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Dreierpack: Duda glänzt im Nationaldress – und bald beim FC?


Dreierpack für Ondrej Duda: Der slowakische Offensivspieler des 1. FC Köln sammelt auf seiner Länderspielreise mit der Nationalelf ordentlich Selbstvertrauen. Nach seinem Elfmetertor gegen Slowenien traf er nun am Sonntag gegen Malta gleich dreifach. Kann er dieses Niveau nun auch beim FC zeigen?

Köln – Er ist freilich einer der am höchsten veranlagten FC-Spieler. Ondrej Duda gilt als brillanter Techniker, aber auch als schlampiges Genie. Unter Steffen Baumgart kam er bislang zwar in allen Pflichtspielen, aber nur einmal über 90 Minuten zum Einsatz. In sechs von 13 Partien wurde er nur eingewechselt.

Nun hat Duda auf der Länderspielreise für sein Land für Aufsehen gesorgt. Der Slowake traf am Sonntag gegen Malta gleich dreimal. Beim 6:0-Sieg seines Landes markierte Duda das zweite, vierte und sechste Tor und bereitete das fünfte vor. Eine Gala, die dem 26-jährigen gut tun und Mut machen dürfte für die kommenden Wochen.

Duda verfügt über viele Baumgart-Qualitäten

Duda gehört beim 1. FC Köln zu jenen Spielern, die unter Baumgart noch nicht ihr ganzes Potential abrufen können. Während Baumgart das schnelle, direkte Spiel fordert, trennt sich Duda zu häufig zu spät vom Ball. Dabei verfügt über eigentlich genau über die Qualitäten, die der FC-Trainer für sein Spiel braucht: Übersicht, Passstärke für Bälle in die Schnittstellen, Vertikalspiel, Abschlussstärke auch aus der zweiten Reihe, Flanken und Standards.

Doch obwohl es seine beste Position, die Zehn, unter Baumgart entweder im 4-4-2 mit Raute oder im 4-2-3-1 gibt, hat sich Duda noch nicht vollends durchsetzen können. In der Bundesliga noch gänzlich ohne Scorerpunkt, konnte er in Stuttgart das 2:0 durch Anthony Modeste mit einer flachen Hereingabe von der linken Seite mustergültig vorbereiten. Und auch in der Liga näherte er sich zuletzt an – in Dortmund mit einem Kunstschuss aus 45 Metern, gegen Union mit einem Flachschuss ans Außennetz aus 20 Metern.

Wie bei seinem Offensivkollegen (und Konkurrenten auf seiner Position), Mark Uth, ist der Knoten allerdings noch nicht geplatzt. Haben die insgesamt vier Tore in dieser Länderspielpause diesen nun aber gelöst? Die FC-Verantwortlichen wissen: Duda gehört in Topform zur Oberklasse der Bundesliga. Jetzt muss er es nur wieder zeigen.

8 Kommentare
      • Martin Duda sagte:

        :-))))))
        Also wenn jemand drei Tore gegen eine absolute Top-Mannschaft des oberen Drittels der besten Nicht-So-Gut-Platzierten in der Nationalelfrangliste erzielt, würde ich sagen, daß er mindestens ein überdurchschnittlich guter Durchschnittsfußballer mit Tendenzen nach oben oder unten ist.
        Ich lasse auch nur andere Meinungen zu, wenn sie sich mehr oder weniger maximal in absolut minimal feinsten Nuancen von Meiner unterscheiden.
        Oder so ähnlich.
        Ich bin übrigens auch absolut dafür, daß er gegen Gladbach mindestens einen Scorerpunkt mehr macht, wie das Ergebnis der eventuell erzielten Tore beider Mannschaften, und zwar hochgerechnet auf beide Halbzeiten, und ganz egal ob wir erst Richtung Süd oder Nord spielen, und ganz egal auf welcher Position er eingesetzt wird, und wie örtlich nah ich letztendlich am entscheidenden Ballkontakt sein kann. Dies sollte natürlich eventuell wenn möglich nicht passieren, wenn ich gerade Pipi mache. Nicht zu vergessen, sollte der Scorerpunkt tatsächlich ein selbst erzieltes Tor sein, hoffe ich, das er es entweder mit Rechts, Links, dem Kopf oder irgendeinem anderen dem Regelwerk entsprechendem nicht zu einer Toraberkennung führenden Körperteil erzielt. Ganz neutral unabhängig davon, ob es schön aussieht oder nicht, obwohl ich doch eine leichte Präferenz zu einem schönen spüre.
        Ihr seht, ich habe da eine ganz klare und lupenreine Meinung

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    • Gerd1948 sagte:

      Also Martin ist gut und Duda ist nur so gut wie man ihn lässt, muss ich Kalla Recht geben im anderen Artikel. Wenn man diesen „Freigeistern“ zu viel von ihrer Kreativität nimmt, weil man sie als anderes in der Truppe braucht, dann gibts wohl nur Verlierer. Es gilt den goldenen Mittelweg zu finden, bei Duda wie bei Uth.

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      • Norbert Furmanek sagte:

        Jawoll Experte Gerd 1948 . Versuche nie einen kreativen umzupolen. Wer das als Trainer macht , hat nicht alle Tassen im Schrank. Bestes Beispiel : M. Götze ( BVB ) unter Favre !!! Diese ,,Unterschiedsspieler “ können und machen ein Spiel zu einem Delikat (essen ) ; zu einem Gaumenschmaus . Aber zurück zu Duda . Die Tore gegen einen Fußballzwergsind gut für sein Ego . Nur sagt das nichts aus gegen einen limitierten Gegner diese zu erzielen. Hoffe er hat noch Pulver für Mainz . Yeaaaaahhhhhhh

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