Jan Thielmann hat gegen Hertha BSC sein erstes Saisontor erzielt. (Foto: IMAGO / Koch)

Jan Thielmann hat gegen Hertha BSC sein erstes Saisontor erzielt. (Foto: IMAGO / Koch)

Thielmann befreit sich und setzt Joker-Serie fort

Jan Thielmann hat am Sonntag gegen Hertha BSC sein erstes Tor in dieser Saison für den 1. FC Köln erzielt. Nach einer schwierigen ersten Halbserie war dem 19-Jährigen seine Erleichterung nach dem Treffer anzusehen und zu hören. Gleichzeitig hat der Offensivspieler damit eine Serie beim FC fortgesetzt.

Es war ein Urschrei der Erleichterung, den Jan Thielmann am Sonntag im Olympiastadion nach seinem Treffer zum 3:1-Endstand in den Berliner Abendhimmel schickte. Durch sein Tor in der Nachspielzeit machte der 19-Jährige nicht nur den Sieg endgültig perfekt, sondern erzielte auch sein erlösendes erstes Saisontor. In seinem 57. Bundesligaspiel war es der dritte Treffer für den Youngster.

Thielmann schon vor Weihnachten mit wichtigen Joker-Einsätzen

Dass der Treffer für Thielmann persönlich so eminent wichtig war, liegt auch an der schwierigen ersten Saisonhälfte, die hinter dem Offensivspieler liegt. Während der Sommer-Vorbereitung weckte der U21-Nationalspieler große Hoffnungen, scheint der schnelle und laufstarke Rechtsaußen doch wie prädestiniert für das intensive Baumgart-Spiel. Krankheiten sowie leichtere Blessuren warfen den gebürtigen Föhrener jedoch im Laufe der Hinrunde immer wieder zurück. Nach wie vor gehört das Eigengewächs jedoch zu den größten Hoffnungen der FC-Zukunft.

Schon vor Weihnachten hatte Thielmann als Joker Anteil an den Siegen gegen Wolfsburg und Stuttgart. Zwar steuerte der Rechtsfuß keinen offiziellen Assists bei, leitete die Siegtreffer jedoch in beiden Fällen mit ein. „Jan ist schon länger gut drauf“, lobte Steffen Baumgart seinen Spieler nach dem Sieg in Berlin. „Er gibt bei jeder Einwechslung Gas und bringt die Mannschaft nach vorne. Sonst hätten wir auch schon die letzten beiden Spiele nicht gewonnen“, erklärte der Trainer, merkte aber auch an: „Jan ist 19 Jahre alt. Jedes Spiel, das er macht, ist gut. Jedes Tor, das er macht, ist gut. Auf lange Sicht werden wir noch viel Freude an ihm haben. Und wenn wir sehen, wer noch vor ihm ist, sind das ein paar Kaliber. Es freut mich, dass er dran bleibt und dass er sich belohnt hat.“

FC mit bester Joker-Quote

Auch Thomas Kessler freute sich am Tag nach dem Sieg für den 19-Jährigen: „Der Treffer war natürlich wichtig für ihn. Jan zeigt immer seinen Charakter: Er kommt rein, gibt sofort Vollgas und belohnt sich sogar mit einem Tor.“ Mit seinem Treffer zum 3:1 hat Thielmann zudem eine weitere Serie beim FC ausgebaut: Schon vor dem Spiel waren Kölns Einwechselspieler an zwölf Treffer beteiligt (fünf Tore, sieben Vorlagen). Das Thielmann-Tor war demnach der sechste Treffer eines Kölner Jokers in der laufenden Saison. Keine andere Mannschaft in der Bundesliga hat eine solche Quote von der Bank.

Dass beim FC also nicht nur die elf Spieler auf dem Platz, sondern vielmehr die gesamte Mannschaft von enormer Bedeutung ist, ist daher keine Mär – sondern lässt sich auch an Zahlen ablesen. „Heute haben wir wieder durch den Einwechsler das entscheidende dritte Tor gemacht“, sagte auch Baumgart am Sonntag, während Thomas Kessler noch einmal einen Einblick in das Mannschaftsklima gab: „In dieser Mannschaft sieht man, dass sich jeder über Tore freut und keiner murrt, wenn er nicht von Anfang an spielt.“ 

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