Der FC freut sich über den Sieg gegen Freiburg. (Foto: Bucco)

Der FC freut sich über den Sieg gegen Freiburg. (Foto: Bucco)

Einzelkritik: Drei Einsen und keine Vier für den FC

Der 1. FC Köln hat gegen den SC Freiburg eine kämpferisch starke Leistung gezeigt und sich so den 1:0-Sieg verdient. Die Mannschaft von André Pawlak konnte sich auf einen starken Torhüter sowie auf Knipser Anthony Modeste verlassen. Die Spieler des Spiels waren jedoch Timo Hübers und Jan Thielmann. Die Noten und Zeugnisse der FC-Profis in der Einzelkritik.

Tor & Abwehr

Marvin Schwäbe

Begann mit einem Fehlpass ins Seitenaus, danach jedoch nicht nur fehlerfrei, sondern bärenstark. Musste wegen Freiburgs Stellungsspiel unerwartet viele lange Bälle spielen, die aber sehr häufig ihr Ziel fanden. Super Parade nach dem Schuss von Eggestein aus der zweiten Reihe (45.+2). In Hälfte zwei erst beim Abseitstor im Glück, als er chancenlos gewesen wäre. Dann mit der Riesentat gegen Günters Schuss (73.). Hinten raus zweimal mit der Faust zur Stelle. Hielt die Null fest!
GEISSBLOG-Note: 1,5

Benno Schmitz

Der Mann mit den meisten progressiven Pässen der Liga machte genau da weiter. Nervte die Freiburger, indem er immer wieder die Bälle die Linie entlang spielte und so das Kölner Spiel weit nach vorne verlagerte. Hatte hinten meist alles im Griff, musste aber aufpassen, dass er hinter sich nicht zu viel Raum ließ. Ob gegen Günter oder Grifo – war fast immer Herr der Lage.
GEISSBLOG-Note: 3,0

Luca Kilian

Erst mit technischen Problemen, dann landete daraus sein Befreiungsschlag bei Thielmann, womit Kilian das 1:0 einleitete (23.). Nicht immer sicher im Aufbauspiel und Druckpunkt für Freiburger Pressing. Dafür einer der beiden Türme in der Brandung neben Hübers: Machte viele Bälle fest, räumte auf, ab und weg. Mister Robust hinten drin.
GEISSBLOG-Note: 3,0

Timo Hübers

Ein praktisch fehlerfreies Spiel von Hübers. Verschätzte sich früh bei einem weiten Schlag von Flekken und hatte Glück, dass Demirovic nicht an den Ball kam (4.). Danach jedoch überall zu finden, Abräumer und Spielmacher in Person. Super Pass auf Hector (17.). Blockte zwei Schüsse vor Günters Riesenchance ab (73.). Machte sein bislang bestes Spiel im FC-Dress.
GEISSBLOG-Note: 1,0

Jonas Hector

Hector war früh weit vorne zu finden. Mit gutem Ballgewinn und Vorstoß, als er Thielmanns erste Chance einleitete (12.). Ebenso mit dem starken Laufweg in die Tiefe, jedoch kam sein Pass in den Strafraum nicht an (17.). Hatte mit Schade keine Probleme und entnervte den Youngster. Gewann die meisten Zweikämpfe aller Kölner, vor allem nach den Wechseln, als er für die letzten 20 Minuten ins Zentrum auf die Doppel-Sechs rückte. Auch dort souverän und umsichtig.
GEISSBLOG-Note: 2,5

Jannes Horn

Kam in der 77. Minute für Ljubicic und schickte Hector auf die Doppel-Sechs. Einmal im Glück, als er sich an der Mittellinie überlaufen ließ. Ansonsten erfüllte er seinen Auftrag und machte die Seite dicht.
GEISSBLOG-Note: keine Note

Mittefeld

Salih Özcan

Skhiri ist zurück in Köln, doch Özcan dominiert beim FC auf der Sechs: War sofort im Spiel und setzte in den Zweikämpfen frühe Signale. Immer wieder mit dem Fuß, dem Körper, dem Kopf dazwischen. Scheute kein Duell, tat weh und kassierte Treffer. Gab alles für das Team. Beispielhaft für seine starke Leistung sein Ballgewinn gegen Jeong (81.), den er über 15 Meter traktierte, bis er den Ball hatte und der Freiburger am Boden lag.
GEISSBLOG-Note: 2,5

Dejan Ljubicic

Ljubicic hatte einen Tag mit Höhen und Tiefen. In der ersten halben Stunde sehr präsent und ballsicher, dazu mit zwei guten Offensivaktionen, bei seiner zweiten zog er mit rechts nur knapp am Pfosten vorbei (32.). Sah für ein taktisches Foul Gelb. Kam nach der Pause nicht mehr richtig in die Gänge, wurde am Ball nachlässiger. Im Tiefschlaf, als ihm Günter enteilte und dieser das VAR-aberkannte Tor vorbereitete. Technischer Fehler, als er in Schussposition kam (76.). Ging anschließend für Horn vom Feld.
GEISSBLOG-Note: 3,5

Florian Kainz

Für Kainz galt, was auch für Ljubicic galt. War überaus engagiert, machte aber zu wenig aus seinen Möglichkeiten. Seine Ecken fanden keine Abnehmer. Gute Flanken- und Schusspositionen konnte er nicht nutzen. So auch in der Kölner Druckphase vor der 60. Minute, als Kainz immer wieder mittendrin im Geschehen war, ihm aber das letzte Quäntchen fehlte.
GEISSBLOG-Note: 3,5

Ondrej Duda

Kam in der 63. Minute für Uth und machte seine Sache als Joker gut. Sofort eine starke Aktion mit Steckpass auf Ljubicic. Leitete seine eigene Schusschance stark ein (76.), die er nur knapp vergab. Wirkte präsent, zielstrebiger als sonst und mit einigen klaren Aktionen.
GEISSBLOG-Note: 3,0

Louis Schaub

Kam für Kainz. Brachte zum Schluss noch mal Entlastung. Großartige Bewegung nach einem Eckball, sodass er in den Strafraum einziehen konnte, dann aber ohne Glück im Abschluss.
GEISSBLOG-Note: keine Note

Kingsley Schindler

Kam für Thielmann und lief hinten raus noch einmal ein paar Lücken zu.
GEISSBLOG-Note: keine Note

Angriff

Mark Uth

Uth kam etwas überraschend über rechts, während Thielmann im Sturm agierte. Konnte sich in der ersten halben Stunde immer wieder gut in Position bringen, um mit links die Mitte zu ziehen oder zu flanken. Alleine gefährlich wurde es zu selten. Super Schuss aus der zweiten Reihe (53.), als er Flekken zu einer Parade zwang. Mit vier Torschüssen versuchte er es beim FC am häufigsten. Ging in der 63. Minute für Duda vom Feld.
GEISSBLOG-Note: 3,5

Jan Thielmann

Neben Modeste konnte Thielmann gegen Freiburg zeigen, was in ihm steckt. Das große Talent liefert ab. Der erste Torschuss des Tages war noch zaghaft (12.). Dann mit einer super Flanke auf Modeste (22.). Lieferte den Moment des Spiels mit seiner überragenden Ballan- und mitnahme vor dem 1:0 (23.). Danach wie aufgedreht mit einem weiteren Kabinettstückchen gegen Schlotterbeck (28.). Stark auch in der Kölner Druckphase zwischen 50. und 60. Minute, als er Bälle gewann und für seine Mitspieler auflegte. Unermüdlicher Läufer und Kämpfer, ehe er in der Schlussphase vom Feld ging.
GEISSBLOG-Note: 1,5

Anthony Modeste

Torschütze des Tages – mal wieder! Häufiger als sonst Zielspieler für Schwäbe, weil Freiburg den FC anpresste. Machte viele Bälle gut fest. Vergab eine gute Kopfballchance nach Thielmann-Flanke noch (22.). Dann aber eiskalt per Direktabnahme nach Thielmann-Querpass zum 1:0 (23.). Verpasste zweimal nacheinander knapp die Kugel (56.). Trat auf dem Weg zum vermeintlichen 2:0 unglücklich auf den Ball (79.). Danach für Andersson vom Feld – wieder mal als Matchwinner.
GEISSBLOG-Note: 2,0

Sebastian Andersson

Kam für Modeste, half einmal per Kopf im eigenen Strafraum aus und holte eine Ecke in der Schlussphase heraus, die dem FC Zeit brachte.
GEISSBLOG-Note: keine Note

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