Transfermarkt schließt: Jakobs geht von Skhiri-Verbleib aus

Bis heute Nacht um ein Uhr müssen die Fans des 1. FC Köln noch um den Verbleib von Ellyes Skhiri zittern. Dann wird endgültig feststehen: Bleibt der Mittelfeldspieler beim FC oder wechselt der Tunesier doch noch? Seit Dienstagnachmittag deutet nichts mehr auf einen Abschied des Kölner Schlüsselspielers hin, denn auf dem Transfermarkt hat sich in den letzten Tagen in Sachen Skhiri nichts mehr getan. Die Geißböcke würden den 26-jährige nur allzu gerne nach der Länderspielpause wieder in Köln begrüßen.

Köln – In der Bundesliga schließt das Transferfenster am Dienstag, den 31. August 2021 um 18 Uhr. Bis dahin müssen alle Transfers der Deutschen Fußball Liga gemeldet werden. Doch nur die eingehenden Transfers, nicht die der Spieler, die die Klubs in Richtung Ausland verlassen. Für Verkäufe gelten die Richtlinien der jeweiligen Liga, in die ein Spieler wechseln soll.

Bei uns ist nichts hinterlegt

Die drei weiteren großen Ligen in Europa schließen ihre Transferfenster auch am Dienstag, allerdings teilweise später. In Spanien endet der Transfermarkt ebenfalls um 18 Uhr. In England schließt das Fenster dagegen erst um Mitternacht. In Frankreich gar gilt die Regel, dass die Transfers bis 0:59 Uhr in der Nacht auf Mittwoch eingereicht werden können.

Spätestens dann wissen also die Fans des 1. FC Köln, ob sie Ellyes Skhiri weiterhin im FC-Trikot bewundern können. Die Chancen stehen gut. Am Dienstag gegen 13.30 Uhr sagte Interims-Sportchef Jörg Jakobs bei Sky: “Bei uns ist nichts hinterlegt, weder aus dem In-, noch aus dem Ausland. Ich gehe davon aus, dass Skhiri bei uns bleiben wird, denn der Tag ist ja auch schon recht weit fortgeschritten.”

Sportlich wäre Skhiri-Verbleib der Jackpot

Umso besser für die Geißböcke, die offenbar einen Weg gefunden haben, anderweitig an das benötigte Eigenkapital zu kommen, sodass der Klub nicht auf die Millionen-Einnahmen aus einem Skhiri-Verkauf angewiesen sind. Und sportlich würde man sich ohnehin am Geißbockheim beglückwünschen, den Sechser gehalten zu haben. “Für uns wäre das natürlich sehr schön”, hatte Jakobs noch am Vortag dem GEISSBLOG.KOELN gesagt und erklärt, er wisse ohnehin nicht, welcher Verein noch wegen Skhiri auf den FC zukommen solle.

Schon in den ersten vier Pflichtspielen der Saison konnte Skhiri seinen Stellenwert als Schlüsselspieler der Geißböcke unter Beweis stellen. In Jena rettete der 26-jährige die Geißböcke im DFB-Pokal ins Elfmeterschießen. Gegen Hertha, Bayern und Bochum gehörte er zu den konstantesten Leistungsträgern, immens lauf- und passstark, in den Zweikämpfen noch robuster als in der Vorsaison und in Steffen Baumgarts System nicht nur der ideale Aufbauspieler, sondern Anläufer, Organisator und Raumdeuter. Sein Verbleib in Köln wird zwar erst um ein Uhr in der kommenden Nacht sicher sein. Doch die Chancen stehen sehr gut.

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