Anthony Modeste gratuliert Sebastian Andersson zu seinem Tor gegen Fürth. (Foto: IMAGO / Volkmann)

Anthony Modeste gratuliert Sebastian Andersson zu seinem Tor gegen Fürth. (Foto: IMAGO / Volkmann)

Lufthoheit: Setzt Baumgart auf beide Stoßstürmer?

Der 1. FC Köln will bei Greuther Fürth am Samstagnachmittag die große Chance nutzen, sich vor dem schweren März-Programm mit drei weiteren Punkten im Kampf um Europa festzusetzen. Wie im Hinspiel könnte Steffen Baumgart dabei auf seine beiden Stoßstürmer setzen. Denn der Gegner zeigt sich insbesondere in der Luft anfällig. Laufen Anthony Modeste und Sebastian Andersson also wieder gemeinsam auf?

Als Sebastian Andersson im Hinspiel am 7. Spieltag nach einem Querpass von Benno Schmitz den Ball aus drei Metern zum 1:1-Ausgleich über die Linie grätschte, schrie der Schwede seine Freude über den ersten Saisontreffer vor der Südkurve lauthals heraus. Der 30-Jährige hatte sich diesen Treffer nach einer zuvor guten Leistung in Frankfurt verdient.

Und weil hinter Ellyes Skhiri mit einem Doppelpack den Sieg perfekt machte, war dieses Spiel eines von gerade einmal drei Spielen, welches die Geißböcke ohne einen Treffer von Modeste gewannen. Andersson hingegen hatte mit seinem Abstauber entscheidend zu den drei Punkten beigetragen. Allerdings blieb es eines von gerade einmal zwei Saisontoren – bis nun das Rückspiel ansteht.

Im Hinspiel funktionierte die Doppelspitze

Auch im Rückspiel gegen Frankfurt in der Vorwoche konnte Andersson überzeugen, präsentierte sich deutlich verbessert. Doch weil Modeste nach seiner Corona-Erkrankung nun zurück und wieder voll bei Kräften ist, droht Andersson gegen Fürth die Bank. Oder doch nicht? Im Hinspiel hatte Steffen Baumgart das Duo gemeinsam aufgeboten, weil der FC-Trainer ein Spiel mit hohen Ballbesitz-Anteilen erwartete und Recht behielt (67 Prozent). Ob es am Samstag in Fürth ein ähnliches Spiel werden wird?

Baumgart mahnte, dass Fürth sein Spiel verändert habe und vermehrt selbst versuche über ein gepflegtes Aufbauspiel zu Torchancen zu kommen. Doch der FC ist unter Baumgart zu einer Ballbesitz-Mannschaft geworden, und so darf man auch bei den Kleeblättern vermuten, dass die Geißböcke versuchen werden ihr Spiel dem Tabellenletzten aufzudrücken. Und so könnten Modeste und Andersson erneut gemeinsam auflaufen, denn eine zentrale Fürther Schwäche könnte den Geißböcken in die Hände spielen.

Krasse Nachteile für Fürther Verteidigung

Modeste und Andersson gehören zu den kopfballstärksten Mittelstürmern der Bundesliga. Modeste hat zudem in dieser Saison so viele Kopfballtore erzielt wie kein anderer Spieler in den Top-5-Ligen Europas. Auf Seiten der Fürther hingegen weisen die beiden Stamm-Innenverteidiger Nick Viergever (43 Prozent) und Sebastian Griesbeck (51 Prozent) in ihrer Anzahl gewonnener Luftzweikämpfe schwache Werte auf. Während Griesbeck mit 1,91 Meter zumindest körperlich dagegen halten könnte, ist Viergever mit 1,83 Meter zudem auch körperlich deutlich im Nachteil gegen Modeste (1,87) und Andersson (1,90).

Uth für Andersson auf der Bank?

Sollte der FC also sein Flügelspiel gegen die Fürther erfolgreich aufziehen können, wären die Geißböcke im Zentrum mit Modeste und Andersson im Doppelpack ideal besetzt, um die Spielvereinigung zu knacken. Dafür allerdings müssten andere Spieler auf die Bank, allen voran Mark Uth, der gegen Frankfurt eine engagierte Partie ablieferte. Doch Baumgart hat immer wieder bewiesen, dass er aus taktischen Gründen zu Umstellungen bereit ist. Am Samstag könnte eine solche durchaus Sinn ergeben.

So könnte der FC spielen: Schwäbe – Schmitz, Kilian, Hübers, Hector – Skhiri – Ljubicic, Özcan, Kainz – Andersson, Modeste

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