Steffen Baumgart. (Foto: Bucco)

Steffen Baumgart. (Foto: Bucco)

“Bislang klappt alles”: Baumgart mit Transfers zufrieden

Der 1. FC Köln hat mit Kristian Pedersen den fünften Transfer des Sommers perfekt gemacht. Der Däne füllt dabei nicht nur die Lücke, die Jannes Horn hinterlässt. Er gibt Steffen Baumgart auch in der Innenverteidigung mehr Optionen. Der FC-Trainer zeigt sich entsprechend zufrieden.

Mit Kristian Pedersen hat der 1. FC Köln den zweiten Transfer innerhalb einer Woche perfekt gemacht. Zu Wochenbeginn unterschrieb Steffen Tigges bei den Geißböcken, zum Wochenende Pedersen. Ein Stürmer und ein Verteidiger sind nach Linton Maina, Denis Huseinbasic und Luca Kilian die Transfers vier und fünf zur neuen Saison.

Maina kommt für die Außenbahnen und für mehr Tempo im Spiel, Huseinbasic als Überraschungsei im zentralen Mittelfeld, Kilian für eine Weiterentwicklung seiner Leistungen aus der Vorsaison, Tigges für noch mehr Wucht im Sturmzentrum und Pedersen für mehr Flexibilität in der Defensive. Weil der 27-Jährige nicht nur Links-, sondern auch Innenverteidiger spielen kann, füllt er nicht nur die Lücke, die Jannes Horn hinterlassen hat.

Nur Talente alleine reichen in der Bundesliga nicht aus

Steffen Baumgart

Pedersen ist kein reiner Back-up für Jonas Hector. Der Däne hat in der vergangenen Saison häufiger als linker Innenverteidiger denn als Linksverteidiger gespielt und ist damit auch als Back-up für Timo Hübers gedacht. Der Grund ist einfach: Jeff Chabot konnte in der Rückrunde noch nicht überzeugen. Bright Arrey-Mbi wurde noch überhaupt nicht eingesetzt. Der FC wäre mit dem Duo hinter Hübers und Kilian ein Risiko eingegangen. Mit Pedersen gibt es nun eine erfahrene Alternative im Kader.

“Nur Talente alleine reichen in der Bundesliga nicht aus”, sagte Steffen Baumgart unter der Woche dem GEISSBLOG. Bereits in dem Wissen, dass der Pedersen-Transfer auf der Zielgerade war. “Wir wissen, was wir noch machen wollen, und ich gehe davon aus, dass auch unsere weitere Ideen klappen werden.” Mit Pedersen klappte die nächste Idee, und vor allem bringt der 27-Jährige mit seinen 155 Championship-Spielen in England gehörig Erfahrung mit in einen Kader, der merklich verjüngt werden soll.

“Alles, was wir uns bislang vorgenommen haben, hat geklappt”, freute sich Baumgart, der zusammen mit Sportchef Christian Keller bei der Auswahl der Spieler auch einen gesteigerten Wert auf den Charakter legt. “Wir wollen einen harmonischen Kader haben, in dem wir die jungen Spieler in Ruhe an die Bundesliga heranführen zu können”, erklärte der FC-Trainer. Sportlich wisse man aufgrund des Scoutings in der Regel schon genau, was für einen Spieler man bekomme. Entscheidend seien dann die persönlichen Gespräche.

Zwei Spieler sollen noch kommen

Maina hatte betont, eine neue Herausforderung zu suchen, nachdem er in Hannover zunächst in den Himmel gelobt und dann in eine schwierige Phase geraten war. Huseinbasic soll in Ruhe aufgebaut werden. Kilian hat sich bereits als charakterlich einwandfrei erwiesen und schnell integriert. Tigges gilt als mannschaftsdienlicher Arbeiter, der sich für keine Aufgabe zu fein ist. Pedersen zählte dem Vernehmen nach in England zu den Führungsspielern, zuverlässig und klar in seinen Äußerungen, intern wie extern.

Bleiben, Stand Mitte Juni, nur noch zwei Positionen, auf denen der FC aktuell nachlegen will: Ein weiterer Spieler des Formats Linton Maina soll für die offensiven Halbpositionen kommen. Dazu gilt als sicher, dass die Geißböcke Ausschau nach einem weiteren Sechser halten, der Salih Özcan ersetzen soll. Darüber hinaus geht es nun vor allem darum, den Kader zu verkleinern, kostenintensive Spieler von der Gehaltsliste zu bekommen und Transfereinnahmen zu generieren.

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