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Mehr Spaß, mehr Risiko: Der FC zwischen Karneval und Corona


Wenn der Elfte im Elften ruft, folgen viele tausend Kölner und feiern auf den Straßen und in den Kneipen. Auch der 1. FC Köln wollte im zweiten Corona-Jahr nicht mehr auf diese kölsche Tradition verzichten. Geimpft und getestet zogen am Donnerstag die Spieler, Trainer und Betreuer nach einem Karnevalstraining in die Stadt. Der Spaß sollte im Vordergrund stehen, doch das Risiko folgte auf dem Fuß. Eine vertretbare Entscheidung oder fahrlässig im (Bundesliga-)Alltag?

Köln – Die vierte Coronawelle rollt über Deutschland. Die Zahl der Neuinfektionen ist pünktlich zum Elften im Elften stark angestiegen und hat mit 50.196 ausgerechnet zum Start der Karnevalssession einen neuen Höchstwert während der gesamten Pandemie erreicht. Für die zunehmende Auslastung der Intensivstationen der Krankenhäuser sind zwar vor allem Ungeimpfte verantwortlich. Doch Impfdurchbrüche nehmen rapide zu.

Als im Laufe des Donnerstags immer mehr Bilder aus der Kölner Innenstadt und von den Party-Hotspots kursierten, sah es mancherorts schon wieder so aus wie vor der Pandemie. Oberbürgermeisterin Henriette Reker beruhigte mögliche Kritiker. Im Laufe des Vormittags konstatierte sie: „Zurzeit sind ungefähr so viele Menschen in der Stadt, wie ins RheinEnergieStadion passen.“ Die Polizei erklärte, man habe alles unter Kontrolle, die Einlässe und Zugangsbeschränkungen würden funktionieren.

Wir haben alles dafür getan, um vorbereitet zu sein

Ob dies auch für die Infektionen galt, werden freilich erst die kommenden zwei Wochen zeigen. Der 1. FC Köln setzte auf die 2G-Regel und hofft, dass sich von Spielern, Trainer und Betreuern niemand infiziert haben wird. „Wir haben alles dafür getan, um vorbereitet zu sein“, sagte Steffen Baumgart am Donnerstag, ehe der FC-Tross in die Stadt aufbrach. „Nur die, die geimpft sind, ziehen los. Wir haben noch einmal alle getestet und werden Anfang nächster Woche wieder testen. Alle Sicherheitsmaßnahmen führen wir also durch.“

So stellte der FC zumindest sicher, dass keiner der Geißböcke selbst als Virenträger in die Partyzonen zog. Gleichzeitig hatte man, wie Baumgart betonte, einzig Veranstaltungen ausgesucht, „auf denen die 2G-Regel vorgegeben ist. Daher gehen wir davon aus, dass alles gut geht.“ Nicht alle Spieler zogen los. Sebastian Andersson ging bereits nach dem Karnevalstraining am Morgen unverkleidet wieder nach Hause. Auch Ellyes Skhiri, der am Morgen mit dem Ball trainiert hatte, blieb dem Jecken-Training fern und zog nicht mit in die Stadt.

Der Großteil der Profi-Abteilung jedoch ließ sich den Elften im Elften nicht nehmen. „Auch wenn es hart klingt“, sagte Baumgart: „Wir müssen auch anfangen, damit zu leben. Wir müssen uns alle so gut wie möglich schützen. Das tun wir. Dann wollen wir aber auch Spaß haben.“ Dies bedeutet jedoch auch: Der FC nahm am Donnerstag potentielle Infektionen in Kauf und setzte auf einen ausreichenden Schutz durch die Impfungen.

Kein Feier-Verbot: Bleibt der FC vor Ausbruch verschont?

Ein Feier-Verbot für die Spieler soll in diesem Jahr nicht diskutiert worden sein, hieß es am Donnerstag. Auch deswegen, weil man die Spieler nicht hätte kontrollieren können. Die Verantwortlichen hatten in den vergangenen Monaten zwar immer wieder an die Profis appelliert, festgeschriebene Einschränkungen hatte es abseits des FC-Hygienekonzepts für den privaten Bereich aber nicht gegeben. Es liegt also viel in der Eigenverantwortung der Spieler, deren Gesundheit das höchste Gut als Fußballprofi ist. Am Donnerstag entschied man sich daher direkt für den gegenteiligen Weg – auch als Teambuilding.

Der FC war bislang von großflächigen Corona-Ausbrüchen und Quarantäne-Regelungen verschont geblieben. Zuletzt hatte es jedoch wieder andere Teams hart getroffen, darunter den SV Sandhausen (Spielabsage nach 18 Infektionen im direkten Mannschaftsumfeld) und die deutsche Nationalmannschaft (Süle positiv, vier weitere Spieler in Quarantäne). Die Geißböcke spielen also zwischen Karneval und der Pandemie mit dem Feuer: Vor dem Spiel in zehn Tagen in Mainz sollte der Spaß im Mittelpunkt stehen. Doch das Risiko bleibt.

25 Kommentare
  1. Kurti sagte:

    Viele Worte im Artikel, wenig Inhalt.
    Es weiß jeder, das ein Risiko besteht, so what?
    Freue mich schon auf die Reaktionen/Kommentare auf den Artikel der Impfgegner, Querdenker, die 2G ablehnen, Schwurbler, Verschwörungstheorethiker.

    Die Behauptung, “ der FC wollte nicht auf die Eigenverantwortung der Spieler setzen“ ist mehr als abenteuerlich und weit hergeholt. Hat Herr Merten dafür Belege oder liest es sich nur gut ?

    Jederzeit wird auf die Eigenverantwortung der Spieler gesetzt, das diese bestmöglich Ihre Gesundheit schützen.

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  2. Ankerdensin sagte:

    Es ist ja nun so, dass jeder für sich verantwortlich ist. In besonderen Situationen gilt jedoch dann zusätzlich eine Solidaritätsverantwortung. Und dieser ist der EffZeh mit seinem Stab nicht gerecht geworden mit der Feieraktivität.
    Es ist ja grundsätzlich richtig, dass wir lernen müssen, mit COVID-19 umzugehen, wie es der Trainer als leitender Angestellter des Vereins von sich gibt. Aber, bitte doch nicht jetzt, wo wieder Unsicherheit, Intensivknappheit in den Krankenhäusern um sich greift, wo keine klaren und verlässlichen Gegenmassnahmen definiert sind und greifen. Da mal herauszuhauen, wir müssen einen Umgang damit finden, ist ganzheitlich betrachtet zu kurz gesprungen.
    Ich verstehe jeden Einzelnen in seinem Wunsch nach Normalität und Spaß. Man darf und sollte auch abwägen, was tolerabel ist und dann entscheiden. Aber es gibt eben auch übergeordnet Signalwirkung und Vorbildsfunktionen. Und da gehört eine Fußballmannschaft inkl. Stab mit dazu. Ich hoffe, alles geht gut und alle bleiben gesund. Insbesondere gilt das auch für alle Anderen.

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    • Boom77 sagte:

      Wieso soll es ganzheitlich gesehen zu kurz gesprungen sein? Wir werden mit Sars-Cov-2 (so heißt das Ding nämlich, denn Corona-Viren gibt es viele seit Jahrtausenden – jeder Schnupfen gehört beinahe dazu) und genauer der Delta-Variante (und wahrscheinlich bis zur Epsilon-Variante) tatsächlich leben müssen und damit lernen umzugehen. Das bedeutet nicht, dass man das auf die leichte Schulter nimmt. Ich bin nämlich weder Impfgegner noch Coronaleugner. Tatsächlich bin ich vollständig geimpft.

      Wenn es aber um das „ganzheitliche“ und die „gesellschaftliche Verantwortung“ geht, wird neben dem impfen immer nur über 3G, 2G und Kontaktbeschränkungen gesprochen. Das ist aber für mich wirklich zu kurz gesprungen. In dem Sinne bin ich ganz beim Trainer. Wie wäre es zum Beispiel mal, wenn wir mal darüber sprechen, dass wir nicht nur Geld in Impfstoffe und Impfkampagnen investieren, sondern auch in die Erforschung von Medikamenten zur Linderung der Symptome und Beschwerden? Dafür wird nachweislich bisher wenig bis gar nichts gemacht. Ich habe vor ein paar Monaten einen Bericht gesehen, da ging es um eine Firma, die zu solche Medikamenten erforscht. Die musste ewig darum kämpfen und warten, dass sie vom Staat mit schlappen 2 Mio. Euro gefördert wurde, was ein Tropfen auf den heißen Stein, da viel zu wenig, ist. Die Firmen für die Impfstoffe haben hunderte Millionen von Regierungen weltweit bekommen. Warum geht das nicht bei den Firmen, die solche Medikamente entwickeln wollen?

      Wie wäre es dann auch, wenn wir „ganzheitlich“ gesehen nicht nur darüber sprechen unser Gesundheits- und Krankenhaussystem zu modernisieren, besser auszustatten und die Leute (Krankenschwestern und Pfleger) besser zu bezahlen, sondern das endlich tun, damit eben keine anderen Behanldungen und Operationen verschoben werden müssen und wir „Corona“ dennoch bewältigen können?

      Meines Erachtens ist das der „ganzheitliche Ansatz“, welcher der „gesellschaftlichen Verantwortung“ gerecht wird. Denn wir werden die Menschen nicht die nächsten 10, 20, 50 oder gar 100 Jahre mit 3G oder 2G auf Abstand zueinander halten können. Darauf wird es aber hinauslaufen, wenn es so weiter geht wie bisher… Geimpft hin oder her.

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      • NICK sagte:

        Es gibt ja jetzt schon erfolgreiche Medikamente gegen Covid, die aber einfach nicht zugelassen werden z.B. Ivermectin. Molnupiravir senke in einem indischen Bundestaat mit 230 Millionen Einwohnern die Covid-Sterbezahlen gen Null…Diese Medikamente sind aber zu billig und damit lässt sich nicht genug Kohle schaufeln. Also wieso bereits geprüfte günstige Medikamente experimentell genegn Covid 19 einsetzen, wenn man doch experimentelle & teure Imspfstoffe verkaufen kann, die alle 6-9 Monate aufgefreischt werden müssen – wer ist denn so blöd und verzichtet auf dieses Geschäft???

        Wo ist eigentlich der Unterschied zwischen einer unter 2G mit 20.000 singenden Leuten gefüllten Zülpicher Straße und einem unter 2G mit 50.000 singenden Leuten gefüllten Fussball-Satdion???

        Zum Artikel möchte ich noch zum Satz „Für die zunehmende Auslastung der Intensivstationen der Krankenhäuser sind zwar vor allem Ungeimpfte verantwortlich.“ anmerken – Zitat ARD: „34,5 Prozent der über 60 Jahre alten Intensivpatienten, die zwischen dem 10. Oktober und dem 31. Oktober vom Robert Koch-Institut (RKI) registriert wurden und an Covid-19 erkrankt waren, waren geimpft.“

        Letzter Punkt, und dann ist mein Geschwurbel dazu beendet: wier kommt es eigentlich dazu, dass trotzt einer hohen Impfquote von fast 70% heute die Zahlen höher sind, als vor einem Jahr als so gut wie keiner geimpft war???

        Jetzt muss ich erstmal was arbeiten und schaue heute Abend nochmal rein…

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    • Adrian Senger sagte:

      Wie kann es eigentlich sein das man sich anscheinend trotz Impfung in der gleichen Situation wie letzten Winter befindet? Angeblich haben wir ja durch den Mangel an Pflegepersonal 4000 Betten weniger als letzten Winter.
      Und jetzt wird alles auf die Ungeimpften geschoben?

      Was ist eigentlich nächsten Winter? Haben wir dann 90% Impfquote aber wieder 4000 Betten weniger und sind dann wieder in der gleichen Situation?
      Vor 4 Monaten hat der Bundesrechnungshof öffentlich gesagt das anscheinend aufgrund von Finanziellen Anreizen Intensivbetten als belegt gemeldet wurden obwohl es garnicht so war!

      Vielleicht kapiert man ja mal in Deutschland das nicht mehr das Virus das Problem ist sondern das man zu wenig Personal in der Pflege hat.
      Ich weiß noch wie appplaudiert wurde. Was ist seit dem passiert? Nichts! 1 Pfleger muss sich im Schnitt um ca. 50 Patienten kümmern. Dazu die Arbeitszeiten…. Spahn sollte jedem Pfleger sofort 5000 Euro überweisen und den Beruf mal aufwerten und die Arbeitsbedingungen verbessern.
      Mit genug Pflegepersonal ist das Thema dank Impfung erledigt.

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  3. Adrian Senger sagte:

    Ich kann die Scheisse nicht mehr hören. Bin auch doppelt geimpft aber nicht aus Angst sondern weil ich mein Leben wieder wollte und um diesen Psychopathen wie Lauterbach sämtliche Argumente für irgendwelche Lockdowns und Schulschließungen zu nehmen.

    Plötzlich steht man trotz Impfung wieder kurz vor Überlastungen? Wie kann das sein?
    Wir haben kein Pflegepersonal und können deswegen 4000 Betten weniger betreiben als letzten Winter?
    Aber jetzt sind die Ungeimpften an allem Schuld??!
    Wieso werden von der Politik im Pflegebereich nicht mal ordentliche Arbeitsbedingungen geschaffen so das nicht 1 Pfleger für 50 Patienten verantwortlich ist?

    Der Pflegenotstand ist seit Jahren jedem bekannt!
    Grund dafür ist die Profitorientietung im Gesundheitssystem. Verantwortlich dafür sind die Fallpauschalen. Eingeführt übrigens 2003 von Rot Grün und allen voran Karl Lauterbach!

    Und heute sitzen diese …….. In jeder Talkshow und fordern harte Lockdowns unter dem Vorwand die Bevölkerung schützen zu wollen. Es ist der Witz des Jahrhunderts. Und der größte Teil der Bevölkerung jubelt noch wenn hier Schulen geschlossen und Lockdowns angeordnet werden!

    4 Monate ist es her als der Bundesrechnungshof herausfand das aufgrund von Finanziellen Fehlanreizen letzten Winter von gewissen Krankenhäusern Intensivbetten als belegt gemeldet wurden obwohl das garnicht stimmte.
    Für jedes belegte Intensivbett mit Corona Patienten gibt es Geld von Jens Spahn…..

    Ich bin mal gespannt wann die Deutschen in der Thematik anfangen ihr eigenes Hirn einzuschalten und mal paar Dinge hinterfragen.

    Fakt ist mich impft niemand mehr. Das Medikament von Merck gegen Corona ist in England bereits zugelassen. Corona ist für mich erledigt.

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    • Martin Duda sagte:

      Diese Grundsatzdiskussion hat hier im Forum ja eigentlich nichts verloren, passt aber diesmal zum Artikel.
      Ganz einfach:
      Daß es zu wenig Personal in der Pflege gibt, ist natürlich DIE Schuld der Ungeimpften. Sie tragen aber zur Zeit dazu bei, daß noch mehr Pflegekräfte die Schnauze voll haben.
      Die Lösung ist auch nicht mehr Betten und Personal zu haben, damit die Ungeimpften noch mehr Betten belegen können.
      Ich finde auch, irgendwann reicht es mit Einschränkungen. Vielleicht sollten diejenigen, die sich wissentlich aus irgendwelchen fadenscheinigen Gründen gegen eine Impfung entscheiden, dann auch so konsequent sind und mit ihrer Infektion zu Hause bleiben und selber damit klarkommen, anstatt das Pflegepersonal zusätzlich unnötig zu belasten. Meiner Meinung nach sollten diese Leute nicht mehr vorrangig behandelt werden, sondern nur noch wenn alle Anderen mit anderen Problemen behandelt werden konnten, und dann noch ein Plätzchen frei ist.
      Ich habe nämlich auch die Schnauze voll davon, daß eine Minderheit durch ihr Verhalten, auch wenn es ihr Recht ist, das Leben der Mehrheit beeinträchtigt.

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      • NICK sagte:

        Hallo Martin. Weißt Du wie hoch die Auslastung der Intensivstationen mit Covid Patienten ist? Nein? Das merkt man. Google mal danach und les danach dann nochmal Deinen Kommentar…

        Google auch mal wie viele Intensivbetten es vor 2 Jahren gab und wieviele jetzt davon noch übrig sind. Und das mitten in der tödlichsten* Pandemie aller Zeiten???

        * Sterberate über alle Altersklassen von 0,4-0,6% „RKI Näherungsweise Schätzung der Infektions-Sterbe-Rate: Multipliziert man die Zahl der gemeldeten Fälle (Stand 06.06.2021 ca. 3,7 Millionen) mit einem in Studien beobachteten Untererfassungsfaktor von 4-6 (159) so ergibt sich eine Infektions-Sterbe-Rate von etwa 0,4-0,6% (89.222/14,8 Millionen bzw. 89.222/22,2 Millionen).“

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        • Martin Duda sagte:

          Nein weiß ich nicht, wie die genaue Auslastung genau jetzt ist. Darum geht es mir auch gar nicht, sondern darum, daß sehr viele Menschen unnötigerweise dort landen und es deshalb letztendlich von der Politik vorgegeben, Einschränkungen für ALLE gibt.
          Wenn die Impfgegner meinen sie brauchen es nicht, ist es für mich OK. Dann sollen sie aber mit den daraus resultierenden Folgen Andere nicht belasten.

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          • Robocop sagte:

            Wenn belasten wir den?
            du bist geimpft, also keine Angst vor uns haben, glaub doch nicht alles was im TV gelabert wird, und außerdem hattest du die Chance anders zu wählen, warum wohl nach der Wahl die Diskussion mit „corona“…

          • Martin Duda sagte:

            @Robocop
            „Wir“?
            Ich glaube daß, was ich aus Intensivstationen aus mehreren Krankenhäusern aus erster Hand erfahre. Die „Medienlüge-Debatte“ zieht bei mir also schon mal nicht.
            Der Großteil ist ungeimpft, und von den anderen nochmal ein Großteil mit erheblichen Vorerkrankungen oder Schwächen.

          • NICK sagte:

            ok, merkwürdige Meinung…“Ich weiß es nicht, aber verteile einfach mal die Schuldfrage“ Informiere Dich doch einfach mal bevor Du stumpfe Parolen schreibst. Vielleicht beschimpst Du dann doch lieber die über 90% Menschen die wegen Saufen, Rauchen und ungesundem Lebenswandel, gefährlicher Teilnahme am Straßenverkehr usw. die Intensivbetten auslasten, aber mach doch nicht die 7% der ungeimpften Covid-positiv getesteten dafür verantwortlich…von denen dann auch noch ein Teil die Intensivstationen eben nicht wegen Covid, sondern den oben genannten Positionen auslastet…z.B. ein ungeimpfter landet nach einem Autounfall auf Intensiv.

            Und vor allem wenn wir von prozentualer Auslastung sprechen, wenn man in der schlimmsten Pandemie aller Zeiten mal eben 4000 Betten abbaut und 20 Krankenhäuser schließt, wie wird sich das die prozentuale Auslastung entwickeln?

            „Berlin – Deutschland hat seit Jahresbeginn nach Angaben von Medizinern etwa 4.000 Intensivbetten ver­loren. Grund dafür sei, dass viele Pflegekräfte wegen der Belastungen ihren Beruf beendet oder ihre Ar­beitszeit reduziert hätten, sagte der Präsident der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI), Gernot Marx, heute bei „MDR Aktuell“.

          • Martin Duda sagte:

            @NICK
            1. Habe ich niemanden beschimpft.
            2. Lies mal meine Text über deinem wie ich informiert bin
            3. Schriebst du selber, daß Pflegekräfte ihren Beruf wegen Überlastung den Beruf verlassen, findest es aber komisch, daß ich sage, sie sollten nicht noch unnötig mehr belastet werden. Das finde ich jetzt wiederum komisch.
            4. Muss ich ganz egoistisch sagen, daß es mir persönlich egal ist, wenn jemand meint er müsste sich totsaufen oder -rauchen. Deswegen gibt es keine Freiheitseinschränkungen für die Allgemeinheit.
            5. Habe ich ja auch geschrieben, das letztendlich die Politik für die Entscheidung der Einschränkungen verantwortlich ist, was ich bis zu einem gewissen Grad und Zeitpunkt auch für gut hielt.
            6. Wenn du aufmerksam gelesen hättest, wäre dieser Kommentar unnötig gewesen

      • Gerd1948 sagte:

        Was ich glaube ist, dass wir tatsächlich viel an der Nase herum geführt werden, generell was Forschung betrifft und, ich nenne es mal Kosten-und Nutzenrechnung. Fakt ist, dass Pflegedienste in der Tat völlig unterbezahlt sind, fakt ist aber auch ,dass das Menschen wie du und ich sind, oder siehe Beispiel Kimmich, die sich nicht impfen lassen wollen. Ich möchte mich einfach darauf beschränken dir in deinem letzten Satz total beizupflichten. Es kann nicht sein, dass wir alle über einen Kamm geschert werden, von daher finde ich 2G absolut zielführend. Ob das, was die Regierung priorisiert richtig ist, möchte ich gar nicht beurteilen müssen, werd ich nicht für bezahlt. Klar mach ich mir auch zu wichtigen Themen nen Kopf, aber ich zerbrech ihn mir letztendlich nicht.

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  4. NICK sagte:

    Also, ich finde, Dein ganzer Kommenter von 10:14 Uhr ist ein schimpfen und Hetzen auf die Ungeimpften, die ja unnötig die Stationen füllen würden…Es sind 7%.

    Zu 2: Scheinbar bist Du wenig informiert. So wie die meisten – das ist kein Vorwurf.

    Zu 3: 7%. Sollte Dein Vorwurf also nicht auch an die anderen 93% gerichtet werden?

    Zu 4: Das Problem ist, dass die grosse Masse u.a. Du diese Einschränkungen einfach so schluckt. Die Leute die sich u.a. totsaufen überlasten aber das Intensivpersonal, was Dir ja bei Punkt 3 noch ganz wichtig war…

    Zu 5: Das Volk ist der Souverän und lt. Grundgesetz wird Widerstand zur Pflicht, wenn Unrecht zu recht wird.

    Zu 6: Scheinbar nicht..

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