwer alles wird, bevor auch nur ein einziges Spiel gespielt wurde!
    Genau das war sein größter Fehler, eine Führungskraft muss in allen Belangen Optimismus und Zuversicht ausstrahlen und das war nix….leider

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  17. maradonna sagte:

    AUsserdem wie soll jemals Kontinuität einkehren wenn man wie in einem solchen Fall dem Manager auch mal zugesteht FEhler machen zu können um aus ihnen zu lernen, Ob JAkobs aus den Fenlern seiner Vorgänger gelernt hat, glaube ich nicht, denn bei seiner ersten Amtszeit hat er dieselben Fehler gemacht wie seine Vorgänger

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  18. Robert Jakhel sagte:

    Horst Heldt hat einfach zu viele Fehler gemacht .z.b unnötige Verlängerung von Gisdol hat uns knapp 1 Mio. gekostet. Terrode zum HSV gehen zu lassen und dann noch 1 Mio Gehalt zu übernehmen + 200.000 Euro Nachzahlung, weil der HSV nicht aufgestiegen ist.Denis ca. 1 Mio incl. Gehalt in den Sand gesetzt und fast zu lange an Gisdol festgehalten und jetzt tritt er noch gegen Jakobs nach…..und dann gibt es hier noch Fans, die den Rauswurf unfair finden… Kopfschütteln..

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  19. BM sagte:

    Bemerkenswert in den Kommentaren ist nur, dass nichts Neues hinzukommt. Der Argentinier behauptet unentwegt irgendwas, man könnte meinen, Heldt sitze selbst an der Feder. Gut: Veh war weit schlechter als Heldt, zudem offensichtlicht faul, ich glaube, es hat nie einen schlechteren Manager in der Buli gegeben und noch nie einen Manager, der lieber zuhause rumsitzt, statt sich das Endspiel der eigenen Jugendmannschaft um die Deutsche Meisterschaft anzuschauen, der auch nicht erkennt, welches außerordentliches Talent in den eigenen Reihen kickt. Besser zu sein als Veh ist aber nichts Besonderes. Heldt hat einen miesen Job gemacht, das wurde während der Saison hier immer angeprangert, jetzt, wo er erwartet geflogen ist, war er ein „selbstkritischer“ und guter Geschäftsführer Sport – nicht nachvollziehbar. Die Anforderungen für diesen Job kann Heldt nicht erfüllen, das ist eine Klasse zu hoch für ihn, höchstens am Wohnsitz München, da kann man laufend folgenlos Geld pulverisieren.
    Komisch ist aber, dass niemand die journalistische Arbeit kritisiert. Ein Interview mit Held zu führen ohne die Causa Fink/Funkel und Fink/Baumgart anzusprechen, ist schlicht Gefälligkeitsschreibe und sollte der Redaktion überaus peinlich sein.

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