Mark Uth und der FC sind ausgeschieden. (Foto: Bucco)

Mark Uth und der FC sind ausgeschieden. (Foto: Bucco)

Vergeigte Mega-Chance: FC muss jetzt Stärke zeigen

Unfassbar. Unglücklich. Unnötig. Für das Ausscheiden des 1. FC Köln im DFB-Pokal gegen den Hamburger SV gibt es viele Wörter. Sie alle treffen zu – umso mehr, da man sieht, welche Mannschaften im Viertelfinale stehen. Steffen Baumgart und die Geißböcke darf das jedoch alles nicht mehr interessieren. Bei allen Dramen und Ärgernissen rund um das Pokal-Aus darf es jetzt nur um eines gehen: um die sofortige Rückkehr in die Erfolgsspur für eine erfolgreiche Rückrunde. Ein Kommentar.

Unfassbar? Fraglos. Wer sich erst in der 120. Minute durch einen Elfmeter ins Spiel zurückkämpft und dann wegen eines Zwei-Kontakte-Elfmeters im wahrsten Wortsinn aus dem Pokal “rutscht”, kann über diesen Wahnsinn nur den Kopf schütteln.

Unglücklich? War die Niederlage dadurch auch. Denn wer rechnet schon damit, dass eine Mannschaft ein Elfmeterschießen verliert, weil der Treffer des letzten Schützen für ungültig erklärt wird? Florian Kainz wird wohl sehr schlecht geschlafen haben. Wer hätte das nicht?

Den Traum gelebt – den Traum zerstört

Vor allem aber war diese Niederlage vollkommen unnötig und für den FC eine viel größere Katastrohpe, als die Verantwortlichen es zugeben wollen. Der FC wollte ins Finale und hat es vergeigt. Darüber kann es keine zwei Meinungen geben. Schon gar nicht, wenn man nun sieht, welche Klubs ins Viertelfinale eingezogen sind. Dieser 1. FC Köln hätte mit einem Sieg über den HSV realistische Chancen auf das Finale und sogar auf den ganz großen Coup gehabt.

Diesen Vorwurf müssen sich alle Verantwortlichen machen. Mannschaft und Trainerteam haben eine Mega-Chance weggeworfen – und sich selbst damit einen herben Schlag versetzt. Der Traum hatte gelebt, die Spieler hatten an die Chance geglaubt, nicht nur ins Viertelfinale einziehen zu können. Jetzt gibt es nur noch die Liga.

Doch bei allem Ärger und bei aller Trauer um die vergebene Chance müssen sich nun alle Beteiligten beim FC ganz schnell genau darauf besinnen. Am Samstag geht es zum VfL Bochum. Der FC muss beim Aufsteiger etwas Zählbares holen. Andernfalls stünden drei Niederlagen in der Englischen Woche und alle Euphorie nach zuvor drei Siegen in Serie wäre dahin.

Eine andere Wirkung als die Bayern-Pleite

Am Samstag geht es daher um mehr als nur drei Punkte. Weil anschließend ein spielfreies Wochenende ansteht, braucht es für den Kopf, das Gemüt und den Blick auf die weitere Rückrunde einen Mutmacher. Wie den Schnaps nach einem wenig bekömmlichen Essen, um den Magen freizuräumen. Das Bayern-Spiel hatte keine Kraft, den FC aus der Spur zu werfen. Das Pokal-Spiel hingegen war in seinem gesamten Zustandekommen ein anderes Kaliber.

Es war die bittere Pille, das schlechte Essen, das nun weggespült werden muss. Gegen diese Wirkung müssen sich Steffen Baumgart und seine Mannen nun zur Wehr setzen. Mit der Stärke und der Überzeugung, die die Geißböcke bislang unter dem FC-Trainer ausgezeichnet hat.

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