Leon Schneider im Winter-Trainingslager 2020 mit den FC-Profis. (Foto: Bopp)

Leon Schneider im Winter-Trainingslager 2020 mit den FC-Profis. (Foto: Bopp)

Leihrückkeher ohne Zukunft beim FC: Schneider kein Thema für die Profis

Seit drei Jahren steht Leon Schneider beim 1. FC Köln unter Vertrag. In dieser Zeit hat der Abwehrspieler allerdings nur neun Spiele im Trikot mit dem Geißbock auf der Brust absolviert. Seit zwei Spielzeiten ist der Rechtsverteidiger in der Dritten Liga unterwegs. Nun kehrt Schneider vorerst ans Geißbockheim zurück. Für die Profis ist der 21-Jährige jedoch kein Thema.

Im Januar 2020 reiste Leon Schneider mit den Profis des 1. FC Köln ins Trainingslager nach Benidorm. Im Bundesliga-Team zum Zug gekommen ist der ehemalige Cottbusser jedoch nie. Neun Spiele machte Schneider stattdessen für die U21 des FC, ehe die Saison im Frühjahr 2020 aufgrund der Corona-Pandemie abgebrochen wurde.

Im Anschluss wurde Schneider zum KFC Uerdingen verliehen, wo er insgesamt auf 18 Einsätze in der Dritten Liga gekommen war. Ein Jahr später folgte die Leihe zum Zweitligaabsteiger Würzburger Kickers. Diese war in der vergangenen Saison durchaus von Erfolg gekrönt: 28 Mal stand der Abwehrspieler beim Drittligisten in der Startelf und erzielte dabei zwei Tore.

Keine Perspektive bei den Profis

Entsprechend positiv ist die Entwicklung des Rechtsverteidigers, der auch in der Innenverteidigung oder dem defensiven Mittelfeld spielen kann, zu bewerten. Eine Rückkehr zur U21 und der Regionalliga dürfte für den 21-Jährigen daher kaum in Frage kommen. Und da man bei den Profis aktuell dem großen Sparzwang auferlegen ist, hätte sich Schneider womöglich Chancen ausrechnen können, sich in der Vorbereitung bei Steffen Baumgart zu zeigen.

Die Bundesliga traut man dem gebürtigen Eisenhüttenstädter jedoch nicht zu. “Wir haben mit Leon Schneider gesprochen und ihm signalisiert, dass er in unseren Planungen für die Lizenzspielerabteilung keine Rolle spielt”, sagte Thomas Kessler dem GEISSBLOG.

Wenn die U21 am 13. Juni also wieder die Vorbereitung auf die kommende Saison aufnimmt (Start 22. Juli), wird auch Leon Schneider zunächst zum Team von Trainer Mark Zimmermann stoßen – sofern der Spieler bis dahin keinen anderen Verein gefunden hat. Bei den Würzburger Kickers wurde Schneider bereits verabschiedet, mit dem Hinweis darauf, dass der Rechtsverteidiger zu seinem Stammverein zurückkehren würde. Dass Schneider nach zwei Jahren in der Dritten Liga allerdings nun ein weiteres Jahr in der Regionalliga dran hängt, erscheint unwahrscheinlich.

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