Der 1. FC Köln darf wieder 10.000 Zuschauer ins Stadion lassen. (Foto: Bucco)

Der 1. FC Köln darf wieder 10.000 Zuschauer ins Stadion lassen. (Foto: Bucco)

Mit 10.000 Fans gegen Freiburg: FC verzichtet auf juristische Prüfung

Die Klageflut, an der sich auch der 1. FC Köln beteiligt hatte, scheint Wirkung gezeigt zu haben: Wie aus den neusten Beschlüssen hervorgeht, dürfen ab sofort wieder bis zu 10.000 Fans in die Stadien gelassen werden. Damit können sich die Kölner schon am Samstag gegen den SC Freiburg auf eine größere Unterstützung freuen. Derweil haben die Geißböcke ihre aktuell Folge der 24/7-Dokumenation jenen Dauerkarteninhabern gewidmet, die auf eine Erstattung verzichtet haben.

Bis zum 9. Februar hatten Bund Länder einheitliche Regelungen hinsichtlich der Zuschauerbeschränkungen festlegen wollen. Nun wurden diese bereits eine Woche zuvor durchgesetzt: Bei Großveranstaltungen im Freien dürfen nach einem Beschluss der Chefinnen und Chefs der Staats- und Senatskanzleien ab sofort wieder bei einer maximalen Auslastung von 50 Prozent bis zu 10 000 Menschen dabei sein.

FC verzichtet nun auf juristische Prüfung

Neben dem 1. FC Köln hatten in Nordrhein-Westfalen zuletzt auch Borussia Dortmund und Arminia Bielefeld Klage eingereicht. “Vor allem die regionalen Unterschiede beim Umgang mit Großveranstaltungen bestärken uns, eine juristische Prüfung zu veranlassen. Unser Ziel ist es, bereits für das nächste Heimspiel gegen den SC Freiburg Anpassungen bei der Auslastung zu erreichen”, hieß es am Montag in der Stellungnahme des Vereins.

Die neuen Regeln sollen in NRW nach Angaben aus Regierungskreisen bereits am Mittwoch umgesetzt werden, sodass der FC schon am Samstag gegen den SC Freiburg 10.000 Fans ins RheinEnergieStadion lassen könnte. Dabei soll sowohl eine Maskenpflicht als auch die 2G-plus-Regel umgesetzt werden. “Wir begrüßen, dass die politischen Entscheidungsträger in Nordrhein-Westfalen schnell auf unsere Kritik reagiert haben und in Gesprächen mit uns unseren Argumenten für Lockerungen folgen konnten”, sagte FC-Geschäftsführer Alexander Wehrle zur den neuen Beschlüssen.

Auf die juristische Prüfung wird der 1. FC Köln nun verzichten, hofft aber gleichzeitig, dass die Beschränkung auf 10.000 Zuschauer und Zuschauerinnen nur der Startpunkt für die kommenden Wochen darstellt. “Aufgrund dessen hat sich der eingereichte Eilantrag beim OVG Münster für den Moment erledigt. Wir sind weiterhin überzeugt, dass Veranstaltungen unter freiem Himmel auch in großen Stadien mit mindestens 50 Prozent Auslastung vertretbar sind. Alle Fußball-Bundesligisten haben nachgewiesen, dass die Gesundheits- und Hygiene-Konzepte funktionieren und Bundesliga-Spiele keine Pandemie-Treiber sind“, erklärt Wehrle weiter.

FC würdigt Dauerkarten-Inhaber

Derweil haben die Geißböcke ihre am Mittwochabend erschienene neuste Folge der Doku “24/7” jenen Dauerkarteninhabern gewidmet, die auf eine Rückerstattung der Kosten für die Spiele verzichtet haben, die sie aufgrund der jeweils geltenden Coronaschutzverordnung nicht besuchen konnten. Dabei werden im Abspann 2330 Dauerkarteninhaber sowie 82 Fanclubs und Sponsoren namentlich erwähnt, die auf eine anteilige Erstattung aus der Hinrunde verzichtet haben. Im Anschluss daran richtete FC-Präsident Werner Wolf noch einige Worte an die Anhänger und Anhängerinnen: “Wir sagen immer: Wir sind spürbar anders. Unsere Dauerkartenbesitzer geben dafür ein gutes Beispiel ab. Von ganzem Herzen möchte ich Euch dafür danken, dass ihr seit Beginn der Corona-Krise auf Rückerstattung verzichtet habt. Insgesamt kamen über 8,6 Millionen Euro zu Stande, die uns mehr als geholfen haben. Ein großes Dankeschön dafür vom ganzen Verein. Das ist beispiellos und damit sind wir glaube ich der absolute Spitzenreiter in der Bundesliga. Wir sind stolz und froh darüber, aber noch viel froher wäre ich, wenn ihr alle wieder im Stadion wärt und wir gemeinsam den FC, unsere Mannschaft, anfeuern könnten. Davon leben wir, das gibt dem Team Flügel und das ist der berühmte zwölfte Mann, der hilft.”

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