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Sportchef-Kandidat Arabi: „Im Fußball weiß man nie“


Samir Arabi ist einer der Kandidaten beim 1. FC Köln auf die Nachfolge von Jörg Jakobs als Sportchef. Die Geißböcke haben den 42-jährigen als eine der Top-Möglichkeiten für die Position des Geschäftsführers Sport ausgeguckt. Der Macher von Arminia Bielefeld kann die Ostwestfalen dank einer Ausstiegsklausel verlassen. Eine solche dementierte er am Sonntag nicht, ebenso nicht, dass er sich einen Wechsel zum FC vorstellen könnte.

Köln/Bielefeld – Am Rande der Partie zwischen Borussia Mönchengladbach und Arminia Bielefeld wurde Arabi im Gespräch mit DAZN auf das Interesse des FC angesprochen. Zuvor hatte Arabi bereits erwähnt, dass es ein normaler Prozess sei, Spieler zur Arminia zu holen, diese auszubilden, weiterzuentwickeln und später für mehr Geld zu verkaufen. Ob dies auch für seine Person gelten könne, ließ er offen.

Arabi vermeidet Bekenntnis zur Arminia

„Im Fußball weiß man nie, was in einem halben oder in einem Jahr ist“, sagte Arabi. „Ich bin fast elf Jahre da und sehr glücklich in Bielefeld.“ Er habe großen Spaß an seiner Arbeit und freue sich auf die Saison mit einer „superspannenden Mannschaft“. Doch ein Bekenntnis zur Arminia kam dem 42-jährigen nicht über die Lippen. „Das ist keine Show“, sagte Arabi. „Ich arbeite gerne mit den Leuten, mit den Gremien zusammen.“ Doch weder dementierte er das Kölner Interesse noch die Ausstiegsklausel.

Der 1. FC Köln hat im Laufe des Sommers bereits mit mehreren Kandidaten gesprochen. Arabi soll noch nicht darunter gewesen sein. Doch das soll nach GBK-Informationen vor allem an der noch bis zum 31. August geöffneten Transferperiode gelegen haben. Nun wollen die Geißböcke die Gespräche mit potentiellen Sportchefs intensivieren und noch in diesem Jahr eine Entscheidung treffen.

Sportchef-Entscheidung noch in diesem Jahr

Arabi gehört schon länger zu den Top-Kandidaten, wird von seinem langjährigen Freund Jörg Jakobs hoch geschätzt. Ob es der Bielefelder aber tatsächlich wird, ist gänzlich offen. Beim FC will man sich schon länger nicht mehr zu der Suche nach einem neuen Geschäftsführer äußern. Spätestens im Dezember soll der neue Mann präsentiert werden.

17 Kommentare
  1. Hennes48 sagte:

    Er wäre für mich eine richtig gute Wahl mit Perspektive. Und vermutlich auch ein positives Signal für mögliche Neuverpflichtungen, dass man beim FC auf Kontinuität setzen will. Er wirkt sehr unaufgeregt und seine Kompetenz, aus wenig viel zu machen, hat er bereits nachgewiesen.
    Dämlicherweise hat dieser Vorstand mit der Aussage: „es muss eine 8-10“ werden, völlig unnötig eine Redewendung aufgerufen, die dem neuen Sportchef beim FC dann zukünftig bei Gelegenheit unter die „Nase gerieben“ wird. Aber gut, aktuell ist das Leistungsgefälle von sportlicher Seite im Vergleich zum Vorstand eh noch größer geworden! Mir würde dann langfristig parallel eine 8 als FC Vorstand schon sehr gefallen!!! :-)

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    • Carlo Korrupto sagte:

      Ich denke dass ist längst passiert und auch nicht nur ein mal.
      Jakobs hat einfach keine Lust auf den Job, das hat er oft genug klar gemacht und ich kann es auch gut nachvollziehen. Er hat einen guten Ruf im Verein und in Köln, den er sich nicht versauen will, wir wissen alle wie schnell das in Köln gehen kann. Außerdem steht er nicht gerne in der ersten Reihe, auch wenn er das auf den PK’s sehr ordentlich macht, wie ich finde.
      Arabi wäre für mich eine sehr gute Lösung, der macht bei der Arminia richtig gute Arbeit. Er ist nicht die, vom Vorstand erhoffte 9-10 Lösung, aber mit der Ansage hat sich der Vorstand keinen gefallen getan. Wer ist denn eine 9-10 und was macht diese aus?
      Ich bin froh wenn es kein hochbezahlter Top-Manager wird, das kann auch ganz schnell nach hinten los gehen. Arabi hingegen kann bei uns zur 9-10 werden, wie Bobic bei Frankfurt oder Eberl bei Gladbach. Hoffen wir mal dass es klappt!

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  2. Gerd1948 sagte:

    Was ich damit andeuten will ist, dass man Leute wie eben diesen Sami Arabi auch daran messen muss, welche Möglichkeiten er denn vorfindet in Bielefeld, oder welche Möglichkeiten etwa ein Rachid Azzouzi in Fürth vorfindet. Ich möchte natürlich die Ideen und die damit verbundenen Erfolge von Bobic und Eberl nicht schmälern oder klein reden.

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