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Bleibt der Kader, wie er ist? Ohne Skhiri-Abgang keine Neuzugänge


Dass sich der 1. FC Köln auf der ein oder anderen Position gerne noch verstärken würde, ist kein Geheimnis. Aktuell sind dem Verein jedoch die Hände gebunden. So hängt viel an einem möglichen Verkauf von Ellyes Skhiri. Doch selbst wenn der Tunesier bleiben würde und der FC keine Neuzugänge mehr präsentieren könnte, sieht man sich am Geißbockheim gut aufgestellt. 

Köln – Der Sieg gegen Hertha BSC hat dem 1. FC Köln gut getan. Nicht nur für das Punktekonto, sondern auch für das eigene Gefühl war der Erfolg gegen die Alte Dame wichtig. Der völlig verdiente 3:1-Sieg hat den Geißböcken gezeigt, dass sie mit dem aktuellen Kader und dem Spielsystem von Steffen Baumgart in der Bundesliga bestehen können.

Die Sachlage ist bekannt

Nichtsdestotrotz weiß man auch, dass es auf einigen Positionen noch Verbesserungsbedarf gibt – sowohl qualitativ, als auch quantitativ. Denn nicht immer werden die Kölner zum einen das Quäntchen Glück auf ihrer Seite haben, noch auf einen schwachen Gegner wie die Hertha am vergangenen Sonntag treffen. „Natürlich fallen mir spontan Spieler und Positionen ein, auf denen wir uns verbessern können“, verkündete jüngst auch Jörg Jakobs gegenüber dem Express. „Aber die Sachlage ist ja bekannt und ändert sich nicht durch Wiederholung.“

Noch keine Angebote für Skhiri

Was der interimistische Sportchef damit meint: Aktuell verfügen die Kölner nicht über die finanziellen Mittel, auf dem Transfermarkt noch einmal tätig zu werden. Selbst verhältnismäßig geringe Ablösesummen, wie sie beispielsweise gerade Konkurrent Arminia Bielefeld für Spieler wie Robin Hack oder Florian Krüger ausgegeben hat, sind für den FC aktuell nicht zu realisieren. Dies könnte sich jedoch ändern, sollte Ellyes Skhiri den Verein in den letzten Tagen des Transferfensters noch verlassen. Der Tunesier hatte bereits in der vergangenen Woche bestätigt, sich eine neue Herausforderung bei einem Verein, der international vertreten ist, vorstellen zu können. Das Problem allerdings: Bislang liegen dem FC keine solcher Angebote vor. Selbst ein Interesse wurde bislang noch von keinem Klub offiziell hinterlegt. „Wenn ein Angebot in der Größenordnung kommt, die wir uns vorstellen und auch Ellyes das machen möchte, dann können wir das nicht ignorieren. Wenn keins kommt oder es nicht passt, dann wird er bei uns bleiben. Noch liegt uns nichts vor“, erklärte Jakobs.

Gleichzeitig bestätigte Jakobs auch, dass nach aktuellem Stand keine neuen Spieler mehr verpflichtet würden, sollte Skhiri beim FC bleiben. Womöglich könnte sich dies bis zum Transferschluss am 31. August aber noch ändern. Zum Beispiel, sollten Spieler in den ersten Partien der neuen Saison feststellen, bei ihrem Verein nur wenig Chancen auf Einsatzzeiten zu haben. Somit könnte der FC seinerseits auf günstige Leihgeschäfte hoffen. Trotz alledem sehen sowohl Jörg Jakobs, als auch Trainer Steffen Baumgart, den FC mit dem aktuellen Kader ebenfalls gut genug aufgestellt, um die gesteckten Saisonziele zu erreichen.

19 Kommentare
  1. Klaus Menzel sagte:

    Ich würde mich sehr freuen wenn Skhiri bei uns bleibt und bin auch nicht der Meinung, dass wir im Moment zwingend Verstärkung brauchen, um den von Baumgart angepeilten 12. Platz zu erreichen.
    Mit einem Verkauf könnte der Schuß eher nach hinten losgehen, denn wo auf dem Markt ist denn aktuell der Top-Mittelstürmer oder Außenverteidiger der den Verlust eines Top-6-er wie Ellyes ersetzen könnte?

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  2. Hennes48 sagte:

    Ich bin anderer Meinung und denke, dass der FC grundsätzlich mindestens zwei Verstärkungen benötigt.
    Aus meiner Sicht wären da Leihspieler, die aktuell bei stärkeren Clubs nicht so zum Zuge kommen, genau die richtige Lösung.
    Bei Außenverteidiger und Mittelstürmer besteht in meinen Augen der größte Bedarf.
    Und es wäre klasse, wenn Skhiri bleibt!
    Vielleicht ist es ja auch klug zu sagen, dass man sich absolut nichts leisten könne…für ein bis zwei Leihgeschäfte bei ggf. noch einem Abgang sollte dann noch Geld vorhanden sein….hoffentlich…

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  3. Gerd1948 sagte:

    Richtig, alles entscheidend ist dein letzter Satz. Es ist nicht davon auszugehen, dass Leihspieler, die der FC holt, ob Skhiri geht oder nicht, uns so helfen, dass der Kader in der Breite besser ist. Noch weniger davon ist auszugehen, dass man Geld in die Hand nimmt( das von Skhiri) und Spieler holt, die uns stärker machen, als wie mit Skhiri. Skhiri sollte mindestens noch ein Jahr uns helfen.

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  4. Gerd1948 sagte:

    Ich denke wir können mit der Zusammenstellung gerade nicht meckern. Guckt mal, jetzt hat auch ein Schmitz mal ein besseres Spiel gemacht, es steht und fällt auch vieles mit Selbstvertrauen mit Erfolgserlebnissen. Fällt noch ne Leihe iwo vom Baum, okay, aber keine Panikverpflichtungen mehr.

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  5. Hennes48 sagte:

    …wer weiß, was noch bei den größeren Clubs in England passiert. Die haben häufig auch sehr aufgeblähte Kader und vielleicht gibt es dort einen Leihspieler für ein Jahr, der es woanders beweisen muss und will!? Und die Engländer zahlen noch ein Teil des Gehaltes weiter…sollte man zumindest im Blick behalten finde ich…das Risiko ist dabei auch extrem gering…zumindest ein weiterer Mittelstürmer könnte auf Strecke helfen…

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  6. Gerd1948 sagte:

    Klar Hennes, ein LV ein Linker IV und ein Mittelstürmer könnten helfen. Mo und Andersson sind ja nicht jetzt über jeden Zweifel erhaben. Dass die die Augen offen halten dürfen wir doch wohl stark hoffen oder? Gut, dass jetzt auch regelmäßig Zuschauereinnahmen wieder generiert werden um geringfügig handlungsfähig daher zu kommen.

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  7. Gerd1948 sagte:

    Zumal die Kapazität auch von denen ausgenutzt wird, die die teureren Plätze belegen wie ich beispielsweise. Wichtig ist aber nur, ich will eigentlich nicht davon wieder anfange, den Schritt 2G zu gehen, dass man die größtmögliche Sicherheit hat, dass dies kontinuierlich gesteigert wird, eben ohne auf die Inzidenz angewiesen sein zu müssen.

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  8. Guido Remberg sagte:

    Warum alle 2-3 Tage immer das gleiche gesülze, vom Vorstand wegen Skiri:
    Wir wollen ihn angeblich unbedingt halten, bei einer Ablöse zwischen 15-20. Millionen, geben wir ihn aber zu 90% ab. Allein der Unterschied 15 – 20 ist in unserer derzeitigen Situation, wo wir angeblich nicht mal 1 Millionen für einen Spieler ausgeben können, der absolute Hammer.
    Aber so etwas ähnliches, hatten wir nach unserer Euro Qualli unter Stöger auch.
    Klar modeste, war damals, auch wegen des Geldes, nicht abgeneigt, nach China zu wechseln.
    Es ist aber auch bekannt, selbst wenn er einen Rückzieher gewollt hätte, er hätte keine Chance gehabt.
    Denn mann wollte unbedingt die Ablöse für neue Spieler, und am besten die Hälfte Gewinn machen.
    Also holte man für ziemlich genau die Hälfte der Millionen aus China einen Cirdoba aus Mainz.
    Hier eine der damaligen Schlagzeilen dazu

    Nachdem er bei 22 Einsätzen fünf Saisontore erzielt hatte, nutzten die Mainzer die vereinbarte Kaufoption und verpflichteten Córdoba bis 2020. Zur Saison 2017/18 wechselte er zum Ligakonkurrenten 1. FC Köln, bei dem er einen Vierjahresvertrag unterschrieb.

    Der war im ersten ein total Flopp (3 Tore in der Meisterschaft 1 Tor im Euro Wettbewerb.
    Von der Statistik, viel schlimmer als letzte Saison mit z. B. Andersson.
    Denn der hat uns zumindest mit seinen Toren gegen Kiel , in der Liga gehalten.
    Ich bin davon überzeugt, Modeste damals gehalten und wir wären nicht abgestiegen.
    Andere rüsten bei internationalen Qualli auf.
    Wir kauften für die Mo Millionen viel Schrott ein und verschenken diese Spieler gerade und zahlen obendrauf bei jedem noch Abfindung.
    Ich würde Skiri halten, auch wenn man dann nicht einkaufen kann.
    Ich bin überzeugt, mit ihm schaffen wir den Klassenerhalt.
    Außerdem ist er extrem wichtig, für unsere jungen Spieler, die von ihm sehr viel abschauen können.
    Nur mit eigenen jungen Spielern, geht es auch nicht.
    Also Skiri halten, die nicht tauglichen Spieler weiter loswerden, dadurch Gehalt einsparen und davon ggf im Winter nachlegen.

    Mit Skiri, kann ich nächstes Jahr, immer noch Kohle machen.
    Voraussetzung ist natürlich der Klassenerhalt.
    Den schaffen wir mit ihm leichter, als ohne ihn.
    LG Guido

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  9. Guido Remberg sagte:

    Schmadtke hat eigentlich nur gute Spieler geholt, wenn er keine Kohle hatte.
    Danach kommt meistens der Größenwahn bei ihm durch.
    Komisch dass er auch immer wieder nach spätestens 3 Jahren mit seinen Trainern Konflikte hat.
    Die dann auch immer öffentlich ausgetragen werden.
    In Hannover mit Slomka, in Köln mit Stöger, in Wolfsburg zuerst mit Labbadia danach mit Oliver Gläser.
    Komischerweise immer obwohl Erfolge da waren.

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