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Ljubicic bereit für das Derby: „Werden ihre Schwachstellen analysieren!“


Der 1. FC Köln kann am Sonntag gegen Bayer 04 Leverkusen wieder auf Dejan Ljubicic bauen. Der Österreicher hat seinen Infekt überwunden und steht den Geißböcken zur Verfügung. Aber Mittwoch sprach der Sommer-Neuzugang über seine Länderspielreise, das anstehende Nachbarschaftsduell sowie seine Aufgabe, Ellyes Skhiri dabei ersetzen zu müssen.

Köln – Erstmals in dieser Saison konnte Dejan Ljubicic gegen die TSG 1899 Hoffenheim nur zuschauen. Der Österreicher war krank von seiner Länderspielreise nach Köln zurückgekehrt. Trainer Steffen Baumgart hatte die Spieltagsansetzung im Vorfeld der Hoffenheim-Partie öffentlich kritisiert und erklärt, viele Spieler nach ihren Einsätzen bei der Nationalmannschaft häufig erst zum Arzt schicken zu müssen. „Der Trainer hat schon Recht damit“, sagte Ljubicic am Donnerstag, der inzwischen wieder voll mit der Mannschaft trainieren kann und somit für das Spiel am Sonntag gegen Leverkusen zur Verfügung steht.

Wir müssen damit umgehen, wir sind Profis

Beschweren wollte sich Ljubicic selbst aber nicht. Zum einen, weil der 22-jährige immerhin sein Debüt für sein Land geben konnte. „Meine Familie ist sehr stolz und ich bin es auch“, freute sich der Mittelfeldspieler über seinen ersten Einsatz für Österreich. Zum anderen aber auch, weil es eben nicht nur den FC-Spielern so ergangen ist. „Es geht auch anderen Vereinen so. Wir müssen damit umgehen, wir sind Profis.“ Erwischt habe es ihn vermutlich auf einem der Flüge, wie der Spieler am Donnerstag berichtete. Von den Färöer Inseln ging es für die Österreicher weiter nach Dänemark, ehe sich das Kölner Ösi-Trio zurück auf den Weg nach Köln machte.

Mit den Geißböcken wird sich Ljubicic nun auf sein erstes Nachbarschaftsduell mit Bayer 04 Leverkusen vorbereiten. Dabei erwartet der Sommer-Neuzugang eine großartige Kulisse vor 50.000 Zuschauern. „Wir werden alles geben auf dem Platz, damit wir Leverkusen schlagen können.“ Ljubicic selbst hat mit Rapid bereits einige Derbys gegen die Austria bestritten, weiß also auch um die Bedeutung solcher Spiele für die Fans und den gesamten Verein. „Ich hatte tolle Derbys in Wien. Hier ist es aber noch eine Stufe höher einzuschätzen. Es sind sehr viele Emotionen drin. Da will man für seinen Verein kämpfen und alles geben.“ Trotz der deutlichen Niederlage gegen die Bayern weiß auch Ljubicic um die Qualitäten des kommenden Gegners. Trotzdem ist der Nationalspieler sicher, dass auch der FC die Leverkusener ärgern kann. „Wir werden ihre Schwachstellen genau analysieren.“

Am Sonntag bei 100 Prozent

Ljubicic selbst dürfte am Sonntag für den verletzten Ellyes Skhiri auf der Sechs beginnen. Auf dieser Position fühlt sich der Österreicher eigentlich am wohlsten, kam beim FC aber über weite Strecken der bisherigen Saison offensiver zum Einsatz. „Wir haben einen Topspieler mit Flaco auf der Sechs. Wenn er nicht da ist, bin ich bereit. Wir haben aber auch noch Salih, der richtig gut ist. Am Ende entscheidet der Trainer. Mein Fokus ist, dass ich am Sonntag bei 100 Prozent sein muss.“

Dass Ljubicic bei dem Wechsel von der österreichischen zur deutschen Bundesliga so wenig Anpassungszeit gebraucht hatte und bisher in jedem Spiel, außer gegen die TSG, zum Einsatz gekommen war, überraschte den Spieler selbst ein wenig. „Ich bin zufrieden“, erklärte der ehemalige Rapidler wohlwissend, dass auch in ihm noch mehr Potential herauszubekommen ist.  Ein Treffer zum Beispiel ist Ljubicic beim FC noch nicht gelungen. Gleich zweifach wurde ihm ein Tor gegen den VfL Bochum aberkannt. Auch in der Nationalmannschaft war er nah dran, konnte am Ende aber nicht jubeln. Gegen Bayer 04 Leverkusen wird Dejan Ljubicic sicherlich den nächsten Anlauf nehmen.

13 Kommentare
  1. Norbert Furmanek sagte:

    Ljubicic meint , Özcan wäre richtig gut. Im Ernst? Ist Özcan vilt. nur im Training gut und bekommt im Spiel die PS nicht auf das Spielfeld ? Ist er ob der Menge der Zuschauer übermotiviert ? Oder woran liegt es ? Psychologisches Problem ? Wenn ; wie von Ljubicic behauptet Özcan wirklich ein guter ist dann weiß ich nicht. Bis heute habe ich kaum ein positives Zeichen seiner Spielintelligenz sehen dürfen ! Kommt da irgendwann noch irgendwas ?

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