Timo Hübers musste das Training am Donnerstag nach 15 Minuten abbrechen. (Foto: Bucco)

Falls Hübers ausfällt: Meré winkt Einsatz gegen die Bayern

Der 1. FC Köln bangt vor dem Spiel gegen den FC Bayern München am Sonntag (17.30 Uhr/DAZN) weiterhin um Timo Hübers und Marvin Schwäbe. Das Duo konnte auch am Donnerstag nicht trainieren. Auch Salih Özcan musste pausieren. Nichtsdestotrotz bleibt Steffen Baumgart gelassen. 

Köln – „Ich gehe damit zwar nicht entspannt um“, sagte der FC-Trainer nach dem Training am Donnerstagmorgen hinsichtlich der aktuellen Personalsituation. „Aber das gehört im Fußball leider dazu.“ Wie schon am Vortag musste Baumgart auch am Donnerstag auf Marvin Schwäbe und Timo Hübers verzichten. Der Innenverteidiger war zwar zunächst mit auf den Platz gekommen, musste die Einheit aber schon während des Aufwärmens abbrechen. Noch immer hat Hübers Probleme mit seinem Sprunggelenk, nachdem er gegen die Hertha einen Schlag abbekommen hatte.

Jorge ist der Nächste, der nachzieht

Ob der Neuzugang von Hannover 96 bis zum Spiel am Sonntag gegen den Rekordmeister wieder fit wird, ist aktuell noch offen. „Es wäre sehr schade für ihn“, meinte Baumgart, nachdem Hübers sowohl im Pokal als auch gegen Berlin 90 Minuten auf dem Platz gestanden hatte. „Aber wenn es nicht reicht, ist Jorge Meré der Nächste, der nachzieht. Er hat auch eine gute Vorbereitung gespielt“, stellte der Trainer dem Spanier einen Einsatz in Aussicht. Im Vergleich zu Hübers hätte Meré sogar das bessere Aufbauspiel, „weil er der klarerer Spieler ist.“ Dafür sei Hübers schneller. „Es gibt immer ein Für und Wider. Jorge ist was die technischen Situationen und das Reden angeht etwas weiter. Aber Timo hat eine sehr gute Geschwindigkeit und befindet sich in der Entwicklung.“

Urbig würde für Schwäbe mit nach München reisen

Genauso ungewiss wie die Frage, ob Hübers mit nach München wird reisen können, ist auch die Situation bei Marvin Schwäbe. Der Torhüter hatte sich am Montag im Spielerersatztraining an der Hand verletzt. Sollte der 26-jährige gegen die Bayern ausfallen, würde Jonas Urbig erstmals im Profikader stehen. „Jonas wäre dann unser Nummer 2“, bestätigte Baumgart zwei Tage vor der Abreise in die bayrische Landeshauptstadt. „Wir haben mit ihm einen der talentiertesten Torhüter, die man haben kann. Da erwarte ich in der Zukunft schon eine interessante Entwicklung.“ Für die U19, zu der Urbig mit seinen 18 Jahren eigentlich noch zugehörig ist und dort Spielpraxis sammelt, wäre einen Nominierung des Torhüters ein herber Verlust. Schließlich spielt die Mannschaft von Trainer Stefan Ruthenbeck am Sonntag im DFB-Pokal gegen den Rivalen aus Mönchengladbach. Doch auch hier ist Baumgart überzeugt: „Die U19 hat zwei gute Torhüter.“

Neben Schwäbe und Hübers fehlte am Donnerstagmorgen auch Salih Özcan. Nachdem der Mittelfeldspieler bereits nach der Einheit am Mittwoch Probleme zu haben schien, pausierte der 23-jährige einen Tag später. Wann das Eigengewächs wieder ins Training einsteigen kann, ist aktuell offen.

 

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