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Comeback rückt näher: Skhiri wieder am Ball!


Der 1. FC Köln sehnt sich das Comeback von Ellyes Skhiri herbei. Seit der Tunesier den Geißböcken fehlt, hat der FC in der Bundesliga nicht mehr gewonnen. Zudem kassiert die Mannschaft von Steffen Baumgart ohne den Sechser mehr Gegentore. Nun trainierte der 26-jährige erstmals seit seiner Knieverletzung wieder mit Ball. Reicht es sogar für Mainz?

Köln – Es war das Bild, das am Donnerstag für die meiste Freude gesorgt hat. Zwar feierten die FC-Profis ab 10 Uhr ausgelassen beim Karnevalstraining. Doch zuvor hatte Ellyes Skhiri zusammen mit dem ebenfalls verletzten Jens Castrop erstmals seit seiner Knieverletzung wieder mit Ball trainiert. Zwar nur individuell, aber immerhin.

Der 26-jährige fehlt dem FC nun schon seit der vergangenen Länderspielpause. Hoffenheim, Leverkusen, Dortmund, Union – vier Spiele hat Skhiri verpasst, in denen der FC nicht gewinnen konnte. Einzig im DFB-Pokal, den der Sechser ebenfalls verpasste, konnte Köln in Stuttgart gewinnen. Es war gleichzeitig das einzige Spiel, in dem der FC zu null spielte. In den vier Bundesliga-Partien gab es dagegen elf Gegentreffer. In den sieben Spielen davor waren es nur neun.

Er hat uns mitgerissen

Wie sehr Skhiri dem FC fehlt, zeigt sich auch daran, dass Baumgart inzwischen ohne den Tunesier von der alleinigen Sechs abgerückt ist und zuletzt Dejan Ljubicic und Salih Özcan auf der Doppel-Sechs agieren ließ. Dass dies die Statik des FC-Spiels verändert, war die logische Konsequenz. Nur Skhiri kann offenbar gerade diese Rolle des alleinigen Sechsers komplett ausfüllen. Özcan gegen Hoffenheim und Ljubicic gegen Leverkusen hatten Probleme.

„Es ist uns natürlich sehr bitter“, sagte zuletzt Mark Uth in der neuen Folge der Vereins-Doku „24/7 FC“ über Skhiris Ausfall. „Er war zu dem Zeitpunkt unser bester Spieler. Das muss man klar sagen. Er hat uns mitgerissen, sogar Tore gemacht.“ Dann verletzte sich Skhiri in einem Länderspiel für sein Land Tunesien. Seit etwas mehr als einem Monat ist er außer Gefecht.

Comeback gegen Gladbach?

Nun also die Rückkehr auf den Trainingsplatz mit Ball. Ob es sogar schon für das Auswärtsspiel in zehn Tagen beim 1. FSV Mainz 05 reicht? Kaum vorstellbar, wenngleich Skhiri in der FC-Doku sagte: „Es ist keine große Verletzung.“ Doch der Mittelfeldstratege weiß auch: „Ich brauche Zeit, um mich zu erholen.“ Diese bekam er nun zum Glück über die Länderspielpause. In der nächsten Woche soll Skhiri zumindest wieder teilweise mit der Mannschaft trainieren. Dann stünde er zumindest für das Heim-Derby gegen Mönchengladbach am 27. November wieder zur Verfügung.

10 Kommentare
  1. Haarspalta sagte:

    Ein toller und wichtiger Spieler. Offenbar ZU wichtig, denn seit er ausfällt, läuft’s weniger gut (ehrlicherweise aber immernoch gut genug).
    Würde Modeste nicht gerade alles abschießen, käme wahrscheinlich gerade die erste Krise auf uns zu.
    Aber wenn beide mal dauerhaft fit und in Form sind… da ist einiges möglich.
    Trotzdem müssen wir Alternativen suchen und finden. Auf Dauer ist die Fokussierung auf diese zwei Spieler gefährlich.

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  2. Litt Pierrebarski sagte:

    Hallo alle! Hab ein Anliegen was hing mit dem Thema hier zu tun hat: Bin seit so ca 1987 Fan und lebe in der Schweiz. Wollte nun mit 2 Leuten zum Heimspiel gegen Gladbach und konnte als Vereinsmitglied nur 2 Tickets kaufen. Karten gibts noch, aber ich kann aufgrund der Reglementierung keine weitere Karte kaufen. Gibts hier jemanden der Vereinsmitglied ist und zum Spiel gegen Gladbach nicht ins Stadion gehen kann/will und mir beim Kauf einer Karte behilflich sein könnte? Falls die Möglichkeit besteht bitte Mail an balda7strich3@gmail.com! Danke!!

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  3. Gerd1948 sagte:

    Ach, das Skhiri gegen Mainz spielt glaube ich ganz stark. Zumindest, dass er da beginnt. Letztes Jahr haben mich noch viele mitleidig belächelt hier, dass ich ihn so in den Himmel gelobt habe. Für mich ist er nicht mehr oder weniger als ein Unterschiedsspieler, wie es so schön blöd heißt.

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