Mark Zimmermann kann mit der U21 gegen Oberhausen nur mit einer Not-Elf antreten. (Foto: Bucco)

Mark Zimmermann kann mit der U21 gegen Oberhausen nur mit einer Not-Elf antreten. (Foto: Bucco)

Corona-Alarm am Geißbockheim: U21 nur mit Not-Elf gegen Oberhausen

Es hätte ein Highlight im ersten Heimspiel nach der Winterpause werden sollen: Am Samstag (15.30 Uhr) empfängt die U21 des 1. FC Köln mit Rot-Weiß Oberhausen ein Spitzenteam der Regionalliga West. Erstmals seit Pandemie-Beginn grassiert aktuell jedoch das Corona-Virus im Team und verstärkt damit die Personalnot.

Schon am vergangenen Wochenende sah die Personalsituation bei der U21 nicht gut aus (der GEISSBLOG berichtete). Im Testspiel gegen Koblenz (1:1) kam mit Justin Petermann ein weiterer Ausfall hinzu, der nach seiner Zahn-OP wie befürchtet das Oberhausen-Spiel verpassen wird.

Der aktuelle Corona-Ausbruch in der Mannschaft, der erste massive seit Pandemie-Beginn vor zwei Jahren, verstärkt nun die Personal-Sorgen des Trainers Mark Zimmermann, der im Gespräch mit dem GEISSBLOG berichtet: „Wir haben aktuell nur acht Feldspieler und damit zu kämpfen, den Kader gegen Oberhausen aus eigenen Kräften zu stellen.“

Insgesamt acht Corona-Fälle bei der U21

Es begann zunächst mit zwei an Corona erkrankten Spielern, doch in den vergangenen Tagen kamen gleich fünf weitere sowie ein Mitglied des Funktionsteams hinzu, sodass es derzeit acht Corona-Ausfälle bei der U21 gibt. Bis zum Anstoß am Samstag ist es gut möglich, dass noch weitere Erkrankungen entdeckt werden.

Aufgrund des extremen Aderlasses hat die Partie gegen Oberhausen nur noch statistischen Charakter. Gerade gegen das Regionalliga-Spitzenteam vom Niederrhein wird die FC-Reserve keine konkurrenzfähige Mannschaft auf den Platz bekommen. Da eine Unterstützung aus dem Profi-Bereich aufgrund von Erkrankungen, Verletzungen und vor allem wegen Eigenbedarfs des Bundesliga-Teams nahezu ausgeschlossen ist, wird die U21 auf Spieler aus der U19 zurückgreifen müssen. Da auch hier das Virus derzeit die Runde macht, dürfte es sogar auf einige Spieler aus dem jüngeren Jahrgang der U19 (2004) hinauslaufen.

Spielverlegung unwahrscheinlich

Zu einer Spielverlegung wird es nach aktuellem Stand nicht kommen. Hierfür müsste einerseits der Gegner zustimmen, was aber nach GEISSBLOG-Informationen nicht der Fall sein wird. Zudem müsste der Westdeutsche Fußballverband als Veranstalter der Regionalliga West letztinstanzlich einwilligen. Die verbandsinternen Regularien sehen jedoch keine Absage vor, solange eine Mannschaft über 16 Feldspieler und zwei Torhüter verfügt. Hier gereicht die lange Liste an grundsätzlich in der Regionalliga spielberechtigen Akteuren der U21 zum Nachteil, befinden sich dort doch neben dem U21-Stammkader auch zahlreiche Akteure aus dem Bundesliga-Team und der U19-Mannschaft. Von einem Unterschreiten der Mindestzahl einsatzbereiter Spieler ist die U21 daher – derzeit – noch weit entfernt.

Mathias Olesen wird gegen Oberhausen höchstwahrscheinlich ebenfalls ausfallen. Der Luxemburger trainierte zuletzt seit Jahresbeginn ohnehin dauerhaft mit den Profis, laboriert aktuell aber an einer Prellung im Sprunggelenk.

Lennart Thum auf der Liste

Derweil haben die Verantwortlichen der U21 nach GEISSBLOG-Informationen ein Auge auf Lennart Thum geworfen. Der 20-jährige Stürmer spielt derzeit in der Oberliga RP/Saar für Arminia Ludwigshafen und sorgt dort mit 17 Toren in 19 Spielen für Furore. Gerade nach dem längerfristigen Ausfall von Florian Dietz besteht bei der FC-Reserve Bedarf im Angriff. Ob und wann ein Transfer jedoch zustande kommt, ist nicht zuletzt aufgrund des aktuellen Corona-Ausbruchs fraglich.

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