,

Duo nicht rechtzeitig fit: Hübers und Schwäbe fallen in München aus


Der 1. FC Köln muss am Sonntag gegen den FC Bayern München auf Marvin Schwäbe und Timo Hübers verzichten. Das gab Trainer Steffen Baumgart am Freitag bekannt. Während sich der Torhüter eine Handverletzung zugezogen hat, haben sich die Probleme des Innenverteidigers nach dem Schlag auf sein Sprunggelenk inzwischen ins Knie verlagert. 

Köln – „Marvin Schwäbe hat im Trainingsspiel einen schwierigen Ball auf die Hand bekommen“, berichtete Steffen Baumgart auf der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen den FC Bayern. Zwar habe sich der Torhüter keine komplette Fraktur der Hand zugezogen, das Risiko einer größeren Verletzung sei den Geißböcken aber zu groß. „Wir nehmen ihn raus, weil etwas zu erkennen ist. Er wäre gerne dabei gewesen. Aber wir werden die nächste Woche abwarten und gucken, ob wir ihn zum Bochum-Spiel oder spätestens zur Länderspielpause wieder dabei haben werden“, erklärte der Trainer. Damit wird Nachwuchstorhüter Jonas Urbig am Samstag erstmals mit den Profis zu einem Auswärtsspiel aufbrechen und am Sonntag in der Allianz Arena auf der Bank sitzen.

Knie-MRT bei Hübers

Neben Schwäbe wird auch Timo Hübers nicht mit nach München reisen können. Der Innenverteidiger hatte gegen Hertha BSC am vergangenen Wochenende einen Schlag auf das Sprunggelenk abbekommen. „Da müssen wir von Tag zu Tag gucken“, sagte Baumgart. Auch bei dem 24-jährigen wird in der kommenden Woche entschieden, ob er gegen den VfL dabei sein kann oder erst wieder in der Länderspielpause einsteigen wird. Aktuell sind die Probleme bei Hübers vornehmlich im Knie zu finden. Zwar sei das Gelenk „unten in Mitleidenschaft gezogen worden“, zur Abklärung habe die medizinische Abteilung aber nochmal ein MRT des Knies durchgeführt. „Wir haben das abgeklärt, da ist nichts Gravierendes“, gab der FC-Coach vor dem Spiel in München Entwarnung. Schon am Donnerstag hatte Baumgart zudem erklärt, dass im Falle eines Ausfalls von Timo Hübers Jorge Meré in der Startelf stehen würde.

14 Kommentare
        • Haarspalta sagte:

          Es gibt halt einfach Spieler, deren Körper den Belastungen des Profifußballs dauerhaft nicht standhalten. Da führt dann ein kleiner Anlass zu längeren Ausfällen. Und so einer scheint Hübers leider zu sein. Das wusste man beim FC aber und geht das Risiko offenbar ein.

          Dr. Schäferhoff und Dr. Klein zählen übrigens zu den mit Abstand besten ihres Fachs. Die medizinische Abteilung ist einer der wenigen Bereiche, wo der FC Topniveau hat.
          Der seit Jahren hohe Krankenstand dürfte eher auf die mäßigen Trainingsbedingungen am Geißbockheim zurückgehen.

          Kommentar melden
          • kalla lux sagte:

            Falls du privat versichert bist und einmal eine neue Hüfte brauchst. Ein Tipp von mir las es nicht beim Top niveau Mediaparkklinik machen. Glaub mir mein Schwiegervater hat bei da machen lassen und konnte schlechter gehen wie vorher. Ausserdem praktiziert Schäferhoff eigenich seit Jahren nicht mehr. Aber bleib du Mal in deinem Glauben

          • Haarspalta sagte:

            Das tut mir leid für deinen Schwiegervater, aber per anekdotischem Beweis ist so eine Argumentation nicht zu führen. Mein Großvater hat nen Bypass in der Uni-Klinik bekommen und danach ging es ihm schlechter als vorher… und? Beweiswert genau null.
            Schäferhoff und Klein sind in der Fachwelt nunmal hochangesehen, auch wenn es dir nicht passt.
            Aber bleib du mal bei deinem Glauben.

  1. Kamm sagte:

    Den Ausfall von Hübers finde ich mit unserem Kader am ehesten zu verschmerzen. Mere hat gegen „grosse“ Gegner seine besten Spiele gemacht.
    Und auch wenn das der Steffen nicht hören will: mMn gibt es in München nichts zu verlieren, im Gegenteil verdient sich der FC mit dem Auftritt, den ich erwarte Respekt.

    Kommentar melden

Hinterlasse einen Kommentar

Willst du an der Diskussion teilnehmen?
Mache mit!

Schreibe einen Kommentar