Anthony Modeste will sich beim 1. FC Köln wieder durchsetzen. (Foto: Bucco)

Modeste: „Es gab den Punkt, an dem ich nicht mehr laufen konnte“

Anthony Modeste ist zurück beim 1. FC Köln. Der Angreifer will sich in der kommenden Saison unter Trainer Steffen Baumgart durchsetzen. Dass dieser ihm ein gutes Gefühl gibt und ihm vertraut, ist dem Franzosen neben seiner Gesundheit aktuell das Wichtigste. 

Aus Donaueschingen berichten Sonja Eich und Marc L. Merten 

Seit seiner Rückkehr aus China kommt Anthony Modeste nicht mehr richtig in Tritt. Beim FC plagten den Franzosen immer wieder kleinere Verletzungen. Einzig die Vorbereitung in der Saison 2019/20 unter Achim Beierlorzer konnte der Angreifer weitestgehend beschwerdefrei absolvieren. Und auch der halbjährige Tapetenwechsel zu AS Saint-Étienne brachte nicht den erhofften neuen Schwung. Stattdessen musste sich Modeste früh einer Operation an der Leiste unterziehen. Nun aber will Modeste beim FC wieder durchstarten. Im Trainingslager in Donaueschingen sprach der 33-jährige mit den anwesenden Medienvertretern unter anderem über…

…seinen Gesundheitszustand: „Mir geht es soweit gut. Ich bin noch nicht zu hundert Prozent fit. Aber ich habe im Sommer viel investiert. Ich habe mich auch an den Zähnen operieren lassen, die Weisheitszähne wurden entfernt und ich habe zwei Implantate bekommen. Klar ist es nicht einfach. Aber ich will mich durchsetzen und ich bin endlich mal wieder bei einer Vorbereitung dabei. Das tut mir gut.“

…aktuelle Beschwerden: „Ich merke immer noch etwas im Adduktorenbereich. Aber das ist nicht frisches, das habe ich schon seit zehn Jahren. Es gab einen Punkt, an dem ich nicht mehr laufen konnte. Deswegen habe ich die Operation gemacht.“

Das ist richtig, richtig gut

…den neuen Trainer: „Steffen Baumgart ist gerade. Er spricht die Dinge direkt an, statt hinter deinem Rücken. Das ist richtig und gibt es im Fußball zu selten. Das ist schon mal gut. Wir fühlen uns bis jetzt echt gut. Er sagt, was er will. Es ist sein Weg und am Ende wird es auch unser Weg sein. Ich spüre, dass der Trainer auf mich setzt und das ist richtig, richtig gut.“

…die neuen Aufgaben für die Stürmer: „Wir sollen Tore schießen (lacht). Nein, es ist schon etwas anders. Wir sollen früh pressen, das ist anstrengend. Aber wenn wir oder das Mittelfeld den Ball schnell kriegen, gibt es auch eine schnelle Möglichkeit torgefährlich zu werden. Das kostet viel Kraft, aber wenn es funktioniert, ist es gut.“

… seine Ziele: „Fit werden und fit bleiben.“

…die Leihe nach Frankreich: „Für mich war es die richtige Entscheidung. Ich habe frische Luft bekommen. Leider musste ich schnell operiert werden. Aber Hauptsache, ich war mal weg aus Köln. Jetzt bin ich aber wieder da und alle sind glücklich. Hoffe ich.“

Der Druck ist jeden Tag bei mir

…seine Zukunft: „Ich habe noch zwei Jahre Vertrag und jeder weiß, dass ich auch noch einen Anschlussvertrag habe. Im Fußball weiß man zwar nie. Aber zunächst will ich meinen Profivertrag erfüllen. Vielleicht will ich danach auch noch ein bisschen Fußball spielen. Danach will ich den Anschlussvertrag erfüllen.“

…den Druck, wieder zurück zu alter Stärke zu finden: „Der Druck ist jeden Tag bei mir. Aber ich bin immer noch Tony. Ich habe ein paar Sachen erlebt, die schwierig waren. Aber wenn du viel investierst, dann können nur gute Sachen kommen.“

 

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