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In der Pandemie: FC-Fans schenken dem Klub 8,6 Mio. Euro


Der 1. FC Köln kann sich auf seine Fans verlassen. Das war schon immer so, und gerade in der Corona-Pandemie hat sich das erneut gezeigt. Das ganze Ausmaß der Verbundenheit der Anhänger zu ihrem Klub lässt sich nun auch monetär beziffern: Die FC-Fans haben ihrem FC in den letzten anderthalb Jahren insgesamt rund 8,6 Millionen Euro geschenkt.

Köln – Man muss sich vorstellen: Der 1. FC Köln kündigte unter großem Tamtam an, Genussscheine an wohlhabende FC-Fans herausgeben zu wollen – mit fünf Prozent gut verzinst und über fünf bis sieben Jahre angelegt. Am Ende sammelten die Geißböcke von insgesamt drei Privatpersonen sechs Millionen Euro ein.

Diese drei Unterstützer pumpten also sechs Mio. Euro in den Klub – gerettet haben sie den FC damit aber nicht alleine. Neben zwei umfangreichen Finanzkniffen (Catering-Rechte und Sponsoring-Vorauszahlungen) waren es die einfachen Fans, die ihrem Klub den Rücken stärkten.

Das macht uns in ganz Europa so schnell keiner vor

Wie Geschäftsführer Alexander Wehrle am Samstag auf der Mitgliederversammlung erklärte, waren es die Dauerkarten-, Business-Seat- und Logen-Inhaber, die in den letzten anderthalb Jahren auf ihre Rückerstattung verzichteten und so dem FC trotz Geisterspielen Millionen-Einnahmen bescherten, und zwar in Höhe von sage und schreibe 8,6 Mio. Euro. Damit sorgten vor allem die Dauerkarten-Inhaber für eine insgesamt höhere finanzielle Unterstützung als die groß angekündigten Mezzanine-Kapitalgeber.

„Das macht uns in ganz Europa so schnell keiner vor. Dafür danke ich Ihnen“, sagte Wehrle, an die Fans gerichtet. Freilich reichten neben den Genussrechten auch diese fast neun Millionen Euro nicht, um die Umsatzverluste aus der Corona-Pandemie aufzufangen. Dafür tätigte der FC überdies mit den Catering-Rechten in Höhe von 20 Mio. Euro eine Sacheinlage in eine Beteiligungsgesellschaft der Geißböcke – ein Kniff, der sich einzig in der Bilanz zeigt.

Forfaitierung und Gehaltsverzicht

Und dann wurden auch Sponsoring-Verträge „forfaitiert“, wie es in der Finanzsprache heißt. Kurzum: Der FC nahm Bankkredite auf und belastete die künftigen Sponsoring-Verträge der Spielzeiten 2021/22 und 2022/23 in Höhe von 14,6 Mio. Euro. Denn während das Mezzanine-Kapital die einzig Eigenkapital-gültige Lösung für die Finanzsorgen war, brauchte es zudem Liquidität – und die konnte man sich ohne Anteilsverkäufe nur noch über die Forfaitierung der Sponsorenverträge organisieren.

Schließlich beteiligten sich auch die FC-Spieler an der Hilfe für den Klub. Die Profis verzichteten nicht nur in der Saison 2019/20 zu Beginn der Pandemie auf 15 Prozent ihres Gehalts. Auch in der Saison 2020/21 verzichteten die Spieler noch einmal auf zehn Prozent. Wehrle bestätigte, dass in der Saison 2020/21 überhaupt nur vier Bundesligisten einen Gehaltsverzicht bei ihren Mannschaften durchbringen konnten – der FC war einer davon.

67 Kommentare
  1. Kurti sagte:

    Der FC steht mit dem Rücken zur Wand.
    Spieler die eine höhere Ablöse erzielen könnten, gibt es nur Shkiri und evtl. Ljubicic.
    Der Rest der Stammmannschaft ist zu alt.
    Dann wäre da noch der Dfb-Polakl oder auch Fernsehgelder durch stabile Tabellenplätze und Ligazugehörigkeitsjahre.

    Der Geschäftsführer Sport, Kategorie 9-10, hat eine Herkulesaufgabe gut und günstig einzukaufen.

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  2. Stephan sagte:

    Nachdem sich bereits die Südkurve 1. FC Köln zum Stand der Dinge äußerte, wenden wir uns nun an alle FC-Fans, die an unseren Worten interessiert sind. Es sollte jedem klar sein, dass eine Rückkehr in die Kurve derzeit unser größtes Ziel ist. Es sollte aber ebenso bekannt sein, dass wir diesen Schritt nicht vollziehen werden, wenn dabei unsere Prinzipien über Bord gehen.

    Es gab sicherlich Zeiten, in denen unsere Bereitschaft für Zugeständnisse höher war. Über die Jahre hinweg mussten wir uns jedoch immer weiter verbiegen, um überhaupt noch ein Stadion von innen zu sehen. Spieltagszerstückelungen, Sicherheitspapier und 9-Punkte-Plan sind da nur wenige von vielen Beispielen. Allein an der Ticketpreisgestaltung lässt sich aufzeigen, dass man schon vor Corona einen Scheiß auf Fußballfans gegeben hat. Als alle Welt kurz nach Pandemieanfang davon sprach, dass sich der Fußball „verändern“ und „demütig“ zeigen müsste, war man im Hintergrund schon wieder dabei eine „Stadionallianz“ zu gründen und den Fankurven das Upperclass-Benimmregelwerk mittels 3-Stufen-System überzustülpen. Auch wenn diese Dinge nicht direkt mit den aktuellen Einschränkungen in Zusammenhang stehen, spielen die daraus gewonnenen Erfahrungen eine Rolle in unseren Entscheidungen. Es sind nun mal dieselben Leute und Institutionen, die diese Dinge zu verantworten haben und denen man jetzt glauben muss, dass die getroffenen Maßnahmen nach der Pandemie wieder zurückgenommen werden. Es sind auch dieselben, die jetzt, da der Rubel wieder rollt, nicht mal mehr wissen wie man „Veränderung“ und „Demut“ buchstabiert.

    Wir können also nicht so tun, als wäre nichts gewesen, zeigen eine App oder Ausweis am Eingang vor, nur um für die Folklore zu sorgen und uns damit noch mehr zum Teil des „Produkts“ zu machen, als es schon vor Corona der Fall war. Darüber hinaus sehen wir es auch nicht mehr ein uns noch mehr einzuschränken, um mit angezogener Handbremse den Spaßclown zu spielen, wenn es gut läuft und den Bösewicht, wenn mal wieder was passiert ist. Natürlich sehen wir, dass die derzeit geltenden Maßnahmen nicht das neuste Ergebnis irgendwelcher Träume von kranken Sicherheitsfanatikern sind, sondern im Rahmen der Pandemie wohl ihre Berechtigung haben. Wir sehen aber auch die Gefahr der Normalisierung von personalisierten Einlasskontrollen, auch über die Corona-Zeit hinaus – ein Umstand gegen den wir uns immer gewehrt haben, wegen welchem seinerzeit sogar der Fanclub Dachverband (Vorläufer der Südkurve 1. FC Köln) ins Leben gerufen wurde.

    Den Fußball als Volkssport zu erhalten, ist seit langer Zeit unser Ideal. Als Volkssport kann er aber nur funktionieren, wenn er für alle zugänglich ist – dies wiederum ist mit der aktuellen Regelung nicht der Fall. Wir wissen, dass Corona keine Micky-Maus-Veranstaltung ist, auch ohne uns unter die ganzen Hobbyvirologen zu mischen. Das äußerte sich schon in unserer Kritik, den Ligabetrieb aus finanziellen Gründen viel zu früh aufzunehmen sowie in Form einer entsprechend hohen Impfquote in den eigenen Reihen. Fernab von jeglichen ideologischen Hintergründen und esoterischem Geschwurbel, haben wir aber auch über die Jahre gelernt, wie man in einer Gemeinschaft mit unterschiedlichen Ansichten umgeht. Ausgrenzung ist bei ganz anderen Geschichten schon nicht unser Ding gewesen.

    Fast jede Woche wird kontrovers in den einzelnen Gruppen diskutiert. Natürlich ist es ärgerlich, dass man die sportlich attraktivste Saison seit längerem bisher nur vor dem Stadion erlebt hat. Dennoch sind wir nicht bereit heute etwas anzunehmen, was morgen schon zur „neuen Normalität“ werden könnte oder Übermorgen aufgrund einer veränderten Pandemie-Lage bereits wieder obsolet ist. Daher warten wir die Entwicklungen ab und werden erst dann ins Stadion zurückkehren, wenn wir vollends vom Gesamtpaket des Spieltagablaufs überzeugt sind. Bei allen Entscheidungen ist und bleibt uns allerdings wichtig, dass sowohl die Ultras als auch die Südkurve 1. FC Köln an einem Strang ziehen. Wir wollen keinen auf der Strecke lassen und möchten mit allen FC-Fans, die am sachlichen Austausch interessiert sind, im Dialog bleiben. Möglichkeiten hierzu gibt es ausreichend.

    ULTRAS 1. FC KÖLN

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    • Kurti sagte:

      @Stephan
      Ich sehe es als Recht jedes Menschen an, zu entscheiden ob er sich impfen läßt und sich dem 2G Standard des FC für den Zugang zum Stadion anpasst.

      Wenn man aus der momentanen Lage ein Grundsatzdiskussion macht, zeigt das allerdings auch eure Verbohrtheit.

      Ihr seit auch nicht die Bösewichter ohne Grund.

      Der Fußball gefällt mir in einigen Auswüchsen auch nicht mehr.

      Wenn Ihr nicht mehr ins Stadion geht, wird die Welt nicht untergehen.

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    • Steffen Weber sagte:

      Willst du den obsoleten Tinnef nun unter jede neue Nachricht setzen? Wieso sollten die Ultras so wichtig sein, daß man diese Stellungnahme unbedingt kennen sollte!? Juckt doch keinen, außer Ultras selbst.

      Schon schlimm, wenn man so ein richtig fettes Zeichen setzen will und es ist allen egal.. :D

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        • Steffen Weber sagte:

          Man kann es ja einmal anfügen, aber du spamst ja damit rum. Daß die Stimmung „tot“ war, ist ja auch nur das, was die Ultras nun gerne jedem einreden wollen. Wie der andere schon schrieb: das Thema ist doch keins! Personalisierte Tickets sind kein Problem, solange man sich gesetzeskonform Verhalten will. Will man das nicht, sind die natürlich doof. Dann muß ich daheim bleiben, womit dann auch alles geholfen ist.
          Die Ultras haben eine Entscheidung getroffen und zappeln nun rum, weil sie merken, daß dies als Druckmittel keinen interessiert. Es vermisst sie keiner. Da ist nun schwer wieder rauszukommen, deshalb möchte man dies krampfhaft überall thematisieren und schickt die Jünger in die Foren, um die Botschaft zu transportieren.

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    • Boom77 sagte:

      Die Personalisierung von Eintrittskarten steht dem Fußball als „Volkssport“ nicht entgegen. Auch da hat jeder das Recht, dies abzulehnen. Es gibt hierfür aber – wie auch in anderen Bereichen – gute und nachvollziehbare Gründe. Die Eindämmung des Schwarzmarktes ist einer dieser Gründe. Ein weiterer ist der, die Straf- und Anspruchsverfolgung bei – durchaus schwerwiegenden – Fehlverhalten und sogar Straftaten zu ermöglichen (die mittlerweile traurig berühmte „schwarze Wand“ war kein Kavaliersdelikt!). Wer nichts zu verbergen hat, der kann grundsätzlich auch seine Daten angeben, wenn er ein Ticket kauft…. Das Vertrauen, dass diese dann geheim gehalten werden, natürlich vorausgesetzt.

      Man muss das aber nicht Hinnehmen und kann entscheiden, dass man das nicht gut findet und nicht mitmacht. Das ist die sog. „freie Entscheidung“, die jeder hat. Die ist zu akzeptieren. Dann geht er halt nicht ins Stadion. Auch für diese Ansicht gibt es sicherlich gute und nachvollziehbare Gründe. Einer wäre zum Beispiel, dass man „dem Braten nicht traut“ und kein Vertrauen darin hat, dass mit den Daten vertrauensvoll umgeangen wird und sie nicht ohne sachlichen und wichtigen Grund weitergegeben werden. Diese Gerede vom „Fußball als Volkssport“ ist aber kein solcher Grund, sondern als Argument gegen personalisierte Tickets schlichtweg Unfug. Wer nur dieses Argument hat, zeigt, dass er eigentlich andere und eben keine sachlichen und somit nicht nachvollziehbare Gründe hat (da wären wir wieder beim Fehlberhatlen/den Straftaten).

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      • Stephan sagte:

        Mal rein sachlich gesehen.
        Ich find’s schade, das würde in Zukunft heißen: nur noch Totentanz im Stadion. Bin gespannt aufs Derby wenn die Gladbach Ultras das Rheinenergie Stadion zusammen brüllen. Organisierter Support ist nicht zu ersetzen, schon alleine weil unser eigener kein Megaphon, Trommel oder sonstiges mit reinnehmen darf. Siehe Stadion Regeln. Also entweder es entsteht eine neue Szene mit den vorhandenen Gästen oder wie gesagt es wird in Zukunft öfter heißen: keine Stimmung mehr im Stadion. Vorallem bei Rückstand, wie man zuletzt gesehen hat.

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          • Gerd1948 sagte:

            Ja, ich fänds sehr schade. Hab dieses Statement gestern gelesen. Ich fands einfach okay noch mal klar zu kommunizieren, dass man weiter weg bleibt. Das spielt doch jetzt erst mal keie Rolle wer das von uns hier gut findet oder nicht. Wie Stephan sagt, es ist eine Info. Natürlich gutiere ich längst nicht alles ,was die Ultras machen, allerdings gibt es immer noch die Hooligans die 10x schlimmer sind und gerade am 27.11. wieder auflaufen könnten.

          • Steffen Weber sagte:

            Wenn du hier den Unsinn hinkopierst, von dem du dich nun halbseiden distanzierst, aber trotzdem irgendeinen Unsinn von „Totentanz“ im Stadion faselst, dann gehe davon aus, daß in so einem Portal, wo kommuniziert werden soll, kommuniziert wird!

            Das ist wie mit dem Danebenbenehmen als Ultra: vorher schon über die Folgen nachdenken – hilft total.

          • Gerd1948 sagte:

            Trotzdem ist es seine Meinung und was den Gesang und die Choreos angeht kann man eigentlich kaum anderer Meinung sein. Aber vllt ist man ja anderer Meinung weils schee ist grundsätzlich. Die Ultras gehören zu den Vereinen dazu, nur dass sie sich halt ein Stück weit fügen müssen was Pyro und Randale auswärts z.B. betrifft.

          • Steffen Weber sagte:

            Tja Gerd, das ist wie mit der Böcke-Quote von Czichos, da kann man eigentlich auch gar nicht anderer Meinung sein. Aber vllt. bist du ja anderer Meinung „weils schee ist grundsätzlich“.

            Ich persönliche brauche keine Choreos. Diese dienen ausschließlich der Selbstdarstellung. Genau wie Fanklub-Fahnen. Was hat das mit dem Verein zu tun? Es geht nur um Selbstdarstellung. Da wird der Verein benutzt, all das brauche ich nicht.

          • Gerd1948 sagte:

            Das ist doch nicht diskutabel, was einer für sich haben will, wenn er zum FC geht. Es geht aber schon darum, was man lange verfolgt hat. Ich hab als Kind eben auch oft schon in der Süd gestanden oder den Remmi Demmi in der Radrennbahn mit den Holzbänken miterlebt bei Abendspielen, ich finde solche Sachen eben gut und Choreo…geht bei mir immer, auch von anderen Klubs.

        • holger7 sagte:

          Apropos sachlich. Wie sieht es denn in der Gänze bei euch untereinander aus? Sieht das wirklich JEDER so oder bleiben alle nur wegen des Gruppenzwangs draußen? Oder gibt es vereinzelt Mitglieder eurer Gruppe, die trotzdem ins Stadion gehen? Ohne einen einzigen von euch persönlich zu kennen, hab ich doch das Gefühl gehabt, dass einige von der WH oder den Coloniacs im Block waren.

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      • Boom77 sagte:

        Rein sachlich geht es darum, warum ihr eure Tickets nicht personalisieren lassen wollt. Dass das den Fußball als „Volkssport“ verhindert, ist Unsinn und damit kein Argument, weil es das nicht tut. Eine Maßnahme, welche den Fußball als „Volkssport“ fördern würde, wäre, mehr Tickets für 5 € und jedermann (und nicht nur die mitglieder) in den freien Verkauf zu bringen… Dann könnten möglichst viele sich auch ein Live-Fußballspiel leisten. Sie müssten nur bereit sein, dass ihr 5-Euro-Ticket personalisiert wird. Schwupps… ist der Fußball als „Volkssport“ gewahrt.

        Also nenne mir bitte ein sachliches Argument, warum du dagegen bist, und bedenke hierbei, dass du auf ebay, amazon, netflix und wie diese Dinger alle heißen und sogar bei der Deutschen Bahn, wenn Du Dir online ein Zugticket kaufst, garantiert kein Problem damit hast, diesen Deine Daten (Vorname, Nachname, Anschrift Kreditkartennummer etc.) zu geben. Also was ist Dein Argument dafür, dass Du nicht möchtest, dass die Tickets beim FC personalisiert werden? Ganz sachlich….

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    • Brutus Cesar sagte:

      Also ich fand die Stimmung gut.

      Früher war ich mal beeindruckt von der kölner Ultraszene, inzwischen verbinde ich sie nur noch mit Selbstinszenierung, Gewaltexzessen mit Malermasken oder dem Anhalten von gegnerischen Bussen auf der Autobahn, sowie mit vereinsschädigendem Verhalten. Ach, und mit ständigem selbstmitleidigem Beklagen.

      Hab mich gefreut als ich gehört habe, dass sie meinem geliebten Sport eine Weile fernbleiben wollen. Weiter so!

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  3. andi sagte:

    Also mal ehrlich. Der Support der Ultras fehlt schon. Auch die Choreos werden fehlen und die Gästefans feiern Heimspiel in Müngersdorf. Es bleibt jedoch jedem dieser Gruppierungen freigestellt ein personalisiertes Ticket zu erwerben und dabei bis auf weiteres die 2G Regel zu akzeptieren. Ich hoffe sehr, dass bald wieder die alte Stimmung in die Südkurve einziehen wird. Und mit den pers. Tickets fällt es dann auch den Krawallbrüdern schwer irgendeine Dummheit oder Gewalttat zu verüben. Come on FC. Ach so, ich bin aus keiner Ultragruppierung.

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  4. Martin Duda sagte:

    Sie wollen ihre persönlichen Daten nicht „ihrem“ Verein offenlegen, indem sie eventuell sogar Mitglied sind.
    Haben aber alle eine Smartphone auf dem Google und Konsorten ganz andere Daten sammeln.
    Personalisierte Tickets wären im Übrigen ein toller Ansatzpunkt gegen Kollektivstrafen.

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  5. Micha Kreibl sagte:

    Ich finde schon, das was die Stimmung betrifft, die Ultras fehlen.
    Andererseits finde ich das die Ultras mit ihrem Boykott übertreiben und irgendwie bekomme ich dadurch das Gefühl, das es ihnen nicht um ihren Verein in erster Linie geht sondern um sich selbst.
    Gerade da die Gefahr besteht das es im Derby ein Heimspiel für G …. werden könnte verstehe ich das Handeln nicht.
    Wir alle sollten unseren Verein in jeglicher Hinsicht unterstützen. Ich kann trotzdem meine Meinung äußern und zu. Beispiel auch durch eine Choreographie sie kundtun. Da sollte sich doch miteinander sprechen lassen, zum wohle des Vereins.
    Wichtig ist doch in erster Linie das wir G…schlagen und sie bei uns kein Heimspiel haben werden!

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  6. Micha Kreibl sagte:

    Ganz abgesehen davon finde ich schon, das sich auf dieser Plattform auch Ultras äußern sollten. Es geht nicht darum, ob ich deren Meinung bin, aber es geht sehr wohl darum miteinander zu diskutieren. Nur durch einen respektvollen Austausch kann man sich näher kommen und den Gegenüber versuchen zu verstehen. Im Endeffekt geht es uns allen um unseren Effzeh. Zumindest hoffe ich das!

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  7. fccolonia48 sagte:

    Ich habe das Gefühl, das einige Ultras eine schlechte Vita haben!
    Wo ist das Problem?
    Oder geht es darum weiterhin im Stadion unbehindert Straftaten zu begehen?
    Leider fühlen sich die Ultras immer verfolgt, aber das Sie dazu beigetragen haben,
    da verlieren Sie kein Wort drüber!
    Siehe Genk!

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  8. Jonny Espunkt sagte:

    Ich brauche Ultras nicht in Form von „Gruppen“ und ihren Bannern, aber ich brauche eine lautstarke Kurve, Farben, Konfetti, Trommeln, Fahnen, Choreos. Das ist Fankultur. Und die fehlt. Wer mir erzählen will, dass es auch ohne aktive Südkurve genauso toll ist, dem kann ich auch nicht mehr helfen.

    Das Fankultur mitunter auch Ärger mit sich bringt war immer so und wird so bleiben. Ich persönlich hatte nie Konflikte mit diesen Gruppen. Ich kann nicht alles gutheißen was abläuft, aber ich kann auch nicht wegdiskutieren, dass es eben nicht reicht, wenn nur mal geklatscht wird. Viele haben anscheinend schon verlernt was es heißt ins Stadion zu gehen bei vollem Support. Das ist doch wirklich eine ganz andere Nummer.

    moderated
    • fccolonia48 sagte:

      Habe nicht gesagt, das es nicht ohne aktive Fankultur geht!
      Es geht mir nur darum, dass man sich nun mal an Regeln ung Gesetze halten muß.
      Und Fankultur kann man auch ohne Ärger und Krawall ausleben!
      Aber leider gibt es Menschen, die ihren Alltagsstress im Stadion abbauen müssen.
      Und so etwas brauche ich nicht!

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      • Jonny Espunkt sagte:

        Das kann ich auch nachvollziehen. Aber die Diskussion wird meiner Meinung nach immer zu sehr aufgebauscht. Was passiert denn an einem normalen Spieltag so Schlimmes, dass es wert wäre, sich darüber fortlaufend zu echauffieren?

        Ja, mal qualmt es, mal gibt es Ärger bei einem Derby…darüber kann man auch geteilter Meinung sein. Aber wann ist man denn wirklich persönlich in Gefahr? Das ist mir noch nie passiert. Wenn ich keinen Ärger will, ist es ein Leichtes dem aus dem Weg zu gehen. Wenn ich meine ich müsste am Derby mit meinem Sohn 6x ums Stadion laufen ist das okay, aber dann auch riskant, dass muss man dann halt nicht tun. Das hat nicht mal was mit den eigenen Fans zu tun. Das macht man nicht wenn man nicht gerade zum ersten Mal ins Stadion geht.

        Und wer meint er müsse sich in der Stadt mit anderen Gruppen messen, der soll das machen. Was interessiert mich das? Es ist inakzeptabel wenn Unschuldige da rein geraten. Aber Hand auf’s Herz – das ist eine absolute Ausnahme und könnte auch bei einer Hauerei auf der Kirmes passieren.

        Ich will so manche bescheidene Aktion nicht bagatellisieren, aber das stumpfe Beschimpfen als Krawallmacher ist in meinen Augen doch arg überzogen. So Dinge wie in Genk gehen nicht, erst recht nicht bei einem Jugendspiel. Da können sich Interessierte dann woanders treffen und sich da tummeln, da bin ich ganz bei dir.

        Trotz allem überwiegt doch die positive Stimmung wenn aktiver Fansupport da ist, auch bei den Ultras. Das es punktuell etwas drüber ist, ja, das ist so. Aber man kann sich an sowas auch festbeißen.

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        • Boom77 sagte:

          Also ich persönlich finde es traurig, dass Du an einem Derbytag mit Deinem Sohn nicht 6 x ums Stadion laufen kannst, weil es zu riskant ist. Derade wo man von der Ultra-Szene den Fußball als „Volkssport“ proklamiert, sollte es möglich sein, dass Väter mit Ihren Kindern zu jeder Zeit und bei jedem Spiel genau das tun können, ohne Angst um Ihre körperliche Unversertheit oder die Ihres Kindes haben zu müssen. DAS macht den Volkssportcharakter u.a. nämlich auch aus.

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          • Gerd1948 sagte:

            Natürlich möchte man seinen Kindern, wenn sie denn Interesse an was haben Dinge zeigen, die das Kind später alleine ohne „Aufsicht“ machen kann. Als Elternteil weiß man aber nun mal ,dass etwa ein Spiel gegen Gladbach was anderes ist, als das gegen den BTSV Buxtehude. Dennoch kann man entscheiden, ob man das angemessen hält für das Kind, etwa zu solchen Spielen zu solchen Events sie mit zu nehmen. Ich glaube nicht, dass man zwingend 6x ums Stadion rum laufen muss. :-)

          • Steffen Weber sagte:

            Da stimme ich 100% zu. Und dazu braucht es auch keine „Hooligans“, wie Gerd hier immer anführt, das Volkssport-Ereignis versauen die Ultras ganz alleine.

          • NICK sagte:

            Das man in Köln rechtsreinisch nachts an diversen Stellen nicht mehr vor die Türe gehen kann oder auch die Ringe besser meidet, das ist dann kein „Skandal“?

            Beim Derby ums Stadion laufen geht ja eh nicht wegen den Absperrungen…

          • Boom77 sagte:

            @Nick: Es ist egal, wo man sich unsicher fühlen muss… Ob das nun um das Stadion zu bestimmten Spielen, auf euren Ringen oder hier im Hallschlag in Stuttgart ist. So sollte es nicht sein. Dass es dennoch so ist an manchen Orten, ist Fakt. Man darf diese Zustände dennoch traurig finden, oder?

  9. Dirch sagte:

    Hallo, ich würde mich über jeden Ultra freuen, der aussschliesslich den FC unterstützt, in all seinen Farben und Liedern. Jeder weiß wieviel Idioten unter dem Deckmantel Ultras rumlaufen um Ihre Gewaltphantasien auszuleben. Die aktuelle Zeit ist eigentlich eine gute Gelegenheit, dass jeder für sich klärt was er will. Ansprüche auf unpersonalisierten Eintritt ins Stadion wird wahrscheinlich bald nicht mehr möglich sein. Das finde ich gut. Wie schon oft von den Kollegen erwähnt…wenn ich nix zu verbergen habe..und auch keinen weißen Maleranzug ins Stadion nehmen möchte…
    Grüße

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  10. Hans Wurst sagte:

    Der Club kann zu Recht stolz auf seine Fans sein.
    Und natürlich hoffe ich, dass die aktive Fanszene sich bald wieder im Stadion einfindet. Im Gegensatz zu den 80ern fühle ich mich nicht mehr unwohl in Müngersdorf. Damals waren allerdings auch nur Hooligans in der Kurve – und keine Ultras. Im Gegenzug gab es aber auch richtige Grabenkämpfe :-D

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    • Boom77 sagte:

      Das ist eine wichtige Unterscheidung. Oft wird wohl „Ultras“ mit „Hooligans“ verwechselt. Es mag unter den „Ultras“ auch „Hooligans“ geben. Aber nicht alles „Ultras“ sind „Hooligans“. Die, die es nicht sind, unterstützen die Mannschaft wirklich gut. Das sollte man so auch mal anerkennen.

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      • fccolonia48 sagte:

        Das stimmt! Es gibt immer Ausnahmen, aber es kann nicht sein, das so viele dumme Aktionen einiger Ultras einfach stillschweigend hingenommen werden!
        Einfach mal Ordnung reinbringen, wäre sehr schön!
        Und Natürlich muß man es Anerkennen, das viele Dauerkarteninhaber auf ihr Geld verzichtet haben!
        Einfach Toll!!!!!!!!!!!!!!!

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