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Nicht nur die Offensive: Vier Gründe für den FC-Erfolg


Platz sechs nach sieben Spieltagen, nur einen Zähler hinter Wolfsburg, dafür schon mit großen Abständen nach unten: Der 1. FC Köln hat sich mit einem beeindruckenden Saisonstart viel Selbstvertrauen für den Herbst und den Winter geholt. Ein Blick auf die einzelnen Mannschaftsteile zeigt die Stärken der Geißböcke. Was Sportchef Jörg Jakobs und Trainer Steffen Baumgart dazu sagen – eine Analyse.

1. Aufstellung

Steffen Baumgart bewies gegen Fürth großen Mut, indem er alles, was der Kader an Offensive hergab, in die Startelf stellte: Sebastian Andersson, Ondrej Duda, Anthony Modeste, Mark Uth. Mehr Offensive ging nicht, deutlicher konnte Baumgart seinem Team nicht vermitteln, dass es nur einen Weg geben sollte: nach vorne. Dafür war Baumgart bereit, mit Dejan Ljubicic einen der Gewinner des Saisonstarts auf die Bank zu setzen. Für den Erfolg, vor allem aber für seine offensive Spielweise, zieht der FC-Trainer jedes Register.

2. Torgefahr

Der 1. FC Köln ist in dieser Saison jederzeit in der Lage, Tore zu erzielen – nach der traurigen letzten Saison ein Segen für jeden FC-Fan. Nur vier Mannschaften haben nach sieben Spielen mehr Tore erzielt. Nach Anthony Modeste trifft nun auch Sebastian Andersson. Nur Leipzig gibt mehr Torschüsse ab als der FC, selbst die Bayern haben einen Torschuss weniger auf der Uhr als Köln. Der FC bringt 18 Prozent mehr Flanken in die gegnerischen Strafräume als jede andere Mannschaft der Liga. Wenn jetzt noch bei Mark Uth und Ondrej Duda der Knoten platzt, könnte es eine erfolgreiche Saison für den FC werden.

3. Laufstärke

Häufig erwähnt, doch nach sieben Spieltagen einfach beeindruckend: In allen drei relevanten Statistiken – zurückgelegte Kilometer, Anzahl Sprints, Anzahl intensive Läufe – führt der 1. FC Köln die Bundesliga an. Kein Team lässt körperlich mehr auf dem Rasen als der FC.

4. Lufthoheit

Noch ein Top-Wert für den FC: Keine Mannschaft in der Bundesliga gewinnt mehr Kopfballduelle als die Geißböcke. Die Folge: Die Geißböcke stehen bei Standardsituationen der Gegner bislang sicher. Nur zwei Gegentore nach ruhenden Bällen (gegen Hertha und Leipzig) ist ein guter Wert, zumal Fürth am Freitagabend eine Vielzahl an Freistößen herausholte, jedoch kaum gefährlich wurde.

5. Das sagt Sportchef Jörg Jakobs

„Gegen Fürth hatten wir in der ersten Halbzeit Schwierigkeiten, kontrolliert in die gegnerischen Hälfte zu kommen. Wir wollten über außen kommen, das hat aber nicht funktioniert. Das war in der zweiten Halbzeit besser. Wenn ein Tor fällt, ist ohnehin vieles leichter. Es gab Phasen, da haben wir richtig gut gespielt. Richtig klare Aktion gegen uns gab es bis auf das Gegentor und den Doppel-Pfosten nicht. Der Trainer hat in der Halbzeit gesagt, dass die Mannschaft bei sich bleiben muss, egal, wie es steht. Wir agieren bei jedem Spielstand gleich.“

6. Das sagt Trainer Steffen Baumgart

„Der Schritt nach vorne ist, dass wir uns vom Ergebnis nicht haben beeindrucken lassen. Wir haben nach vorne gespielt und den Weg ergebnisunabhängig gesucht haben. Wir haben 2:1 geführt und trotzdem weiter nach vorne gespielt. Was ich sehen will, ist, dass wir nicht verwalten, sondern das dritte Tor suchen, auch auf die Gefahr hin, dass der Gegner noch mal kommt. In den letzten zehn Minuten haben wir es dann gelassen, weiter hinten rauszuspielen, weil das Risiko zu groß wurde. Die Entscheidung fand ich gut, die die Jungs selbständig getroffen haben. Dafür sind wir weiter auf die zweiten Bälle gegangen. Wir machen noch Fehler, die werden wir auch weiter machen, aber wir sind auf einem sehr guten Weg.“

36 Kommentare
  1. BM sagte:

    Ich weiß ja nicht, welche Statistiken hier herangezogen wurden, laut offizieller DFL-Daten zum zugrunde gelegten 7. Spieltag stimmen die Angaben aber überwiegend nicht. Bei Flanken und intensiven Läufen liegt der FC zwar vorn, in den anderen genannten Kategorien aber nicht, Bielefeld z. B. ist rund 8 Kilometer mehr gelaufen. Überhaupt: Statistiken sind ja ganz nett, sagen aber wenig aus über Erfolgsquoten, Passgenauigkeit dürfte wichtiger sein als pure Dauerlauferei. Andererseits: Frankfurt gewinnt mit der unterirdischen Passquote von 59 % in München, Bayern hatte 89 %… Also bleibt: statistische Zahlen nutzen zur ausschmückenden Spielerzählung, entscheidend sind aber allein Ergebnisse.

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    • Gerd1948 sagte:

      Richtig BM ,sie können hilfreich sein, sind es aber nicht zwingend. Siehe auch Baumgarts Statement zu Skhiri. Läuft er zu viel und nicht da, wo es effizient ist, spielt er auch da Pässe oder gewinnt dort Zweikämpfe wo es vllt nicht wichtig ist. Ich dachte nach den ersten 20 Minuten in München, dass Frankfurt 0:6 verliert….Plötzlich können sie mit dem Halbzeitpfiff eigentlich führen. Statistiken sind was ….für die Statistik, aber nicht grundlegend relevant.

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    • Micha S. sagte:

      Ist jetzt nichts neues, dass man Statistiken lesen und einschätzen können muss.

      Beides traue ich hier den Autoren zu.

      Am Ende zeigen die Statistiken das der FC viel einsetzt und dieser „Erfolg“ bisher nicht vom Himmel fällt.

      Die Jungs geben alles und das allein ist schon mehr Erfolg als es viele Trainer vorher geschafft haben… das die Ergebnisse noch dazu passen ist natürlich perfekt.

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    • FC Neukoelln sagte:

      Aber geht es bei Statistiken nicht um die Lesbarkeit einer Tendenz? Natürlich gibt es hin und wieder auch Spiele – im Guten wie im Schlechten – deren Ergebnisse konträr zur Statistik laufen (siehe unser dermaßen unversienter Sieg zum Saisonfinale gg Leipzig), und dennoch finde ich ihre Aussagekraft enorm. Richtig gut z.B. finde ich hier im GBK die Auftritte des Kollegen von Create Football, der Graf Zahl der Fussballanalyse sozusagen. Dazu gehört natürlich nicht nur, dass die Zahlen korrekt erstellt werden, sondern dass sie zudem auch richtig gelesen und interpretiert werden. Dann ist das ein starkes Werkzeug.
      Und stimmt nicht unser aller Bauchgefühl zum Stand der Dinge mehr oder weniger mit den Statistiken überein? Ich hatte ein paar Zahlen im Vergleich zur Vorsaison gestern Abend schon rausgesucht, hier nochmal. Wer noch nicht gefrühstückt hat sollte das aber vllt. zuerst mal tun. Ist nichts für schwache Nerven.

      Letzte Saison / diese Saison
      Tore pro Spiel 1,0 / 1,9
      Stürmertore pro Spiel 0,09 / 0,71
      Torschüsse pro Spiel 10,6 / 15,3
      Punkte pro Spiel 0,97 / 1,71

      Und? Wirkt wie ein Abführmittel, oder??

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  2. Gerd1948 sagte:

    Baumgart missfällt, wenn die Jungs nach einer Führung nicht weiter auf das nächste Tor gehen, aber er hat gegen Fürth gutiert, dass die Mannschaft entschied nicht weiter hinten raus nach vorne zu spielen , weil das Risiko zu groß wurde. Muss ich das im Kontext verstehen? Oder bezog sich das aufs hinten raus kombinieren?

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    • Micha S. sagte:

      Klar, für mich gibts da nichts falsch zu verstehen.

      Er findet es gut, dass das Team selbstständig die Entscheidung getroffen hat… fertig.

      Nicht hinten raus kombinieren heißt ja nicht passiv hinten drin stehen… was er auch sagt… weil er die Entscheidung gut findet, auf die 2ten Bälle zu gehen.

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  3. Mario Schmitz sagte:

    Da teile ich deine Meinung Patrick. Die Auswechslungen beginnend mit dem Leipzig Spiel, aber auch schon die überzogene Aufbietung von Offensivkräften, wirkt auf mich wie Harakiri. Bei aller offensiven Herangehensweise sollte zukünftig wieder eine zusätzliche, defensivere Aufstellung gewählt werden. D.h. 2 defensive Zentrale Mittelfeldspieler.

    Zu2. Im Artikel.
    Auf das Zünden von Duda zu warten, ist genauso wie auf den Durchbruch von Clemens, Limnios, etc. zu warten. Da würde ich mir deutlich mehr Einsatzzeiten, oder auch mal ein Startelfdebüt von Schaub wünschen. Der hat es weitaus mehr verdient.

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    • andi sagte:

      Ja Mario, gebe dir zweimal recht mit deiner Meinung. Aber nun weis man ja, das der Baumgartsche Spielstil mehr auf Tore erzielen als Tore verhindern ausgerichtet ist. Da wurde klar ein offensives Zeichen gg. Eine vermeindlich Spielschwächere Mannschaft gesetzt. So wird er vermutlich die nächsten Spiele nicht beginnen. Wie wären wohl die Kommis ausgefallen wenn das Spiel mit einem 442 verloren gegangen wäre. Wäre da nicht hinterfragt worden wo der offensive Spieistill geblieben ist?? Wünsche noch ne schöne Woche

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    • Steffen Weber sagte:

      Schaub ist zu langsam, nur Ostrak ist langsamer, zudem hat er gegen Freiburg verpennt Hector vor dem Gegentor zu unterstützen und letzte Woche nach seiner Einwechslung war er unterirdisch. Bälle verloren, Fehlpässe und als Gipfel der Frechheit seine Ecke, die er direkt aufs Tor drehen wollte und diese damit kläglich verschenkte.

      Duda kann kicken, im Gegensatz zu den Genannten, zudem hat er es gegen RB auch eindrucksvoll bewiesen.

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    • Hans Wurst sagte:

      Ich bin der Meinung, dass der Trainer hier vorbildlich und weitsichtig gehandelt hat.
      Diese Formation gegen Fürth auszuprobieren bot sich ja geradezu an: vermeintlich leichter Gegner und bei einem Heimspiel mal richtig offensiven Fußball bieten.

      Hat sich nach dem Halbzeittee auch ausgezahlt: die Herren hatten sich aufeinander eingespielt und dominierten das Spiel fortan (eigentlich schon nach der ersten halben Stunde), Fürth hat keinen Stich mehr bekommen. Leider dauerte das Spektakel ja nur bis zur 70., da es dann Zeit für die baumgartsche Rotation wurde. Ist aber auch eine gute Lösung, denn so sind Ausfälle auf vielen Positionen sehr schnell kompensierbar – man weiß ja, wie der „Neue“ tickt. Es spielt also für das Kölner Spiel nur eine untergeordnete Rolle, wenn S11-Spieler wegen Karten oder Verletzungen nicht eingesetzt werden können. Und bei nachlassender Form kann der formschwache Spieler jederzeit im letzten Viertel gebracht werden.

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    • CK sagte:

      Oh man jetzt gehts aber los jetzt wird auf den Top scorer der vergangenen Saison losgegangen weil er noch Schwierigkeiten hat sich zurecht zu finden im System Baumgart…einem Duda die Qualität für die BL abzusprechen ist einfach nur unsinnig.

      Übrigens wer war es denn der außen durch seine Fähigkeiten am Ball das 1:1 vorbereitet hat… in der enge in der Situation können das bei uns im Kader nur Duda und Schaub, und Kainz wenn er nen guten Tag hat…

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  4. kalla lux sagte:

    Also man kann das ganze sehen wie man will.
    Viel Offensiv Power usw. Aber 2 Sachen sind für das was im Moment der Fall ist immens wichtig.
    Das nötige Glück, was wir über Jahre nicht hatten und wieder da ist!
    Und der Wille, der Glaube an das was da sich abspielt.
    Wir werden sehen was passiert wen das eine oder das andere ausbleibt.
    Bei Schloss Neuhaus ging es dann gnadenlos in Liga 2.
    Um dann in der Belanglosigkeit der 2 Liga zu verschwinden.
    Der Fussball blieb weiterhin Offensiv, war aber nicht mehr Effektiv!
    Ich vergleiche uns nicht mit Schloss Neuhaus, aber man weis ja nie!

    Ich möchte nur noch eins zu 1 sagen!!
    Zitat:
    Für den Erfolg, vor allem aber für seine offensive Spielweise, zieht der FC-Trainer jedes Register

    Durch die Umstellung hat er aber eben dieses Wunschdenken nicht erreicht!
    Ganz im Gegenteil, das war die schlechteste Halbzeit dieser Saison!
    Und nur weil ich mit allen Offensiven spiele, heißt das ja nicht das der FC dann auch genau das umsetzt! Duda und Uth harmonieren 0 komma 0!
    Und zusammen mit Kainz gepaart, stellst du 3 Spieler auf die den Weg nach hinten nur sehr unwillig und mit Qualen hinter sich bringen. Natürlich hat es nach der Pause besser funktioniert, dafür aber eine ganze Halbzeit außer acht lassen, finde ich echt seltsam!

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    • Micha S. sagte:

      Aber genau das zeigen die Statistiken, er hat rein garnichts mit Glück zu tun was da aktuell läuft.

      Niemand hat 7 Spieltage in Folge Glück oder Pech. Das sind auch keine Flipper Tore und sinnlos weite Bälle die ungewollt auf den Fuß fallen.

      Der FC investiert unheimlich viel und belohnt sich dafür(mal mehr (Bochum) mal weniger (Bayern, Frankfurt, Freiburg, Leipzig).

      Was man an „Glück“ gegen Leipzig und Frankfurt hatte, hatte man genauso an „Pech“ inkl Freiburg.

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    • FC Neukoelln sagte:

      Was ist denn daran seltsam, die Gelegenheit gegen den Tabellenletzten zu spielen (der bis dahin gerade einmal 4 Tore in 6 Spielen erzielt hatte) für ein Experiment zu nutzen und alles auf volle Offensive zu schalten? Dass das nicht funktioniert hat haben wir alle gesehen. Wurde dann ja auch geändert. Daraus lassen sich für die Zukunft aber 2 wichtige Schlüsse ziehen, deren Erkenntnisgewinn ansonsten ausgeblieben wäre:

      1. eine weniger offensive Ausrichtung kommt unserer Spielweise entgegen, die ja ohnehin bereits auf einen hohen Stand und frühes Attakieren ausgelegt ist. Hier erweist sich Ljubicic derzeit als unverzichtbar.
      2. sollte doch einmal situationsbedingt alles an Offensivkräften aufgeboten werden, so müssen im Training Wege zum Gewinn zur dadurch verloren gegangenen Stabilität erst noch erarbeitet werden.

      Mir ist es allemal lieber, der Trainer probiert sich ab und zu mal an Variationen, als dass wir den immergleichen Stiefel jetzt bereits runterkicken und spätestens zur Rückrunde sowas von ausrechenbar sind.

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      • kalla lux sagte:

        Wen du dir aber durch solche Wechsel die eigene Stärke nimmst, so macht das wenig Sinn.
        Und die Frage bleibt ja, wen wir ganzen Hobbytrainer das mit Ljubicic so erkennen. Warum muss es dann trotzdem geändert werden?
        Und das wir zur Pause nicht 2 oder 3:0 zurückliegen gegen den Letzten ist in dem Moment schon eher peinlich.
        Das soll nicht Überheblich sein, sondern einfach eine Feststellung dessen was da gezeigt wurde!

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        • FC Neukoelln sagte:

          Entscheidend ist doch, ob man mit den Entscheidungen des Trainers mitgehen kann. Ob sie für Dich einen Sinn ergeben, unabhängig davon, ob Du sie selber auch so getroffen hättest. Und das kann ich. Gegen wen willst Du denn ins Experiment gehen, wenn nicht etwa gegen einen eher harmlosen Tabellenletzten? Gegen den Du Dir im Zweifel sogar zutraust, einen Rückstand aufzuholen. Und offensichtlich lag Baumgart in der Gesamtbetrachtung damit richtig, auch wenn das Experiment dem Anschein nach scheiterte – was ich aber wie gesagt nicht so sehe, weil daraus wichtige Erkenntnisse resultierten.

          Und das allein schon stellt einen so kolossalen Unterschied zu Gisdol dar, dessen Entscheidungen ich Spieltag für Spieltag oftmals nicht nachvollziehen konnte. Was bitte bezweckt man mit 6 defensiven Mittelfeldspielern in einer Startelf? Lief da die Glotze am Vorabend zu lang? Sechs mal die 6 – das klingt mir eher nach dem Werbeblock einer 0180er-Nummer. Was ist die Idee dahinter? Niemand weiß es. Es wird in die Geschichte eingehen als eines der großen Rätsel der Menschheit. Atlantis, die Himmelsscheibe von Nebra und die Aufstellungen Gisdols.

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        • FC Neukoelln sagte:

          Und ganz allgemein: man lernt doch nicht dazu, indem man das bereits Gekonnte immerzu wiederholt. Man lernt dazu, indem man Wege geht, die man zuvor noch nicht gegangen ist. Da ist dann ab und zu auch mal ne Sackgasse dabei. Die Richtung kann man dann korrigieren.

          Ging mir mit Baumgart übrigens so. Denn hatte ich bis vor kurzem noch ziemlich unterschätzt. Habe die Aufstellung aber dann zur Pause korrigiert :-)

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        • Boom77 sagte:

          Er wusste ja nicht, dass er sich dadurch die eigene Sträke nimmt, ohne dafür eine neue (andere) Stärke auf den Platz zu bringen. Er wllte es halt mal ausprobieren. Wenn nicht gegen Fürth gegen wen dann? Bin mir sicher, dass sehen wir so – zumindest als Startelf – kein zweites Mal. Baumgart hat nämlich selbst gesehen, dass es nicht so gut funktionierte.

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          • Gerd1948 sagte:

            Fürth hat es doch auch gut gemacht, ich war jedenfalls sehr überrascht wieviel Lücken die offenbarten bei uns. Dass das auch dem lediglich einen Sechser geschuldet war ist ja logisch, dennoch kann man das ja durchaus so spielen. Dann muss aber die Rückwärtsbewegung eine andere sein. Ich würde da nicht drauf wetten, dass wir das nicht noch mal sehen, aber ich sage ja auch, dass gewisse Pärchen nicht zusammen passen, wie Mo/Seb oder Duda/Uth.

  5. andi sagte:

    Ja um Spiele zu gewinnen braucht man Glück, die Fehler des Gegners oder den unbändigen Willen dass zu erreichen. Diesen Willen sieht man schon seid sieben Spieltagen. Und ein Faktor ist inzwischen auch der VAR. Und der entwickelt sich meines erachtens immer mehr zum Russisch Roulette.

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  6. Thomas Stommel sagte:

    Klar Statistik hin oder her, das Kölner Spiel Ist Team-fähiger geworden. Stürmer laufen sich frei. Von den außenbahnen kommen Pässe an die gefährlich vor dem Tor genutzt werden. Shkiri zeigte zwei tolle Tore lief wieder neue Rekorde und belohnte alle Fans im Stadion mit Tore. Zum Glück haben wir ihn des Geldes wegen nicht verkauft, gebraucht hätten wir es auf jeden Fall. Gut das wir mal vorne mitspielen, auch wenn’s diesmal vielleicht ganz knapp wird. Daumen drücken das es bei den vorderen Rängen bleibt.

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  7. Anti Raute sagte:

    Nach den ersten 7 Spielen in der Liga, haben wir erfreulicherweise 12 Punkte geholt und man kann sagen, dass der FC und Baumgart, mehr richtig als falsch gemacht hat. Das kann man nur positiv sehen, aber wie schnell das umschlagen kann, hat man am Freitag gesehen. Wäre dieses Spiel nicht noch gewonnen worden, sähe es nun deutlich wenig rosiger aus, aber Baumgart hat es ja in der 1. Halbzeit gegen Ende erkannt und dementsprechend gehandelt. Fürth hat zwar für ihre Verhältnisse gut gespielt in den ersten 35 Minuten, danach kam aber so gut wie gar nichts mehr. Es bleibt für mich die schwächste Mannschaft in der Bundesliga neben Bochum, die Zoller nicht ersetzen können. Bielefeld steht meistens defensiv so stabil, dass sie eigentlich vor Bochum und Fürth die Saison abschließen müssten.

    Vielleicht habe ich mich etwas ungenau oder falsch ausgedrückt bei meiner Bewertung der Fürth Spieles. Mir ging es keineswegs um einzelne Spieler, sondern darum, dass der FCim defensiven Mittelfeld diese Stabilität benötigt, dass kann Skhiri alleine nicht leisten, auch wenn er noch so viel läuft und Löcher stopft. Wenn die Herausnahme von Ljubicic etwas mit Belastungssteuerung zu tun hatte, dann hätte ein anderer Spieler diese Position spielen müssen, denn auch mit einem Özcan wäre gegen Fürth nichts angebrannt, auch wenn Ljubicic deutlich stärker spielte bisher.

    Es spielt auch keine Rolle, ob wir mit 1 Spitze oder 2 Spitzen spielen, es muss aber auch hier passen. Eine Kombi mit Modeste/Andersson und Uth und Duda ist zu viel des Guten, auch gegen Fürth (gegen andere Teams sowieso). Es stimmt dann die Statik nicht mehr, was nicht unbedingt etwas mit zu offensiv zu tun hat, es ist nicht effektiv genug. Wir machen uns selbst die Räume eng, gerade wenn ein Gegner tief steht. Von der Form her, hat Duda im Moment nichts in der Startelf verloren, denn er macht unser spiel langsamer als andere Spieler. Ich denke, wenn Thielmann wieder spielbereit ist, dann sitzt Duda wieder auf der Bank. Wenn Baumgart aber Duda im Team lassen möchte, dann wäre aus meiner Sicht es besser, wenn Uth dann mit Modeste vorne spielt und Andersson auf die Bank geht. Kainz ist zu wichtig (genauso wie Skhiri und Ljubicic), den darf man nicht draußen lassen. Thielmann würde ich fast immer spielen lassen, denn nur so entwickelt er sich weiter, der braucht jeden Einsatz.

    Für mich gibt es zumindest eine A Besetzung, auch wenn Baumgart keine Stammelf haben möchte. Horn, Czichos, Hector, Skhiri, Ljubicic, Uth, Thielmann, Kainz, Modeste wären bei mir gesetzt für jedes Spiel. Bleiben 2 freie Plätze, Schmitz hat da eindeutig die Nase vorn und neben Czichos ist für mich die offene Position der rechten IV völlig offen, da kann Baumgart je nach Gegner aufstellen.

    Andersson (oder Lemperle) für Modeste nach ca. 70 Minuten, Duda oder Özcan für Uth, einen Tausch in der IV, das wären meine ersten Optionen für einen Wechsel. Je nach Spielstand dann och die Wechsel 4 und 5 für Kurzeinsätze unserer jüngeren Spieler nutzen.

    Ich bin bisher sehr zufrieden mit den 12 Punkten UND auch mit der Spielweise, da darf man wirklich nicht meckern, auch wenn der ein oder andere Punkt mehr noch möglich gewesen wäre. Wir haben jetzt schon 8 Punkte Vorsprung auf Platz 16, das hätte doch wohl jeder FC Fan vor der Saison so unterschrieben oder nicht?

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  8. Klaus Höhner sagte:

    Das sind ja alles tolle Theorien die hier aufgestellt werden.Wenn ich an den Zauderer Stäger denke Wechsel zu spät oder falsch,die Wechsel von Gisdol braucht man garnicht bewerten Katastophe.Das heute ein Plan hinter der Arbeit von Baumgart steht brauchen wir uns nicht drüberstreiten.Mir scheint das hier bei den Experten Baumgart zu viel Erfolg hat,und das ist rcht Sche…….Freut euch doch mal das wir nach langer langer langer Zeit einen Trainer mit Niveau haben.Einfach toll.

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  9. Colonia 71 sagte:

    Bei Gisdol hieß es, der lässt zu passiv spielen. Bei Baumgart heißt es nun, Harakiri Fussball, viel zu offensiv.
    Dann hieß es in der letzten Saison zu wenig Laufbereitschaft, zu wenig Torchancen, zu wenig Flanken, alles kacke. Jetzt heißt es, Statistiken sind doch nur Zahlen und haben keine Aussagekraft.

    Ich sag mal so:
    Wer viel säät, erntet in der Regel auch viel.
    Lasst uns doch alle einfach den Moment genießen. Solange die Ergebnisse stimmen, hat der Trainer mit seiner Vorgehensweise Recht. Bin aber auch zuversichtlich, dass wenn die Ergebnisse mal nicht stimmen, er die richtigen Entscheidungen fällen wird, um wieder in die Spur zu kommen.

    Allez Effzeh

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