Samir Arabi. (Foto: imago images/Hufnagel)

Wird Samir Arabi der Nachfolger von Horst Heldt beim FC?

Der 1. FC Köln will sich bei der Suche eines neuen Sport-Geschäftsführers Zeit lassen. Dass die aktuell auf ein Jahr ausgelegte Lösung mit Interims-Kaderplanung Jörg Jakobs aber nicht ideal ist, weiß man auch am Geißbockheim. Mit Samir Arabi von Arminia Bielefeld ist nun der erste Name im Zusammenhang mit dem FC aufgetaucht. 

Köln – Dass Samir Arabi seit Kindertagen eine Vorliebe für den 1. FC Köln hat, ist bekannt. Als der 42-jährige aber im Herbst 2019 die Möglichkeit hatte, als Nachfolger von Armin Veh zu den Geißböcken zu wechseln, entschied sich der gebürtige Aachener dagegen. Sein Projekt bei Arminia Bielefeld sei noch nicht abgeschlossen, sagte er damals und ließ einen intensiveren Austausch gar nicht erst zu. Nun, zwei Jahre später, bringt der Kicker Arabi erneut als möglichen Kandidaten für die Position des Geschäftsführers Sport beim 1. FC Köln ins Gespräch.

Jakobs und Arabi mit gemeinsamer Vergangenheit

Ob Arabi sein Projekt bei den Ostwestfalen inzwischen als abgeschlossen ansieht, ist nicht bekannt. Doch nach dem Aufstieg 2020 und dem ein Jahr später folgenden Klassenerhalt könnte der Sportchef inzwischen einiges von dem erreicht haben, was mit der Arminia möglich ist. Vor einigen Monaten schon wurde Arabi, dessen Vertrag in Bielefeld unbefristet ist, mit Eintracht Frankfurt in Verbindung gebracht. Damals erklärte der Geschäftsführer, sich vollständig auf den Klassenerhalt mit der Arminia konzentrieren zu wollen. Als Absage an die Eintracht wurde die Aussage damals nicht gewertet, doch in Frankfurt entschied man sich letztlich für Markus Krösche als Nachfolger von Fredi Bobic.

Beim 1. FC Köln ist nun zunächst Jörg Jakobs für die Kaderplanung verantwortlich. Bekannt ist jedoch auch, dass der interimistische Sportchef lieber heute als morgen einen neuen Sport-Geschäftsführer beim FC installieren würde. Neben der Kaderplanung ist Jakobs auch in in die Findung eines Heldt-Nachfolgers involviert. Dass sein Blick dabei nach Bielefeld führen könnte, käme derweil gar nicht so überraschend. Schließlich haben Jakobs und Arabi bereits vor über 15 Jahren gemeinsam bei Alemannia Aachen gearbeitet. Während Jakobs zwischen 2002 und 2009 Co-Trainer bei der Alemannia war, arbeitete Arabi von 2002 bis 2007 als Jugendtrainer und zwischen 2006 und 2011 als Scout, bevor es ihn zunächst als sportlichen Leiter nach Bielefeld zog. Seit 2016 arbeitet Arabi schließlich als Geschäftsführer Sport bei den Arminen.

Aufgrund des unbefristeten Vertrages dürfte es aber keine leichte Aufgabe für den FC werden, Arabi aus Bielefeld loszueisen. Zumal die Arminia ihren erfolgreichen Sportchef wohl nur ungern zu einem Bundesliga-Konkurrenten ziehen lassen würde. Sollte Arabi allerdings zwei Jahren nach dem ersten FC-Versuch inzwischen gewillt sein, sich persönlich verändern wollen, könnte es für Bielefeld schwierig werden, den 42-jährigen zu halten.

 

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