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Neues Trainerteam legt los – Kessler verpasst den Auftakt


Am Montag beginnt die Trainingsarbeit beim 1. FC Köln. Am Wochenende haben die medizinischen Untersuchungen und Leistungstests für die Spieler stattgefunden. Um 11 Uhr zum Wochenauftakt geht es erstmals auf den Rasen. Für Steffen Baumgart und sein neues Trainerteam geht es damit so richtig los. Nicht mit dabei sein wird allerdings Thomas Kessler, der seit dieser Woche einen neuen Titel trägt.

Köln – Sieben neue Gesichter werden die 250 Fans des 1. FC Köln am Montag auf Platz sieben am Geißbockheim bewundern können, wenn es zum ersten Balltraining der Vorbereitung auf die neue Bundesliga-Saison geht. Vier Spieler, drei Trainer – so viele Neuzugänge hat der FC bislang präsentieren können.

Baumgart, Wagner und Gospodarek nehmen Arbeit auf

Cheftrainer Steffen Baumgart, Co-Trainer René Wagner und Torwarttrainer Uwe Gospodarek werden neben den arrivierten Kräften – Assistenztrainer André Pawlak, Athletiktrainer Max Weuthen und Reha-Coach Leif Frach – die Spieler betreuen und anleiten. Unter diesen Spielern werden neben dem letztjährigen Kader, den Rückkehrern und den aufrückenden Talenten die vier bisherigen Neuzugänge sein: Marvin Schwäbe im Tor, Timo Hübers und Dejan Ljubicic in der Defensive sowie Mark Uth im Angriff.

Auch zwei Beobachter in neuer Rolle hätten am Montag eigentlich dabei sein sollen. Interims-Sportchef Jörg Jakobs war in den vergangenen Monaten zusammen mit dem zweiten Vorstandsberater Erich Rutemöller regelmäßiger Gast beim Profi-Training. Am Montag wird Jakobs erstmals als amtierender Kaderplaner die Trainingseinheiten verfolgen. In dem Wissen, dass seine Expertise und seine Ideen darüber entscheiden, wie es mit den einzelnen Spielern weitergeht. Doch sein neuer Nebenmann wird fehlen.

Kessler muss zum DFB

Neben Jakobs hätte am Montag auch Thomas Kessler mit dabei sein sollen. Der ehemaliger Torhüter wird jedoch zum Wochenbeginn zwei Tage lang beim Deutschen Fußball-Bund weilen. Kessler absolviert noch ein Jahr lang das Management-Programm des DFB. Alle drei Monate muss der 35-jährige dafür zu Präsenzphasen mit den anderen Teilnehmern in Frankfurt antreten, darunter mit Marcel Schäfer, schon länger Sportdirektor vom VfL Wolfsburg unter Jörg Schmadtke und aktuell Verhandlungspartner im Poker um Sebastiaan Bornauw.

Kessler nun auch offiziell „sportlicher Leiter“

Beim 1. FC Köln war Kessler Ende Mai noch vage als „operativer Leiter der Lizenzspielerabteilung“ und „als Schnittstelle zwischen Jörg Jakobs, Lukas Berg, Leiter Administration Lizenzspielerabteilung, und dem Team“ vorgestellt worden. Bei der Verpflichtung von Torwarttrainer Gospodarek in dieser Woche lautete Kesslers Titel in der Pressemitteilung jedoch plötzlich „sportlicher Leiter Lizenzspielerabteilung“. Nach GBK-Informationen wurde diese Anpassung vorgenommen, um die Abgrenzung zwischen Kesslers und Bergs Aufgaben klarer zu gestalten. Faktisch ist Kessler nun also wie Schäfer in Wolfsburg der Sportdirektor, in der Hierarchie unterhalb des Sportchefs angesiedelt – aktuell unter Jörg Jakobs und im Laufe der kommenden Monate unter dem künftigen Sport-Geschäftsführer.

2 Kommentare
  1. Paul Paul sagte:

    FC reloadet: Die schaffen es wieder einmal nicht, einen verdienten und beliebten Profi ehrenvoll zu verabschieden.
    #MarcelloForPresident
    #KlopptSieAlleInDieTonne
    #FlockeForever
    #PaulSteinerAufDieGaleere

    moderated
  2. Gerd1948 sagte:

    Es ist insgesamt schon seltsam anmutend, das man immer wieder neue Begriffe für die Posten mit denselben Aufgabenbereichen ins Leben ruft. Ich würde einfach behaupten, das Kess der Assistent vom Sportchef Jakobs ist und ob das dann unter dem Sportgeschäftsführer anzusiedeln ist? Mal sehn…kann sich ja alles schnell ändern diese Interimslösungen/Bezeichnungen.

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