Steffen Baumgart im Gespräch mit Ellyes Skhiri. (Foto: GEISSBLOG)

Steffen Baumgart im Gespräch mit Ellyes Skhiri. (Foto: GEISSBLOG)

Lob für “Musterprofi” Skhiri – Uth nennt erstes Saisonziel

Der 1. FC Köln ist zurück: Seit Montag trainieren die Profis wieder am Geißbockheim und bereiten sich auf die Saison 2022/23 vor. Während die Verantwortlichen noch keine Ziele definiert haben, nannte Mark Uth nach der Einheit die erste Aufgabe für die kommende Spielzeit. Sportchef Christian Keller äußerte sich derweil zum aktuellen Stand von Ellyes Skhiri.

Von einer bei allen Beteiligten “großen Vorfreude” sprach Thomas Kessler nach der ersten rund 100-minütigen Einheit auf dem Trainingsplatz sechs und sieben. Der Leiter der Lizenzspielerabteilung hatte das Training gemeinsam mit Finanz-Geschäftsführer Philipp Türoff auf dem Platz verfolgt. “Der Ein oder Andere hat jetzt vielleicht schwere Beine.”

Trainings-Sünder habe der ehemalige Torhüter jedoch nicht erkennen können. Alle hätten ihr individuelles Pensum während der Sommerpause vorbildlich absolviert. “Die Zeiten sind vorbei”, scherzte Kessler. “Die Jungs kommen teilweise fitter wieder, als sie gegangen sind.”

Keller äußert sich zu Skhiri-Zukunft

Dafür konnte der 36-Jährige erstmals die fünf Neuzugänge unter die Lupe nehmen. Während Denis Huseinbasic, Linton Maina, Kristian Pedersen und Eric Martel mit der Mannschaft trainierten, absolvierte Steffen Tigges am Rand eine individuelle Einheit mit Reha-Trainer Leif Frach. “Es ist schön, die Jungs im FC-Rot zu sehen. Ich nehme sie als sehr offene Persönlichkeiten wahr. Spätestens im Trainingslager werden die Jungs noch mehr Zeit haben, miteinander zu sprechen”, erklärte Kessler.

Während Jonas Hector nach seiner in Stuttgart erlittenen Muskelverletzung in der Wade spätestens nach dem Trainingslager in Donaueschingen wieder voll einsteigen soll, stand am Montag auch Ellyes Skhiri mit auf dem Platz und scherzte mit FC-Trainer Steffen Baumgart. Während Türoff gegenüber dem GEISSBLOG bestätigte, dass der Tunesier seinen Vertrag beim FC durchaus verlängern könnte, war Sportchef Christian Keller diesbezüglich vor dem Trainingsauftakt etwas defensiver.

Zwar schloss Keller eine Verlängerung nicht aus, entscheidend sei aber nach wie vor, was der Spieler selbst vor habe. “Ellyes ist einer unser besten Spieler und Musterprofi. Er ist hier auch gut verwurzelt und fühlt sich wohl”, verpackte der Geschäftsführer ein Lob für den Tunesier mit der Aussicht, dass ein Abgang trotzdem wahrscheinlich ist. “Gleichzeitig ist er ambitioniert und möchte vielleicht einen weiteren Schritt in seiner Karriere gehen. Wenn er die Idee hat, dass er den Schritt gehen möchte, kann er auf uns zu kommen. Wenn er die Idee nicht hat, haben wir auch nichts dagegen.” Zumindest an einer zeitnahen Verlängerung dürfte angesichts dieser Aussagen gezweifelt werden.

Das ist das erste FC-Ziel

Mit einem weiteren Jahr beim FC würde Skhiri den Kölnern mit seinen Qualitäten zweifelsfrei helfen, die gesteckten Ziele zu erreichen. Wie diese jedoch konkret aussehen könnten, wollte am Montag noch niemand von den Verantwortlichen verraten. “Der Fokus liegt auf der Bundesliga. Für uns geht es im ersten Schritt darum, auf die 40 Punkte zu kommen. Dann schauen wir, wie viele Spiele noch übrig sind”, machten sowohl Keller als auch Kessler unisono klar. Die genauen Saisonziele werden ohnehin erst im Laufe der Vorbereitung zwischen Trainerteam und Mannschaft erarbeitet.

Während sich die Bosse also zurückhielten und auf das Ende der Vorbereitung verwiesen, machte mit Mark Uth zumindest ein Spieler schon klar, welche beiden Ziele zumindest kurzfristig Priorität haben werden: “Ich möchte in die Conference League. Das ist das erste Ziel, das wir haben. Und wir wollen im Pokal eine Runde weiterkommen.” Uth war schon am Ende der letzten Saison einer der ersten Profis, der offensiv vom Europapokal gesprochen hatte. Über die Play-offs soll dieser Traum nun in Erfüllen gehen. Dafür war bereits die erste Trainingseinheit knackig: “Es war heute schon ein bisschen mehr. Wenn du im Urlaub fünf Wochen Badelatschen anhast, ist das erste Training natürlich anstrengend”, sagte der Offensivspieler mit einem Augenzwinkern.

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