Die FC-Frauen empfangen Eintracht Frankfurt. (Foto: Bopp)

Die FC-Frauen empfangen Eintracht Frankfurt. (Foto: Bopp)

“Müssen an Leistungsgrenze gehen”: FC-Frauen empfangen Frankfurt

Abermals steht den Fußballerinnen des 1. FC Köln nur ein Mini-Kader zur Verfügung: Doch nach dem Punktgewinn in der Vorwoche bei der TSG Hoffenheim brauchen sich die FC-Frauen auch im Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt am Sonntag (16 Uhr, Franz-Kremer-Stadion) keinesfalls zu verstecken. Mit einem Dreier wäre ein großer Rivale eingeholt.

Schon früh am Samstagmorgen um 9 Uhr absolvierte das Team von Trainer Sascha Glass das Abschlusstraining vor dem Frankfurt-Spiel tags darauf. Man wollte dem hektischen Spielbetrieb der FC-Jugendteams am Geißbockheim aus dem Weg gehen.

An Selbstvertrauen mangelt es den Kölnerinnen keineswegs, auch wenn sie mit Frankfurt ein weiteres Topteam erwarten. „Sie haben mit die beste Offensive der Liga“, charakterisiert Glass den Gegner, „und haben sechs deutsche Nationalspielerinnen in ihren Reihen. Wir müssen wieder an unsere Leistungsgrenze gehen.“

“Sie können es sich nicht leisten, in Köln Punkte liegen zu lassen”

Zugleich sieht der Coach die Hessen jedoch auch unter Zugzwang im Kampf um die Champions-League-Qualifikation, insbesondere nach dem Potsdamer Erfolg am Freitagabend gegen Leverkusen: „Sie können es sich nicht leisten, in Köln Punkte liegen zu lassen.“

Leverkusens Pleite wiederum bietet dem FC die Chance, mit einem Heimsieg gegen Frankfurt in der Tabelle bis auf einen Zähler an den großen Rivalen heranzurücken. Von derartigen Rechenspielen zu Beginn der Rückrunde möchte Glass freilich nichts wissen: „Wir wollen unseren Fußball spielen, der uns bisher ausgezeichnet hat. Womit wir damit am Ende stehen, wird sich zeigen. Wir haben den kleinsten Kader der Liga und sind sehr froh, dass es gerade so gut läuft. Wir werden in jedem Spiel alles geben und wollen uns weiterhin so präsentieren wie bisher.“

Trio fehlt weiterhin

Gegen Frankfurt steht dem Trainer derselbe Kader wie in Sinsheim zur Verfügung. Heißt: Mandy Islacker, Manjou Wilde und Yuka Hirano sind weiterhin nicht dabei. Islacker und Wilde absolvieren individuelles Aufbautraining, Hirano stand immerhin für Passübungen schon wieder gemeinsam mit dem Team auf dem Trainingsplatz.

Die FC-Frauen wollen sich gegen die Eintracht besser verkaufen als im Hinspiel, das deutlich mit 0:4 verloren ging. „Damals waren wir sehr passiv“, erinnert sich Glass, „wir haben seither aber einen Sprung gemacht, auch was die Physis angeht. Zudem ist der Druck von damals mit dem schweren Auftaktprogramm weg, wir können jetzt befreiter in die Spiele gehen.“

Im Vergleich zur Vorwoche sieht der Coach noch in einem Bereich Verbesserungsbedarf: „Gegen den Ball war unser Spiel in Sinsheim überragend. Mit dem Ball wünschen wir uns aber mehr Ruhe und Kontrolle.“

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