Bleibt Salih Özcan doch beim 1. FC Köln? (Foto: Bucco)

“Wir tauschen uns aus”: Liegt Özcans Zukunft doch beim FC?

Der Transfermarkt hat beim 1. FC Köln genau wie in der gesamten Bundesliga noch nicht richtig an Fahrt aufgenommen. Zwar gibt es reichlich Gerüchte um Kölns Top-Spieler wie Ellyes Skhiri, konkret wurde es bislang aber noch nicht. Derweil haben die Geißböcke offenbar wieder Kontakt zu Salih Özcan aufgenommen.  

Köln – Eigentlich war der Abschied von Salih Özcan beim 1. FC Köln bereits beschlossene Sache. Nachdem der U21-Europameister bereits im Frühjahr ein neuerliches Vertragsangebot seines Ausbildungsvereins abgelehnt hatte, schienen die Zeichen auf Trennung zu stehen. Auch U21-Nationaltrainer Stefan Kuntz sprach bereits von einem “emotionalen Abschied” Özcans beim FC. Ein ablösefreier Wechsel zu den Glasgow Rangers oder die Türkei standen im Raum. Auch bei anderen Bundesligisten soll der 23-jährige, dessen Vertrag beim FC Ende Juni ausläuft, auf dem Zettel stehen.

Baumgart kann sich Özcan sehr gut in der Mannschaft vorstellen

Doch nun könnte Özcan doch in seiner Heimat bleiben. Dass der neue FC-Trainer Steffen Baumgart den Mittelfeldspieler gerne halten würde, wurde bereits in der vergangenen Woche bekannt. Nun bestätigte der Verein gegenüber dem Kicker ebenfalls die Wiederaufnahme der Gespräche. “Wir tauschen uns aus, ob es doch noch eine gemeinsame Zukunft geben könnte”, erklärte Interims-Kaderplaner Jörg Jakobs gegenüber dem Fachmagazin. Demnach hätten die Geißböcke erneut den Kontakt zu Özcans Berater Dirk Hebel gesucht, da sich Baumgart “Salih sehr gut in der Mannschaft vorstellen kann.” Die Ausgang der Gespräche scheint zum jetzigen Zeitpunkt jedoch noch ungewiss.

Ungewiss ist auch die Zukunft eines weiteren Mittelfeldspieler des FC: Bei Ellyes Skhiri scheint es aktuell nicht an Interessenten zu mangeln. Nachdem der FC ein erstes Angebot von Olympique Lyon in Höhe von acht Millionen Euro abgelehnt hatte, sollen die Franzosen nun bereit sein, nachzubessern. Nach einem Bericht von Estadio Deportivo soll aber auch der FC Sevilla großes Interesse an dem Mittelfeldspieler haben. In Italien sollen sich derweil neben Atalanta Bergamo auch der AC Mailand und der AC Florenz mit dem Kölner Laufwunder beschäftigen. Aus England ist von einem Interesse aus West Ham zu lesen. Der 1. FC Köln, der sich eine Ablösesumme von rund 20 Millionen Euro erhofft, dürfte in den kommenden Wochen geduldig dabei zusehen, wie sich etwaige Topvereine möglicherweise um die Dienste von Ellyes Skhiri überbieten.

Hängt die Zukunft von Timo Hübers an Bornauw?

Noch nicht klar ist derweil ebenfalls, wie es auf der Seite der potentiellen Neuzugänge weitergeht. Während sich der FC längst mit Mark Uth einig ist, wartet der Offensivspieler noch auf eine Lösung mit seinem aktuellen Arbeitgeber Schalke 04. Uth-Berater Volker Struth soll sich aktuell über die Auflösungsmodalitäten mit Sportchef Rouven Schröder einigen.

Ein möglicher Transfer von Innenverteidiger Timo Hübers soll derweil nach Informationen des Sportbuzzers von einem Verkauf der Kölner von Sebastiaan Bornauw abhängig sein. Demnach hätte der Abwehrspieler gerne bereits seinen ausgehandelten Dreijahresvertrag am Geißbockheim unterschrieben, wartet nun aber wohl noch auf das Signal des FC. Bei Hannover 06 ist die Tür für den 24-jährigen inzwischen zu. Mit Julian Börner soll bereits ein Nachfolger von Hübers bereit stehen. Ob der Transfer eines ablösefreien Zweitliga-Innenverteidigers, der zudem freilich nicht zu den Topverdienern gehören würde, tatsächlich an einer vermeintlichen Millionen-Ablöse für Sebastiaan Bornauw hängt, erscheint allerdings fraglich. Zudem dürfte Hübers mit seiner Verletzungshistorie kaum als Bornauw-Ersatz und Stamm-Innenverteidiger eingeplant sein. Mit Jorge Meré, Sava Cestic, Rafael Czichos, Bornauw und Lasse Sobiech haben die Geißböcke zum Trainingsauftakt Stand jetzt allerdings fünf Innenverteidiger auf dem Rasen. Möglich, dass die Kölner dabei zunächst eine Lösung für den aussortierten Sobiech finden wollen. Der FC Zürich gilt als Kandidat für eine Weiterbeschäftigung des Abwehrspielers.

 

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