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Führungstor aberkannt: Pokal-Traum platzt in Potsdam


Der Traum vom Endspiel im eigenen Stadion ist geplatzt: Die Fußballerinnen des 1. FC Köln sind im DFB-Pokal nach einer 0:2-(0:0)-Niederlage bei Turbine Potsdam im Achtelfinale ausgeschieden. Dabei verkauften sich die Kölnerinnen einmal mehr teuer, standen am Ende aber mit leeren Händen da. Auch, weil das vermeintliche Führungstor aberkannt wurde.

Potsdam – Im Vergleich zum 2:0-Erfolg in der Bundesliga gegen Jena 14 Tage zuvor änderte Sascha Glass seine Startformation auf zwei Positionen: Mandy Islacker und Sharon Beck fehlten angeschlagen, dafür rutschten Anja Pfluger und Amber Barrett in die erste Elf. Beck wurde nach einer knappen Stunde eingewechselt, konnte jedoch nicht mehr für die Wende sorgen.

Tore des Tages

Es war ein Kölner Fehlpass im Aufbauspiel, der Potsdam in der 53. Minute zum schnellen Konter einlud. Den Schuss von Dina Orschmann konnte Kölns Keeperin Manon Klett noch parieren. Orschmanns Ablage auf Marie-Therese Höbinger landete jedoch im hohen Bogen im Kölner Tor zum 1:0 (53.). Selina Cerci sorgte kurz vor dem Abpfiff völlig blank in der Mitte nach einer Flanke mit dem 2:0 für die Entscheidung (88.).

Aufreger des Tages

In der 19. Minute bildete sich bereits eine Kölner Jubeltraube, die den vermeintlichen Führungstreffer bejubelte. Nach einer Rücksprache der Schiedsrichterin Mirka Derlin mit ihrer Linienrichterin wurde dem Tor jedoch wegen einer Abseitsstellung die Anerkennung verweigert. Adriana Achcinska hatte einen Freistoß aus dem Mittelfeld in den Strafraum geschlagen, den Potsdam per Kopf an die Strafraumkante klärte. Manjou Wilde nahm den Ball an und verwandelte mit einem Schuss durch die Mitte. Allerdings berührte die im Abseits stehende Rachel Rinast den Ball, sodass der Treffer zurecht nicht zählte.

Fazit

Die FC-Frauen verkauften sich teuer, und wer weiß, wie das Spiel ausgegangen wäre, hätte der Führungstreffer gezählt. Vom guten Auftritt können sich die Kölnerinnen jedoch nichts kaufen. Der Pokal-Traum ist auch in diesem Jahr wieder geplatzt. So bleibt nur, die gute Leistung anzuerkennen und mit in das Bundesliga-Derby am kommenden Sonntag bei Bayer Leverkusen zu nehmen.

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