GER, 1.FBL. 1. FC Koeln vs. SpVgg Greuther Fuerth / 01.10.2021, Rheinenergie Stadion, Koeln, GER, 1.FBL. 1. FC Koeln vs. SpVgg Greuther Fuerth, im Bild: Dejan Ljubicic FC Koeln 7, im Zweikampf gegen Maximilian Bauer Fuerth 4, *** GER, 1 FBL 1 FC Koeln vs SpVgg Greuther Fuerth 01 10 2021, Rheinenergie Stadion, Koeln, GER, 1 FBL 1 FC Koeln vs SpVgg Greuther Fuerth, in picture Dejan Ljubicic FC Koeln 7 , in duel against Maximilian Bauer Fuerth 4 , nordphotoxGmBHx/xMeuter nph00351

Uth und Ljubicic zeigen: Keine Startelfgarantie für FC-Profis

Erstmals seit seinem Wechsel zum 1. FC Köln musste Dejan Ljubicic am Freitagabend gegen Greuther Fürth in der Bundesliga auf der Bank Platz nehmen. Der Österreicher war der Leidtragende der Offensivpower, die Steffen Baumgart gegen den Aufsteiger auf den Rasen bringen wollte. Die Personalentscheidungen der vergangenen Wochen zeigen dabei klar: Es kann jeden treffen. 

Köln – Steffen Baumgart weiß in dieser Saison mit seinen Personalentscheidungen zu überraschen. Zumindest für die Öffentlichkeit ist es im Vorfeld eines Spieltages kaum möglich, die Aufstellung des FC zu prognostizieren. So lässt sich der Trainer zwar im Vorfeld meist in die Karten gucken, in dem er Aufstellungsfragen, wie beispielsweise den Einsatz von Jorge Meré gegen Fürth, auch ganz offen beantwortet. Trotzdem hat Baumgart meist noch ein Ass im Ärmel, mit dem die wenigstens im Vorfeld der Spiele rechnen.

Hatte null mit seiner Leistung zu tun

Der Trainer selbst verfolgt damit einen klaren Plan und weiß diesen auch zu kommunizieren und seinen Spielern verständlich zu machen. Gegen Eintracht Frankfurt hatte es Mark Uth getroffen, der, wenn er fit war, immer auch in der Startelf gestanden hatte. Mit der hohen körperlichen Präsenz der Frankfurter Abwehrreihe hatte Baumgart die Entscheidung pro Sebastian Andersson und gegen Mark Uth damals im Nachgang begründet – und sollte damit richtig liegen. Gegen Greuther Fürth war es schließlich Dejan Ljubicic, der erstmals in dieser Bundesligasaison zunächst auf der Bank saß. “Mit der Veränderung habe ich mir vorgestellt, dass wir mit Mark mit dem linken Fuß und Kainz mit dem rechten Fuß immer wieder in die Tiefe kommen”, erklärte Steffen Baumgart hinterher die Maßnahme, den laufstarken Neuzugang zunächst draußen zu lassen.

Genau wie mit Uth vor einer Woche habe der Trainer auch mit Ljubicic im Vorfeld des Fürth-Spiels das Gespräch gesucht. “Ich habe ihm gesagt, das es null mit seiner Leistung der letzten Wochen zu tun hatte, sondern auch damit, dass er neu in dieser Situation ist.” Nach einem intensiven Saisonstart wurde der 23-jährige nun bereits zum zweiten Mal von Franco Foda zur österreichischen Nationalmannschaft eingeladen. “Wir müssen darauf achten, dass es für ihn auch eine neue Belastung ist”, sagte Baumgart.

Beim FC kann sich niemand sicher fühlen

Ljubicic wurde schließlich in der 68. Minute für Ondrej Duda eingewechselt. “Unabhängig vom Ergebnis war es dann wichtig, wie er reingekommen ist. Wir haben öfter schon gezeigt, wie wir nachlegen können”, sagte Baumgart und meinte damit vor allem Ersatzspieler, die in den vergangenen Spielen nach ihren Einwechslungen immer für neuen Schwung und keineswegs für einen Bruch im Kölner Spiel gesorgt hatten. So auch wieder Louis Schaub, der nach seinem Joker-Tor gegen Bochum gegen Fürth nun den entscheidenden Assist zum 3:1 beisteuerte.

Für die Spieler dürfte eine der wichtigsten Erkenntnisse der vergangenen Wochen aber vor allem sein, dass sich niemand aus der vermeintlichen ersten Elf seines Startplatzes sicher fühlen kann. Einzig Timo Horn, Rafael Czichos, Jonas Hector und Anthony Modeste hatten bislang in jedem Bundesligaspiel in der Startelf gestanden. Auch Ellyes Skhiri dürfte zu jenen Profis zählen, die ihren Platz relativ sicher haben. Der Tunesier hatte lediglich in Jena aufgrund seiner ungeklärten Zukunft und in Freiburg angeschlagen auf der Bank gesessen. Darüber hinaus jedoch ist für Steffen Baumgart kein Spieler unantastbar. Denn der Saisonstart hat gezeigt: Kaum jemand kann sich seines Einsatzes am Wochenende gewiss sein.

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