Jubel bei den FC-Spielern nach dem 2:2-Ausgleich durch Mark Uth. (Foto: IMAGO / Nordphoto)

Trotz Bayern-Pleite: „Es macht Spaß, uns zuzuschauen“

Der 1. FC Köln kommt beim FC Bayern München nach einem 0:2-Rückstand noch einmal wieder, gleicht aus, verliert am Ende aber trotzdem denkbar knapp mit 2:3 (0:0). Die Spieler drücken nach der unglücklichen Niederlage ihre Freude über die neue Spielidee aus. Auch Steffen Baumgart hatte ein gutes Spiel seiner Mannschaft gesehen.

Aus München berichtet Marc L. Merten

Mark Uth: „Wir haben es sehr gut gemacht, wie schon letzte Woche in Berlin. So, wie wir aufgetreten sind, hätten wir was verdient gehabt. Natürlich haben die Bayern die Qualität die Tore so zu machen, aber wir können zufrieden sein. Du kannst die Bayern nicht 90 Minuten pressen, dafür sind sie zu gut. Wir haben es gerade in der zweiten Hälfte sehr gut gemacht, daher ist es schade, dass wir keinen Punkt mitnehmen. Bei meinem Tor hat Easy perfekt reingeflankt, Upamecano hat mich womöglich nicht gesehen. Schön, dass er mal geschlafen hat. Wir machen das sehr gut, trainieren sehr intensiv, auch Tony und ich müssen sehr viel für die Mannschaft laufen. Nach vorne müssen wir das noch ruhiger spielen. Da fehlt vielleicht auch noch etwas die Luft. Aber es macht Spaß, uns zuzuschauen, und wenn wir die Intensität auf den Platz bekommen, kann das eine ganz gute Saison werden.“

Persönlich läuft es bislang gut für mich

Anthony Modeste: „Wenn du nach einem 0:2 noch zum 2:2 zurückkommst, glaubst du natürlich daran, dass du was holen kannst. Die erste Halbzeit war nicht so gut von uns, wir haben zu schnell gespielt, obwohl es einfacher hätte sein können. Aber wir haben eine sehr gute zweite Halbzeit gespielt. Ich habe viel gearbeitet in der Sommerpause, und wenn du dann einen Trainer hast, der hinter dir steht, macht das alles einfacher. Ich versuche meinen Mitspielern und meinem Trainer alles zurückzugeben. Heute hat es nicht gereicht, aber persönlich läuft es bislang gut für mich. Der Trainer hat gesagt, er will zu den besten Zwölf gehören, und das müssen wir mitnehmen und dafür arbeiten. Jetzt müssen wir schnell regenerieren und gegen Bochum vor den heimischen Fans Gas geben.“

Florian Kainz: „Wir haben in der ersten Halbzeit gut verteidigt, hätten aber die eine oder andere Konterchance noch besser zu Ende spielen müssen. Nach dem 0:2 sind wir dann sehr gut zurückgekommen, haben über die Außen durchgespielt, Flanken in den Strafraum gebracht und unsere Chancen eiskalt genutzt. Leider haben wir es dann nicht über die Zeit gebracht und verloren. Deshalb sind wir enttäuscht. Wir hatten uns für heute viel vorgenommen. Wir können auf unserer Leistung aufbauen.“

Wir haben zu häufig die Verantwortung weitergeschoben

Steffen Baumgart: „War es ein verdienter Sieg? Ja, weil der Gegner ein Tor mehr gemacht hat. In der ersten Halbzeit sind wir nicht so mutig aufgetreten wie gewünscht, wussten aber, gegen wen wir spielen. Das erste Gegentor war Sahne, das war aus der Sicht eines Fußballers schön anzusehen. Schade, dass es gegen uns war. Aber wir sind zurückgekommen, und wenn man das schafft, will man auch etwas mitnehmen. Wir haben am Ende unsere Möglichkeiten nicht konsequent genug durchgespielt. Das ist ärgerlich. Wir haben zu häufig die Verantwortung weitergeschoben, anstatt selbst zu schießen.“

Julian Nagelsmann: „Wir hatten eigentlich einen ganz ordentlichen Start ins Spiel. Wir hatten aber sehr viele Ballverluste im vorderen Drittel, und so ist es ein sehr intensives Spiel geworden. Nach dem 2:2 hat uns etwas die Körner gefehlt. Wir haben zwar verdient mit 2:0 geführt, aber dann zwei sehr ähnliche Gegentore nach herausragenden Flanken bekommen. Danach stand das Spiel auf des Messers Schneide und wir hatten den einen glücklichen Moment mit dem Abschluss von Serge, sodass wir hier gewinnen konnten.“

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