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FC sucht Top-Manager: Vertragslose Sportchefs durchgefallen


Auch im Trainingslager in Donaueschingen beschäftigt die Suche nach einem neuen Geschäftsführer Sport die Verantwortlichen des 1. FC Köln. Die FC-Bosse lassen sich nach außen hin viel Zeit, geben sich gewillt, bis zu einem Jahr zu warten, um den neuen Mann zu präsentieren. Die Geißböcke sind überzeugt, dass die Strahlkraft des Klubs weiterhin ausreicht, um einen Top-Manager verpflichten zu können. Ob dieser aus der Bundesliga kommen wird, ist dagegen gänzlich offen.

Aus Donaueschingen berichten Sonja Eich und Marc L. Merten

Es gibt Anfragen. Es gibt Bewerbungen. Der 1. FC Köln muss den Posten des Geschäftsführers Sport neu besetzen, und das haben auch international interessierte Kandidaten mitbekommen. Welche Qualitäten und Qualifikationen haben, steht auf einem anderen Blatt. Die Geißböcke lassen sich Zeit. Wie viel Zeit, zeigt, dass Eckhard Sauren am Rande des Trainingslagers bestätigt hat, dass unter den aktuell Verfügbaren, also den vertragslosen Sportdirektoren und Managern „keiner unseren Ansprüchen gerecht wird“, wie der Vizepräsident erklärte.

FC lehnt alle vertragslosen Sportchefs ab

Das ist eine klare Ansage. Kein Erik Stoffelshaus, kein Boris Notzon, kein Thomas Linke – so mancher FC-Fan dürfte da durchaus beruhigt sein. Nein, der 1. FC Köln will einen anderen Weg gehen. Und muss es auch. Jörg Schmadtke machte lange Jahre einen herausragenden Job, um am Ende einen Abschied zu nehmen, der viele Fragen aufwarf. Armin Veh war zu jeder Zeit eine veritable Fehlbesetzung, sein Treiben wird den Klub noch auf Jahre hin viele Millionen Euro kosten. Horst Heldt belastete das Kölner Budget zwar deutlich weniger, doch auch er machte zahlreiche Fehler und ihm wurde ebenso vorgeworfen, jenem Typus Sportchef des alteingesessenen Bundesliga-Kenners anzugehören, „die es schon immer so gemacht haben“.

Und genau das soll es beim FC nicht mehr geben. Das künftige Konstrukt steht fest: Der nächste Sportchef soll erneut als Geschäftsführer Sport neben Alexander Wehrle agieren. Unter ihm sollen Thomas Kessler und Lukas Berg als Leiter-Duo der Lizenzspieler die operativen Dinge im Profibereich übernehmen. Inhaltlich soll sich dabei vieles verändern. Der Neue soll nicht nur neuen Wind reinbringen, sondern auch offen sein für neue Ansätze. Diese hat u.a. Berg schon in einem sportlichen Konzept ausgearbeitet, dessen Umsetzung rund 1,5 Millionen Euro kosten und die einzelnen sportlichen Abteilungen enger verzahnen, mit mehr Daten ausstatten und vor allem effizienter machen würde. Leisten können sich die Geißböcke diese Umstellung allerdings noch nicht. Erst mit der Installation des neuen Sportchefs soll das Konzept umgesetzt werden.

Ein Mann wie Arabi oder Mislintat

Spätestens im Sommer 2022, wenn der neue Mann an Bord sein soll. Vizepräsident Sauren und Interims-Sportchef Jörg Jakobs sind die Speerspitze dieser Suche, ein Personalberater wird diesmal nicht hinzugezogen, einzig die Unterlagen aus den alten Prozessen werden wieder verwendet, unter anderem die lange Liste an Namen mit Vertragslaufzeiten möglicher Kandidaten. Nur eben nicht jener Kandidaten, die aktuell vertragslos sind. Denn die kommen nicht in Frage.

Der FC wird einen unter Vertrag stehenden Manager von einem anderen Klub loseisen. Ob aus der Bundesliga, Zweiten Liga oder dem Ausland, ist nicht klar. Ebenso nicht, ob dieser Kandidat aktuell wirklich schon als Sportchef arbeitet oder, wie einst der heute in Stuttgart tätige Sven Mislintat, aktuell noch in der zweiten Reihe steht. Beim FC will man keine Überlegung unüberlegt lassen. So entspricht Arminia Bielefelds Samir Arabi zwar exakt dem Anforderungsprofil der Geißböcke, soll aber längst nicht der einzige Kandidat sein und bleiben.

Wir müssen diese Position langfristig betrachten

Arabi gilt als Mann der alternativen Wege, der Potentiale entwickeln und ausschöpfen kann, der über den Tellerrand des Fußballs hinausschaut und das nicht nur sagt. Der neue Mann, egal ob Arabi oder sonstwer, soll in den Augen des FC-Vorstands zu den Top-Managern der Liga gehören – entweder es schon sein oder es beim FC werden. Auf einer Skala von 1 bis 10, so Sauren, werde der FC sich die Zeit nehmen, „eine 9 oder 10“ zu bekommen. Man sei davon überzeugt, dass den Geißböcken dies gelingen könne, und lieber warte man bis zum Sommer 2022 ab, um diese 9 oder 10 zu bekommen, als dass man sich bereits im Winter aus vermeintlichem Zeitdruck auf eine 7 oder 8 einlasse. „Wir müssen diese Position langfristig betrachten, und bis dahin sind wir mit Jörg Jakobs, Thomas Kessler und Lukas Berg hervorragend aufgestellt.“

35 Kommentare
  1. Haarspalta sagte:

    Mit Jakobs haben wir eigentlich jemanden, der das alles schon kann, aber nicht in die Öffentlichkeit will.
    Dann lasst ihn doch im Hintergrund die Strippen ziehen und besorgt euch irgendjemand medienaffines der schön reden kann als ausführendes Organ bzw. Grüßaugust.

    Und ansonsten… hochtrabende Pläne, mal wieder im Elfenbeinturm. Wie war das damals? Würstchen-Uli hatte zum Spinner gesagt, es gäbe nur drei bis vier gute Manager in der Bundesliga und einer davon sei Schmadtke. Das glaube ich ihm sogar.
    Ich weiß zwar nicht, wer die anderen drei sind, aber ob wir einen davon bekommen, ist mehr als zweifelhaft.
    Immerhin, Schülerpraktikant Berg hat Umstrukturierungen für 1,5 Mio geplant… Wie viele Mitarbeiter hatte das Geißbockheim? Ca. 100? Wie kann da eine Umstrukturierung so teuer werden? Kriegt jeder nen dicken Porsche oder was? Wird wohl ne Bewerbung für McKinsey…

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        • Truebe Tasse sagte:

          Das stimmt. Vertragslose sind alle durchgefallen, damit scheidet Uli selbst aktuell schon mal aus. Dass der FC aber bis 2022 bereit ist zu warten kann ja unterm Strich nur heißen, dass man auf Michael Zorc wartet, der 2022 ja von Sebastian Kehl abgelöst wird. Es kann gar nicht anders sein. Also, Geißblog, bitte veröffentlichen: Zorc ab 2022 neuer Manager in Köln. Geheimnis gelüftet!

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      • Boom77 sagte:

        Das ist immer so eine Sache. Nicht jeder funktioniert überall gleich gut, wie insbesondere das Beispiel Heidel zeigt. Bei Mainz Top, bei Schalke Flop. Wäre Völler in Freiburg auch so ein guter Manager wie in Leverkusen? Sehr frraglich…

        Interessant finde ich, dass wir eine „9 oder 10“ wollen und uns mit einer „7 oder 8“ nicht zufrieden geben. Naja, das hat ja schon immer gut funktioniert, wenn eine 5 eine 9 will ;)

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  2. Kurti sagte:

    Anspruch und Wirklichkeit.
    Ein Vorstand 1, mit finanziellen Rahmenbedingungen 1-2 & sportlicher Erfolg 2-3 suchen einen Geschäftsführer Sport 9-10.
    Alles wegen der Strahlkraft des FC.

    Das Problem: Der Vorstand, der partout mit Veh verlängern wollte und Heldt aussuchte, ist federführend in die Auswahl involviert.

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    • Holger sagte:

      Heldt war eine Notlösung weil, wie wir alle wissen, kein anderer zu diesem Zeitpunkt wollte. Daraus scheint der Vorstand gelernt zu haben und das macht doch einmal Hoffnung.
      Ich finde auch, dass es nicht leicht werden wird und hoffe, dass Baumgart seine Philosophie umsetzen kann und der FC somit positiv auf sich aufmerksam machen kann. Nur bitte nicht mehr einen bereits mehrfach gescheiterten!

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      • Truebe Tasse sagte:

        Blickt man auf die Vergangenheit zurück, dann hatten meist diejenigen Manager Erfolg, die den berühmten Stallgeruch hatten und die DNA des Vereins kannten: Zorc jahrelang Kapitän des BVB, Hoeneß beim FCB quasi schon alles gewesen, Völler, Heidel, Eberl alle mit unmittelbarer Vergangenheit im Verein, Allofs zu Bremer Zeit ebenfalls. Dazu kommen Preetz in Berlin (zwar schlechtes Ende aber zwischendurch solide Arbeit in Berlin), Azzouzi ist auch langjähriger Fürther,… Was ich sagen will: die richtig guten Top-Leute sind die, die die Persönlichkeit haben, in vorderster Front zu stehen, und sich selbst nicht als Angestellte sondern „Diener“ oder „Weiterentwickler“ des Vereins begreifen. Die Leute stammen alle aus den erfolgreichen Vorjahren ihrer Vereine. Um in Köln jemanden zu suchen, muss lange hinschauen. Erstens hatten wir nie eine so erfolgreiche Mannschaft, aus der Persönlichkeiten für solche Posten entspringen, und zweitens fiele mir niemand ein außer Hector, und den brauchen wir noch als Spieler. Wenn es jemand packen kann, dann tatsächlich Kessler. Der hat den Stallgeruch und ihm nehme ich ab, dass er den FC und nicht sich selbst nach vorne bringen will.

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        • kalla lux sagte:

          Kessler, ja nee ist klar.
          Ausser dem Maxi waren eigentlich alle von dir genannten auch „Fussballer“. Ich nehme mal an daher der Stallgeruch.
          Bei Kessler ,der ein Ersatz Keeper a la Carte war, trifft der Geruch eher nicht zu. Vielleicht etwas DNS zum FC, mehr aber auch nicht.
          Einen Blick für ein Talent traue ich dem Reserve Keeper nicht zu!!!Das mit dem Gespür, ist aber heutzutage eher 2 Rangig.
          Es bedarf einer super Analyse und Scouting Abteilung.
          Wobei das auch gewisse Sportagenturen anbieten.
          Also ginge sogar „Outsourcing“ , aber dann muss man halt auch die Spürnase am Ende der Fahnenstange haben.
          Die magst du bei Kessler sehen, andere sehen in im einen Mitläufer.
          Jedem das seine! We will see!

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          • Boom77 sagte:

            Welcher „Maxi“? der Eberl? Der war auch Fußballer. Der einzige, der in der aufzählung kein Fußballer war ist der Heidel. Der war vorher Autoverkäufer.

          • kalla lux sagte:

            Es war falsch geschrieben. Sollte erfolgreiche Fußballer heißen.
            Das was Maxi nicht unbedingt.
            Und Heidel, da war eine erfolgreiche und eine schlechte Station.
            Den würde ich nicht zu den erfolgreichen nehmen!

          • Truebe Tasse sagte:

            Das ist doch gerade die falsche Denkweise: „War nur Ersatztorwart? Der kann keine Ahnung haben!“ Für mich ist das völlig differenziert. Was disqualifiziert denn einen Ersatztorwart, sodass er kein Top-Manager werden kann? Das sind zwei unterschiedliche Rollen. Manager müssen führen können, analysieren und Menschen begeistern können. Und sportliche Ahnung hat Kessler auch. Man kann es ja auch so sehen: von der Bank aus hatte er genug Zeit um Spieler zu sichten.

          • kalla lux sagte:

            da steht nicht „er kann keine Ahnung haben, da steht er ist nicht der Zorc usw, der ein Näschen für Spieler hat.
            Und ein Manager wird in der BL an Transfers gemessen, nicht unbedingt an Führungs/Analyse Tätigkeiten.
            Das ist eher in der freien Wirtschaft so, da aber auch nur bedingt. Es dreht sich alles um Geld beschaffen und erschaffen. Und das mit kleinen Mitteln.
            Wen du meinst Kessler wäre so ein Macher, dann ist das doch okay. Für mich ist er ein ehemaliger 2 klassisger Spieler der eine ABM (ArbeitsBeschaffungsMassnahme) bekommen hat.
            Zum Glück sind wir nie alle einer Meinung:)༼ つ ◕_◕ ༽つ

          • Haarspalta sagte:

            Das Problem bei Kessler ist der vermutlich fehlende Killerinstinkt. Der absolute Wille, unbedingt Erfolg haben zu wollen. Sonst hätte er sich nicht dauerhaft auf die Bank gesetzt.
            Und als Manager braucht man das halt auch…

          • kalla lux sagte:

            Jenau, Jahrelang immer ja und Amen gesagt.
            Schön immer den Mund abgeputzt und jetzt soll er ein Macher sein/werden, genau das glaube ich halt nicht!

        • FC Neukoelln sagte:

          Rischtisch. Hier nochmal das, was ich neulich zum Timo Hübers-Interview geschrieben habe, der mir so klug wie sympathisch erscheint und dessen Typus an jemand zu erinnern scheint, den wir gerade verzweifelt suchen:

          „Die vom Verein angestrebte Kontinuität führt nämlich zu rein gar nichts, wenn man – wie in der Vergangenheit wieder und wieder – zwar an grossen Namen festhält, die aber menschlich und/oder intellektuell Defizite aufweisen. Wie man das richtig macht kann man sich seit vielen Jahren in Dortmund anschauen, wo lange Zeit Susi Zorc und jetzt Sebastian Kehl eine hervorragende Arbeit abliefern.
          Wenn man bei uns also von einer langfristigen, nachhaltigen Entwicklung träumt und dabei zum Beispiel hervorhebt, vermehrt auf eigene Talente zu setzen, so darf es dabei nicht nur um die Schnittstelle Jugendbereich/Profis gehen, sondern muss unbedingt auch den nächsten Schritt in den Fokus rücken: nämlich zu schauen, welcher Profi sich nach seiner aktiven Karriere für weitere Aufgaben empfiehlt. Und solche Leute fördern, bis sich die Balken biegen. Eine Vereins-DNA stellt sich dann von selber ein, und genau das möchte doch jeder. Davon war jedoch in der auf der MV mit viel Tamtam präsentierten, auf viele, viele Jahre ausgelegten 10-Punkte-Agenda mit keiner Silbe die Rede. Es ist schön und lobenswert, dass das Thema Nachhaltigkeit in Form von recycelten Plastiktrikots zumindest mal seicht gestreift wird, es ist aber dann umso erschreckender, dass man offenkundig auf der Suche nach einer Art Vereinsphilosophie das Offensichtlichste nicht zu sehen bzw. zu artikulieren vermag.
          Wobei man mit Thomas Kessler ja durchaus schon jemand an den Verein gebunden hat, dem ich Management grundsätzlich zutraue.“

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          • Kai sagte:

            Sehr starker Beitrag – Kompliment! Hier liegen auch meine Zweifel am bislang alles andere als Vertrauen erweckenden Präsidium. An die Performance der drei bei der MV will ich gar nicht zurückdenken.
            Was mich ein wenig hoffnungsvoll stimmt, ist, dass die Interimslösung mit Jakobs/Kessler/Berg offenbar keinen schlechten Job macht (gutes Verhandeln der Transfers Jakob, Bornauw, Drexler). Auch die Info zum Zwischenstand der Sportvorstand-Suche ist ein Schritt nach vorn. Es wäre wirklich zu schön, wenn man sich nicht mehr vom Reflex der Vergangenheit leiten ließe: auf möglichst große Namen setzen, die ruhig viel Geld kosten dürfen, vor allem aber das Publikum ruhig stellen.
            Zum Fehlen der Nachwuchsförderung für Management-Aufgaben in der Vereinsphilosophie 100% agree. Das ist zwar nur ein Aspekt meiner Zweifel am „Matchplan“, aber kein unwichtiger. Ob Hector ein Kandidat – ähnlich wie Kessler – wäre, ist von außen nicht wirklich zu beurteilen. Dazu gehören ganz spezielle Talente und entsprechende Motivation sowie kluge Ausbildung und Hospitationen bei vorbildlich gemanageten Klubs.

          • Boom77 sagte:

            Zu den neuen Trikots aus wiederverwerteten Plastikflaschen: Auch da muss sich der Club, der „spürbar anders“ sein will, fragen, wie es sein kann, dass er in solchen Themen Jahre hinterher hinkt? Jetzt wird etwas groß abgefeiert (wir haben Trikots aus reyceltem Material), was andere Clubs und andere Trikothersteller schon seit Jahren so machen. Auch einfach nur ein Witz, zumindest das jetzt so „an die große Glocke zu hängen“ und als große Innovation zu verkaufen.

      • Boom77 sagte:

        Das ist zwar keine Ausrede für begangene Fehler, aber dennoch ein richtiger Einwand, den viele hier vergessen. Als das Duo Heldt/Gisdol seinerzeit bei uns aufschlug, waren das die einzigen beiden, die das machen wollten. Kein anderer Trainer oder Manager, den man damals anfragte, wollte sich den FC antun. So viel zur „Strahlkraft“ auf die der Herr Sauren offensichtlich baut.

        Außerdem… hat man beim Arabi vor nicht allzu langer Zeit nicht bereits mal vorgefühlt? Soweit ich weiß, hat der da doch schon gesagt, dass er das mit dem FC lieber lässt und in Bielefeld bleibt. Der wird da sicherlich gute Gründe für haben, was vermutlich nichts mit der „Strahlkraft“ zu tun hat. Warum sollte sich das bei dem 2022 schlagartig ändern? Vielleicht sollte man auch mal lernen, mit einer Abfuhr umzugehen und sich einfach den Mund abwischen und nach jemand anderem suchen, statt andauernd den Namen Arabi durch die Gazetten zu jagen. Der gute Mann will uns nicht und völlig unverständlich ist das nicht.

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    • FC Neukoelln sagte:

      Sauren und Jakobs haben in der Zwischenzeit ordentlich FIFA im Manager-Modus gezockt. Da werden die Top-Scouts ähnlich bewertet. Wer an die richtigen Talente ran will braucht ne 9 oder 10.
      Wer jetzt noch bei Sauren von mangelnder Fachkenntnis spricht ignoriert dabei seinen unbändigen Highscore-Hunger.

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  3. Jonny Espunkt sagte:

    Ich werte das grundsätzlich positiv. Immerhin hat man verstanden, dass man sich in einem ewigen Teufelskreis befindet, wenn man immer wieder die gleichen Gesichter platziert, die woanders auch schon überall mal gescheitert sind.

    Es gehört aber auch zur Wahrheit, dass der Verein sich in seiner Struktur hinterfragen muss. Es scheint mir da nur 2 Wege zu geben:
    a) man löst diese ganzen Räte und Gremien auf damit nicht gefühlte 150 Leute mitsprechen und öffnet sich für Investoren die Sinn ergeben und nicht im Sinn haben den ganzen Verein zu übernehmen.
    b) man trotzt der Kritik und geht diesen Weg des extremen Mitspracherechts von Grüppchen genauso weiter, weil man davon überzeugt ist. Das heißt auch weiterhin keine Fremdinvestoren, auch wenn es strategische Partner der Region sind.

    Ich glaube man wird sich für b) entscheiden, das ließen ja manche schon durchklingen. Was richtig ist, wird sich zeigen. Wahrscheinlich läge die Wahrheit irgendwo in der Mitte.

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  4. kalla lux sagte:

    Zum Thema, was meint den ein Verein ,der u 60 an Schulden hat, wer da in der Schlange steht.
    Wir hatten nach Schmaddi nicht umsonst „Granaten“ wie Veh und Heldt.
    Sowas kommt nicht von ungefähr.
    Notmalweise sollte man meinen das ein Vorstand der nie selbst gearbeitet hat bei der Auswahl seiner Schutzschilder auf Kompetenz setzen wird und würde.
    Beim FC geht es eher darum, wer am längsten den „nicht Fußball gemäßen“ Vorstand zu decken.
    Ich glaube nach dieser Kriterien wird und wurde ausgesucht.
    Solange sich die 3 von Leuten wie Ruttemöller beraten lassen müssen, wird und kann es keine vernünftige Suche geben. Weil zu wenig Sachverstand entscheidet.
    Oder eben das „NÄSCHEN“ fehlt!

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  5. Hennes48 sagte:

    Diese tiefe Arroganz beim FC endet scheinbar nicht!
    Wie kann man als Vorstand so einen überheblichen Satz verbreiten: „Wir suchen eine 9 oder 10, eine 7 oder 8 reicht uns nicht!“
    Mal in den Spiegel geschaut??? Der FC ist von den MItgliederzahlen, Fans und Stadion sicher ein 8…
    Aber finanziell, sportlich und von den Strukturen des Vereins maximal eine 3-4.
    Es kommt ja nicht von ungefähr, dass man derzeit keinen guten Manager findet. Und sich schon jetzt wieder dieses überhebliche Eigentor geschossen zu haben, wenn nämlich am Ende doch wieder ein 5 oder 6 ausgesucht wird für den Posten, sucht echt seinesgleichen…dieser Vorstand ist dermaßen ungeschickt und unqualifiziert…Adolf Kolping prägte den Satz:“ Schuster bleib bei deinem Leisten!“ Dieser Grundgedanke würde dem FC deutlich besser zu Gesicht stehen, als dieser alberne Slogan: „Spürbar anders“. Ich finde es schon wirklich bedenklich, wenn der FC einerseits in der wichtigsten Phase insgesamt (hohe Schulden, Vertragsfragen und Neuverpflichtungen) mit einem Teilzeit Manager Jakobs klarkommt, aber andererseits unbedingt „irgendwann“ eine 9-10 für diesen Posten benötigt. Beides gleichzeitig kann ja de facto nicht stimmen!!!

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  6. Norbert Neuheisel sagte:

    Der FC sucht einen Top- und keinen Flop-Manager – verständlich nach diesen vielen Reinfällen. Aber auch unter den „Top-Managern“ gibt es Betrüger und Schaumschläger, wie das Beispiel beim VW-Abgasskandal zeigt – das ist im Bereich Fußball nicht anders (jedem User fällt hier bestimmt ein Name ein). Die Suche wird daher nicht nur zur Kompetenz-, sondern auch zur Charakterfrage. Das machte die Suche noch schwieriger.

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