Kölle Alaaf: Das Schweinhorn und die Baumgart-Armee


Der 1. FC Köln hat sich am Donnerstagvormittag in den Elften im Elften verabschiedet und mit einem Karnevalstraining die Session eröffnet. Die FC-Profis und das Trainerteam absolvierten eine alles andere als ernst gemeinte „Trainingseinheit“ am Geißbockheim, ehe der FC-Tross in die Innenstadt aufbrach. Steffen Baumgart stand im Mittelpunkt der Kostümfestivals – und mit ihm seine Doppelgänger.

Köln – Seine Frau Katja war gekommen, mit Hunden, Tochter und Freunden im Anhang. Einige Fans hatten sich ebenfalls eingefunden am nebligen Donnerstagmorgen um 10 Uhr am Geißbockheim. Stadion-DJ Tobias Franzgrote-vom Brocke hatte seine Ausrüstung aufgebaut und beschalte die Anlage mit Karnevalssongs. Und als die ersten Spieler auf dem Platz waren, kam dann auch der Trainer.

Es ertönte tatsächlich der „Baumgart“-Song von Lorenz Büffel, als der FC-Coach, verkleidet als Schweinchen mit Einhorn, aus der Kabine kam. Hinter ihm als Gefolge: die FC-Trainer und -Betreuer, allesamt im eigentlich Look ihres Trainers, mit weißem Polo-Shirt und grauer Schiebermütze. Ein kurzes Tänzchen vom Trainer, dann ging es mit ein bisschen „Eckchen“ los – oder in diesem Fall: Schweinhorn in der Mitte. Baumgart wurde einmal abgeschossen, sank zu Boden – die Spieler hatten ihren Spaß.

Wehrle im Tor – danach ging es in die Stadt

Dann postierten sich alle Spieler um den Strafraum. Doch nicht Timo Horn, verkleidet als Captain America, sondern Alexander Wehrle stellte sich den Schüssen der FC-Profis im Tor. Der Geschäftsführer, zunächst noch mit rosa Perücke, tauchte ab und parierte sogar einen Schuss des Cheftrainers. Doch die Kälte trieb die Spieler schnell wieder in die Kabine. Nach einer halben Stunde war das „Training“ vorüber – ein Kölsch auf dem Weg ins Warme, dann sollte es bereits weitergehen.

Wie der FC mitteilte, habe die Mannschaft 2G-Locations in der Stadt ausgewählt, um dort den Auftakt der Session zu feiern. Die Spieler, Trainer und Betreuer hatten sich vorher noch einmal komplett testen lassen. Alle Geimpften anschließend bekamen das Go, um an den Feierlichkeiten in der Stadt teilzunehmen. Die Spieler bekamen überdies bis einschließlich Sonntag frei. Erst am Montag beginnt wieder der Ernst am Geißbockheim. Bis dahin heißt es: Kölle Alaaf!

19 Kommentare
  1. Steffen Weber sagte:

    Ich finde es, aufgrund akrueller Corona-Entwicklungen, ziemlich fahrlässig, durch die Stadt zu ziehen. Es ist ja auch Augenwischerei, dass nur die geimpften losziehen dürfen. Das heißt ja bekanntlich nichts, anstecken kann sich jeder.

    Ich hoffe, es geht gut und es gibt am Montag keine langen Gesichter, weil eine Woche Quarantäne ansteht..

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    • Steffen Weber sagte:

      Und? Was heißt das? Offensichtlich gehörst du zu dem Teil der Bevölkerung, die noch immer nicht kapiert haben, dass Impfung weder vor Infektion noch Übertragung schützt!
      Kurz: egal ob nur 2G Personen zusammen feiern, am Ende kann trotzdem jeder infiziert sein. Aber du bist ja schon happy, wenn 2G überprüft wird. :D

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