Mark Zimmermann. (Foto: Bopp)

Mark Zimmermann holte mit der U21 bislang 35 Punkte. (Foto: Bopp)

Dank Kapitän Laux: U21 rettet einen Punkt in Lippstadt

Aus dem anvisierten Dreier zum Jahresabschluss ist nichts geworden: Im letzten Spiel vor der Winterpause kam die U21 des 1. FC Köln beim SV Lippstadt nicht über ein 1:1 (0:0) hinaus. Am Ende rettete Marius Laux den einen Zähler für die FC-Reserve.

Lippstadt – Die U21 startete im Vergleich zum 2:1-Heimerfolg vier Tage zuvor gegen Schalkes U23 mit drei Änderungen in der Startformation: Für Sava Cestic, Yusuf Örnek und Thomas Kraus rutschten die beiden Routiniers Marius Laux und Lukas Nottbeck sowie das Talent Joshua Schwirten in die erste Elf.

Die Dreierkette vor Kölns Keeper Daniel Adamczyk bildeten neben Marius Laux David Winke und Mathias Olesen. Noah Katterbach spielte auf dem linken Flügel, Ricardo Henning rechts. Jens Castrop und Lukas Nottbeck agierten im Mittelfeld-Zentrum hinter Schwirten und Marvin Obuz. Florian Dietz sollte für Torgefahr an vorderster Front sorgen.

Die Tore

Nach einer ereignislosen ersten Halbzeit entwickelte sich Marvin Obuz entwickelte zu einem Aktivposten im Kölner Offensivspiel. Den dynamischen Dribblings und Pässen auf die Mitspieler fehlten jedoch die notwendige Präzision, sodass die Null auf beiden Seiten lange stehen blieb.

Der SVL witterte spät in der Partie seine Chance. Einen leichtfertigen Ballverlust Winkes auf dem rechten Flügel konnte Laux im Zentrum noch ausbügeln (79.). Mit einem Einwurf hebelte Lippstadt dann aber Kölns Abwehr aus. Der eingewechselte Henri Matter, der bis zur U19 für den FC spielte, verwertete eine Ablage im Sechzehner zum 0:1 (84.).

Doch der FC kam noch ins Spiel zurück. Kurz vor dem Ende schlug die große Stunde des Kapitäns: Obuz wurde im Mittelfeld gefoult. Den fälligen Freistoß servierte der eingewechselte Justin Petermann in den Strafraum, wo Laux am höchsten stieg und zum 1:1 einnetzte (88.). Für den 35-Jährigen endete damit eine etwas über zweijährige Durststrecke seit dem letzten Treffer am 1. Dezember 2019 gegen Mönchengladbachs U23.

Kulisse des Tages 

Die Partie in Lippstadt wurde mit zehnminütiger Verspätung angepfiffen. Man war geneigt zu vermuten, dass das Feuerwerk nicht rechtzeitig aufgestellt war, mit dem aus dem Stimmungsblock der Heimfans auf der Haupttribüne das letzte Spiel des Jahres eingeläutet wurde.

Als sich der Nebel der Raketen lichtete, wurde auch der Blick auf die Gegentribüne im Stadion am Bruchbaum sichtbar, das seit drei Jahren den Namen einer örtlichen Gebäudereinigungsfirma trägt. Dort waren an diesem Abend deutlich mehr Werbetafeln als Zuschauer versammelt. Dennoch unterstützten die anwesenden Lippstädter Fans ihre Mannschaft während der Partie lautstark.

Fazit

Das Unentschieden war am Ende leistungsgerecht. Die U21 von Trainer Mark Zimmermann konnte die spielerische Überlegenheit nicht ausnutzen und hatte am Ende Glück, das Spiel nicht sogar noch zu verlieren.

Mit 35 Punkten nach 21 Spielen liegen die Jung-Geißböcke auf Kurs. Vor der FC-Reserve liegt nun ein Monat ohne Pflichtspiele. Die Winterpause endet am 22. Januar mit einem Kracher zum Wiederbeginn, wenn der Aufstiegsanwärter Rot-Weiß Oberhausen im Franz-Kremer-Stadion zu Gast ist.

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