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Funkel: „Andersson ist gesundheitlich stark angeschlagen“


Friedhelm Funkel glaubt an den Klassenerhalt des 1. FC Köln. Der Ex-Trainer und Relegations-Retter der vergangenen Saison ist davon überzeugt, dass die Geißböcke „zwischen Platz 12 und 15 einlaufen können“, sagte der 67-jährige im Kölsch-Talk Loss mer schwade. Auch zur Zukunft von Sebastian Andersson äußerte sich Funkel. 

Köln – Es war nicht so, dass Funkel völlig überzeugt vom 1. FC Köln klang, als er sich am Donnerstagabend äußerte. „Ohne Wenn und Aber“ sei er zwar vom Klassenerhalt der Geißböcke überzeugt, jedoch sagte er auch: „Das liegt auch daran, dass ich zwei, drei Mannschaften nicht so viel zutraue.“ Der Klassenerhalt also wegen der Schwächen der Anderen und weniger wegen der eigenen Stärken?

Diese Baustelle müssen sie gut schließen

Funkel kennt die aktuelle Mannschaft des 1. FC Köln bestens, abgesehen von den bislang vier Neuzugängen in diesem Sommer sind von den Säulen des Teams bislang Sebastiaan Bornauw und Ismail Jakobs gegangen. Deswegen sagte Funkel auch: „Der FC muss nachlegen. Das wissen die Verantwortlichen auch.“ Insbesondere eine Position müsse der FC im Blick haben. „Du musst auf jeden Fall einen Stoßstürmer verpflichten.“ Der Grund: „Weil Sebastian Andersson gesundheitlich stark angeschlagen ist.“

Funkel muss es wissen, wie es um den Schweden steht. Am Ende der vergangenen Saison musste er beim FC mit dem Angreifer jonglieren, um ihn gerade noch für das Relegations-Rückspiel in Kiel fit zu bekommen. „Diese Baustelle müssen sie gut schließen. Dann ist der Klassenerhalt möglich“, so der zweimalige FC-Trainer.

Joker-Rolle für Andersson – Alternative wird gesucht

Was Funkel auch meinte: Bei Andersson ist nicht klar, ob der 30-jährige noch mal dauerhaft Bundesliga-fit wird. Beim 1. FC Köln hofft man, Andersson zumindest wieder in die regelmäßige Joker-Rolle zu bringen. Steffen Baumgart verweist darauf, dass Andersson immerhin viele Trainingseinheiten mitmachen könne. Für einen Profisportler darf ein solcher Zustand eigentlich keine Erwähnung wert sein. Beim FC ist es das Maximum, worauf man gerade hoffen kann.

Anthony Modeste ist körperlich weiter, deswegen hat der Franzose die Nase vorn. „Seb kann uns als Joker aus der zweiten Reihe genauso helfen. Wir müssen die Möglichkeit haben, immer nachlegen zu können“, erklärte Baumgart die Joker-Rolle, die Andersson in den kommenden Wochen zukommen soll. Klar ist aber auch: Gesucht wird die Startelf-Alternative zu Modeste. Wer dies werden könnte, steht weiterhin in den Sternen. Gut möglich, dass die Geißböcke erst kurz vor Schluss des Transferfensters in zweieinhalb Wochen zuschlagen werden und können.

18 Kommentare
  1. Gerd1948 sagte:

    Klar, wird der Herr Funkel auch genau wissen, weil er den Spieler in den letzten 10 Wochen Tag für Tag….ach nee, der ist ja gar nicht mehr Trainer beim FC. Ehrlich, das ist jetzt kein so guter Aufmacher. Vllt geht es tatsächlich darum, dass er rundum die Problemzone bestmöglich die Muskulatur aufbaut. Es sei denn wir haben hier in der Runde einen Sportmediziner, der die Einblicke in die Problematik hat.

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      • Gerd1948 sagte:

        Kurti, mir ging es nicht darum dass der GBK das Thema wieder aufgegriffen hat, sondern dass das Thema im Umfeld immer wieder breit getreten wird. Der GBK hat lediglich darüber informiert, dass unser EX Trainer was dazu gesagt hat und wo er es gesagt hat. Jose, ich behaupte niemals, dass Funkel falsche Informationen in die Welt setzt , aber es ist schon ein Fakt, dass Andersson jetzt, und jetzt muss ich mich vorsichtig ausdrücken, nach unseren Informationen seit gut 5 Wochen trainieren kann. Auch wenn es nicht immer unter Volllast ist, so stabilisiert er seinen Körper doch unentwegt. Zu Funkels Zeiten wird Anderssons Knie dementsprechend instabil gewesen sein.

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    • Jose Mourinho sagte:

      Welche Motivation hätte Funkel, insoweit Falschinformationen in die Welt zu setzen? Ist es wirklich abwegig, dass eine medizinische Abteilung noch zu Funkels Zeiten (also vor wenigen Monaten) die Info gibt: „rechne mit dem Jungen in den nächsten 6 Monaten besser nicht wirklich fit – vielleicht wird das auch nie mehr was“? Damals bei Helmes Hüfte hat man auch immer gedacht, der wird schon wieder kommen. Der Ausgang ist bekannt. Wenn ich Modeste gegen Jena wieder gesehen habe, wäre es auch extrem wünschenswert, wenn da noch eine Alternative kommen würde. Ansonsten kann man nur hoffen, dass Lemperle schnell den Durchbruch schafft, denn mit einem halb kaputten Andersson und Modeste in der „seit China Form“ wird es schwer werden, einen Stürmer über 5 Tore zu bekommen.

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  2. Hennes48 sagte:

    Ich bin immer wieder ein Stück weit aufs Neue entsetzt, was für einen Kader der FC da beisammen hat…
    In der Abwehr gibt es auf mehreren Positionen nicht ansatzweise Buli Niveau und im Sturm muss sogar ein verletzter Spieler / Sportinvalide die Kohlen aus dem Feuer holen, weil ansonsten alternativ ein in die Jahre gekommener, mit Rentenvertrag ausgestatteter Modeste oder ein Nachwuchsspieler zur Verfügung stehen!? Und die Suche nach einem Sportdirektor der Güte 9-10 läuft natürlich noch weiter…meine Güte…es ist viel geschrieben und gesagt worden über die FC Strukturen…man könnte aber auch fragen: „Welche Strukturen???“

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    • Gerd1948 sagte:

      Dieses Jahr kann es allerdings, wie wir erfahren haben, lediglich um die Quersumme gehen, da der Trainer versprochen hat „Eins mehr zu schießen“. Ich würde demnach auch ein 102:68 als Torverhältnis akzeptieren, besser als so ein einschläferndes 34:0 oder ein insgesamt langweiliges 68:34, aber gut, dies muss jeder mit sich selbst ausmachen.

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