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Baumgart über McKenna: „Das, was wir jetzt brauchen“


Das Trainerteam des 1. FC Köln ist mit Kevin McKenna nun endgültig vollzählig. Dabei war es der explizite Wunsch von Steffen Baumgart gewesen, noch einen dritten Assistenten zu bekommen. Nach dem ersten gemeinsamen Training erklärte der FC-Trainer, warum er unbedingt den Kanadier wollte. 

Köln – Gerade einmal zwei Wochen ist es her, da erklärte Kevin McKenna noch im Interview mit dem GEISSBLOG.KOELN, bald wieder gemeinsam mit Boris Schommers eine neue Aufgabe übernehmen zu wollen. Ob er sich nochmal eine Rückkehr zum FC vorstellen könne? Klar, irgendwann. „Wenn alles passt, die richtigen Menschen beim FC am Ruder sind und ich mir sicher bin, dann komme ich gerne zurück. Aber vorher muss und will ich an anderer Stelle beweisen, dass ich als Trainer im Profi-Fußball erfolgreich arbeiten kann“, sagte der ehemalige Innenverteidiger (hier geht’s zum kompletten Interview).

Ich weiß, wie er tickt

Dass es für den Kanadier mit einer Rückkehr zum FC nun doch so schnell gehen würde, hätte er wohl selbst nicht gedacht. Nach GBK-Informationen hatte Baumgart seinen ehemaligen Mitspieler erst in der vergangenen Woche kontaktiert. Am Dienstagmorgen gaben die Geißböcke McKenna schließlich als neuen und damit dritten Co-Trainer im Baumgart-Team bekannt. Knapp eine Stunde nach der Veröffentlichung stand der 41-jährige schließlich mit der Mannschaft auf Platz 1 am Geißbockheim auf dem Rasen.

„Wir müssen nicht über ihn reden. Er ist ein Spieler, der hier sehr lange war und den Klub gut kennt“, meinte Baumgart nach dem Vormittagstraining am Dienstag, der selbst eine gemeinsame Vergangenheit mit „Macka“ hat. „Ich kenne ihn noch aus Cottbusser Zeit sehr gut und weiß, wie er tickt. Seine Emotionen und sein Fußballfachwissen sind das, was wir jetzt brauchen.“ Zwischen 2005 und 2007 hatten Baumgart und McKenna gemeinsam bei Energie Cottbus in der ersten und zweiten Bundesliga gespielt.

Steffen ist positiv verrückt

Mit McKenna, der insgesamt 153 Pflichtspiele für den FC bestritten hat, ist das Trainerteam nun endgültig komplett. Immerhin umfasst der Stab neben Baumgart mit den Co-Trainern René Wagner, André Pawlak und McKenna, Torwarttrainer Uwe Gospodarek sowie den Videoanalysten Hannes Dold und Denis Huckestein nun sieben Personen, die Athletik- und Rehatrainer sowie die Physiotherapeuten gar nicht eingerechnet. Dabei war es Baumgarts expliziter Wunsch, noch einen dritten Assistenten hinzuzunehmen. „Das hat etwas mit der Organisation im Training zu tun“, erklärte der 49-jährige, nicht jedoch mit der Größe des Kaders. „Ich glaube, dass man im Fußball noch individueller arbeiten und die Jungs an die Hand nehmen muss. In den Bereichen der Gruppenarbeit kann die Betreuung dadurch noch intensiver werden.“

Doch nicht nur Baumgart freute sich über das Wiedersehen mit seinem alten Bekannten. Auch McKenna, zuletzt bis Herbst 2020 als Co-Trainer bei Kaiserslautern, dürfte sich schnell in seinem neuen Trainerteam zurecht finden. Vor zwei Wochen noch sagte der Ex-FC-Profi dem GBK: „Steffen ist ein Riesen-Typ und ein toller Mensch. Er ist positiv verrückt und sagt klar, was ihm auf der Zunge liegt. Einfach ehrlich, geradlinig und authentisch. Der zieht sein Ding durch und scheut auch keine Diskussion. Ich wünsche ihm, dass er sich mit dieser Art in Köln durchsetzen kann.“ Ab sofort kann Kevin McKenna seinen neuen Cheftrainer bei diesem Vorhaben unterstützen.

8 Kommentare
  1. Dierk Fahl sagte:

    Hallo, hier mein erster Beitrag.
    Also ohne McKenna haben wir laut FC Homepage 7 Trainer.
    Der BVB hat stand jetzt..8 Trainer. Also nichts verrücktes. Ich finde schon, dass wir in den letzten Jahren in den wichtigen spielen regelmäßig Mentalitätsneutral rumliefen und in diesem Bereich viel zu verbessern ist.
    Also ich finde die Entscheidung super.
    Gruß

    moderated

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