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Nach den Transfers: FC will neuen Sportchef bis Dezember


Nach dem Finale auf dem Transfermarkt und dem Ende des Sommer-Transferfensters kehrt beim 1. FC Köln zumindest in Sachen Kaderplanung Ruhe ein. Doch ein Transfer steht noch aus: der des nächsten Geschäftsführers Sport. Inzwischen ist klar, dass die Geißböcke den neuen Sportchef bis Weihnachten präsentieren wollen. Doch Jörg Jakobs soll zumindest noch im Winter für die nächsten Spielertransfers sorgen.

Köln – Der 1. September bedeutet für den 1. FC Köln und die Bundesliga die Rückkehr in die Zeit ohne Transfers, Zugänge und Abgänge. Der Transfermarkt ist geschlossen, die Arbeit der Sportchefs getan. Auch für Jörg Jakobs, der sich in den kommenden Wochen wieder vermehrt seiner Dozenten-Tätigkeit an der Sporthochschule widmen muss, schließlich geht im Oktober das nächste Semester los.

Arabi mit Ausstiegsklausel

Doch Jakobs ist zusammen mit Vizepräsident Eckhard Sauren federführend verantwortlich für die Suche seines eigenen Nachfolgers. Die SportBild nannte am Mittwoch wenig überraschend mal wieder Samir Arabi als Wunschkandidaten der Geißböcke. Der aktuelle Sportchef von Arminia Bielefeld soll einen Ausstiegsklausel in seinem unbefristeten Vertrag haben, die bei 500.000 Euro liegen soll.

Eine halbe Million Euro ist für den finanziell angeschlagenen 1. FC Köln zwar viel Geld. Doch der FC will sich neu aufstellen, endlich wieder Perspektive und Kontinuität in seine wichtigsten Personalstellen bekommen. Da käme ihnen der 42-jährige gerade recht, der auch in diesem Sommer in Bielefeld wieder mehrere Transfers tätigen konnte, die auch der FC gerne gemacht hätte: allen voran Janni Serra, Florian Krüger und Robin Hack.

Vorstellung des neuen Sportchefs noch in diesem Jahr

Die Bande zwischen Jakobs und Arabi sind bekannt, die gemeinsamen Wege führen weit zurück, und tatsächlich würde Kölns Interims-Sportchef den Kollegen aus Bielefeld wohl gerne für den FC gewinnen. Und dass dieser als FC-Fan gilt, ist inzwischen auch bekannt. Offizielle Gespräche, so hieß es am Mittwoch aber aus dem Geißbockheim, soll es noch immer nicht gegeben haben. Was allerdings auch nur Teil des Pokerspiels sein könnte.

Denn nach GBK-Informationen haben die Gespräche mit mehreren Kandidaten im Hintergrund längst begonnen, und so ist es kaum vorstellbar, dass Arabi zumindest inoffiziell noch nicht kontaktiert worden sein soll. Sicher ist inzwischen auch: Der 1. FC Köln will den neuen Geschäftsführer Sport zumindest noch in diesem Jahr offiziell präsentieren, und damit spätestens vor Weihnachten.

Jakobs soll Wintertransfers machen

Das heißt aber nicht, dass dieser dann auch bereits mit seiner Arbeit beginnen soll. Am Mittwoch hieß es beim FC, Jakobs werde wohl auch noch für die Spielertransfers in der Winter-Transferperiode verantwortlich sein. Der 50-jährige verkleinerte in den vergangenen Wochen den Kölner Kader deutlich und hätte gerne auch noch weitere Spieler abgegeben. Diese Schritte will der Interims-Sportchef offenbar noch im Januar 2022 vollziehen, ehe der neue Mann übernehmen soll. Ob dieser dann wirklich Samir Arabi heißen wird, wird sich wohl in den nächsten drei Monaten beantworten.

4 Kommentare
  1. Kurti sagte:

    Ob Arabi in die in die Kategorie 9-10 fällt, die Vizepräsident Sauren zum Maßstab ausrief?
    Dazu zählen für mich eher Leute wie Bobbie oder Ebert.
    Also Leute, die man nicht bezahlen kann und die auch sich nicht von der vermeintlichen Strahlkraft des FC ohne Geld locken ließen.
    Zu Geschäftsführer Sport Horst Heldt (Kategorie 5-6) wäre es ein Fortschritt.

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  2. Rhode Island sagte:

    Herr Arabi wäre sicherlich nicht die schlechteste Option. Der erste Zugang aus Ostwestfalen hat in dieser Saison ja auch schon positive Auswirkungen. Ausserdem ist uns die Arminia auch immer noch einen positiven Transfer schuldig,nach Rapolder…
    Generell liest es sich nicht schlecht. Hr. Arabi scheint Hr.Jacobs zu kennen. Der eine bringt externe Erfahrungen mit und der andere hat „Stallgeruch“ und diesen Sommer ,unter den gegebenen Umständen, keine schlechte Arbeit geleistet. Vielleicht könnte es eine fruchtbare Zusammenarbeit mit positiven Ergebnissen für den FC werden.
    500.000 sind natürlich derzeit nicht wenig für den Verein, aber es wurde in der Vergangenheit, leider, schon mehr Geld in Spieler investiert, die uns auch nicht weiterhelfen konnten.
    Zudem hat es Hr.Arabi geschafft, längere Zeit bei einem Verein im Amt zu sein, welcher auch nicht für Kontinuität bekannt ist.
    Meine Meinung ist, dass man ihm zumindest nicht abgeneigt sein sollte

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