Mathias Olesen, Tim Lemperle und Marvin Obuz. (Foto: Bucco)

Mathias Olesen, Tim Lemperle und Marvin Obuz. (Foto: Bucco)

Lemperle und Olesen: Mehr Einsatzzeiten für die FC-Talente

In der entscheidenden Phase der Saison dürfen beim 1. FC Köln auch die FC-Talente ran. Jan Thielmann, Tim Lemperle und Mathias Olesen könnten in der kommenden Saison eine (noch) wichtigere Rolle als bislang im FC-Kader spielen. Dazu kommt Marvin Obuz, der jedoch zuletzt Pech hatte.

Als Steffen Baumgart beim Stand von 3:0 in der 71. Minute den ersten Wechsel vollzog, ersetzte Tim Lemperle den überzeugenden Jan Thielmann für die Schlussphase beim FC Augsburg. Nur Sekunde später hätte Lemperle beinahe das 4:0 vorbereitet, doch Dejan Ljubicic jagte den Ball nach Vorlage des 20-Jährigen über das Tor.

Doch mit seinem Solo vor dem 4:1 nur fünf Minuten später zeigte Lemperle, dass er sein Selbstvertrauen in den letzten Wochen gewachsen ist. Der Angreifer wurde seit dem 22. Spieltag nun immerhin sieben Mal in der Schlussphase eingewechselt. Freilich nur für wenige Minuten, doch gegen Augsburg immerhin mal für über 20 Minuten. Lemperle zahlte das Vertrauen zurück.

Lemperle und Thielmann überzeugen

So wie zuvor bereits Jan Thielmann, den man ja fast schon nicht mehr zu den Talenten zählt. Immerhin hat der 19-Jährige schon 64 (!) Bundesliga-Spiele auf dem Konto. Sein Tor zum 1:0 in Augsburg war sein fünfter Treffer in Deutschlands höchster Spielklasse, seine Vorlage zum 2:0 der siebte Assists. “Ich bin genau wie die gesamte Mannschaft im Flow”, sagte Thielmann nach der Partie.

Steffen Baumgart steht auf Thielmann, brachte ihn zwar nur neun Mal in dieser Saison in der Startelf, wechselte ihn dafür in allen anderen Spielen ein. Kurzum: Ist Thielmann fit, spielt er – ob von Beginn an oder als Joker. Für einen 19-Jährigen eine Würdigung seiner Entwicklung. Und wäre früh in der Saison nicht zweimal eine Krankheit dazwischen gekommen, die Thielmann Substanz gekostet hatte, wäre womöglich noch mehr drin gewesen.

Olesen mausert sich – Obuz verletzt sich

Der Dritte im Bunde aus dem FC-Nachwuchs ist Mathias Olesen. Der Luxemburger hat sich still und heimlich zu einer Alternative im zentralen Mittelfeld gemausert. Baumgart brachte den 21-Jährigen zum zweien Mal in Folge in den Schlussminuten für Mark Uth. Olesen gilt als harter Arbeiter, besonnenes und kluges Gemüt und lernwilliges Talent. Seine Zeit könnte in der nächsten Saison kommen, sollte einer der etablierten Spieler in der Schaltzentrale (Skhiri, Özcan, Ljubicic) den Klub verlassen.

Auch Marvin Obuz hätte sich eigentlich Chancen ausrechnen können, gegen Augsburg im Kader zu sein. Doch der 20-Jährige hat sich einen Bänderriss zugezogen. Für ihn dürfte die Saison gelaufen sein. Der Flügelspieler muss gerade körperlich noch zulegen, doch seine Qualitäten im Eins-gegen-Eins sind im FC-Kader selten bis gar nicht vorhanden. Sollte er sie in der nächsten Saison auf Bundesliga-Niveau heben, wäre Obuz neben Thielmann, Lemperle und Olesen der vierte Kandidat für deutlich mehr Spielzeit in der kommenden Saison 2022/23.

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