Benno Schmitz hat seinen Vertrag beim 1. FC Köln verlängert. (Foto: Bucco)

Benno Schmitz hat seinen Vertrag beim 1. FC Köln verlängert. (Foto: Bucco)

Schmitz verlängert trotz finanzieller Abstriche: “Es gibt auch eine andere Seite”

Der 1. FC Köln hat am Donnerstag seine erste Vertragsverlängerung der Saison bekannt gegeben. Benno Schmitz hat seinen Kontrakt bei den Geißböcken vorzeitig bis 2024 verlängert. Damit bleibt den Kölnern ein absoluter Leistungsträger dieser Saison trotz finanzieller Abstriche erhalten.

Als erster Spieler, dessen Vertrag am Saisonende ausläuft, hat Benno Schmitz am Donnerstag sein Arbeitspapier bei den Geißböcken verlängert. Der Rechtsverteidiger wird dem FC mindestens bis 2024 erhalten bleiben. Der Abwehrspieler hat in der laufenden Saison in 23 von 24 möglichen Bundesliga-Spielen in der Startelf gestanden und damit kaum eine Minute verpasst.

“Benno ist einer der Stabilisatoren unserer Mannschaft. Er spielt eine richtig gute Saison und hat eine starke Entwicklung gemacht, die ich noch nicht am Ende sehe”, freute sich Trainer Steffen Baumgart über die Verlängerung seines Abwehrspielers. Auch Interims-Sportchef Jörg Jakobs sagte: “Wir freuen uns, dass sich Benno frühzeitig dazu entschieden hat, bei uns zu bleiben. Wir haben in schwierigen Zeiten konstruktive Gespräche geführt mit einem guten Ergebnis.”

“Manchmal mehr wert, als das Finanzielle”

Für den “Kölschen Cafu”, wie Schmitz seit dieser Saison bei den Fans genannt wird, sei dabei die aktuell starke Saison mit ausschlaggebend gewesen: “Im Moment macht es einfach sehr viel Spaß – mit dem Trainerteam, mit der Mannschaft, im Verein”, erklärte der 27-Jährige seine Entscheidung. “Nach fast vier Jahren beim FC kenne ich hier inzwischen alles und fühle mich mit meiner Familie sehr wohl in Köln. Es ist eine besondere Stadt, die den Fußball liebt. Unabhängig davon, wie viele Zuschauer erlaubt waren, war jedes Spiel ausverkauft. Das zeichnet den FC aus.”

Darüber hinaus äußerte sich Schmitz in einem Video, das der FC im Zuge der Verlängerung veröffentliche, ebenfalls zu den geringeren Bezügen. So wurde unlängst bekannt, dass der FC aufgrund der hohen Corona-Verluste den Gürtel beim Spieleretat enger schnallen muss. “Es gibt auch eine andere Seite”, sagte Schmitz und meinte damit offensichtlich den Wohlfühlfaktor und die Perspektive innerhalb der Stadt und des Vereins. “Die ist manchmal mehr wert, als nur das Finanzielle zu sehen. Insgesamt geht es uns trotzdem sehr gut. Es ist nicht so, dass man wenig Geld verdient. Vielleicht nur weniger als davor. Es ist etwas sehr besonderes und schön, wenn im Pass Köln und nicht eine andere Stadt steht.”

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