Der 1. FC Köln spielt in der kommenden Saison in der Conference League. (Foto: IMAGO /Volkmann)

Der 1. FC Köln spielt in der kommenden Saison in der Conference League. (Foto: IMAGO / Volkmann)

Köln gesetzt! Was die FC-Fans jetzt zur Conference League wissen müssen

Der 1. FC Köln hat den ersten kleinen Erfolg in Europa errungen, ohne selbst gespielt zu haben. Die Geißböcke sind für die Play-offs der Europa Conference League gesetzt. Weil mehrere besser platzierte Teams in der Qualifikation ausschieden, gehört der FC nun zu den 17 gesetzten Klubs für die Auslosung zur entscheidenden K.o.-Runde vor der Gruppenphase. Hier gibt’s alles Wissenswerte zum weiteren Verlauf des Wettbewerbs.

Es waren neun Spiele, auf die die Fans des 1. FC Köln am Donnerstag schauten. Zwei mussten im Sinne des FC ausfallen, dann würde Köln in den Play-offs gesetzt sein. Und so kam es. Bereits am Mittwoch hatte es das erste von insgesamt drei benötigten Ergebnissen gegeben: Dynamo Kiew hatte Fenerbahce Istanbul aus der Champions-League-Qualifikation geworfen. Die Türken rutschten dadurch in den Conference-League-Zweig ab – und werden wegen des schlechteren UEFA-Koeffizienten hinter dem FC landen.

Am Donnerstag dann verloren drei eigentlich besser gestellte Teams ihre Qualifikationsspiele und schieden aus: Der FC Astana unterlag dem polnischen Vertreter Rakow Tschenstochau. PAOK Saloniki konnte eine Hinspiel-Niederlage gegen Levski Sofia nicht mehr umdrehen. Zudem schied der belarussische Vertreter BATE Borissow (2017/18 Gruppen-Gegner der Geißböcke in der Europa League) gegen Konyaspor aus der Türkei aus. Damit ist klar: Der 1. FC Köln wird als gesetztes Team in die Auslosung der Play-offs gehen. Aber was bedeutet das?

1. Play-off-Auslosung

Insgesamt treffen 34 Teams treffen in den Play-offs im K.o.-Modus aufeinander. 17 Mannschaften sind gesetzt, 17 nicht. Entscheidend ist der UEFA-Koeffizient. Der 1. FC Köln wird gesetzt sein, aber nicht wegen des eigenen Koeffizienten (4,000), sondern weil die Geißböcke als deutscher Teilnehmer 20 Prozent des Verbands-Koeffizienten erhalten – und damit den Wert 15,042. Dieser reicht nun, um zu den ersten 17 Teams zu gehören. Dies garantiert zwar noch keinen leichten Gegner, jedoch geht der FC einigen großen Namen (u.a. Villarreal, West Ham, Florenz) aus dem Weg.

Die Auslosung der UECL-Play-offs findet am 2. August statt, also drei Tage nach dem DFB-Pokal-Spiel des 1. FC Köln beim SSV Jahn Regensburg. Der Vorgang erfolgt wie gewöhnlich in Nyon und wird im Livestream übertragen. Der Auslosungsprozess ist kompliziert. Entscheidend ist: Der FC wird am 2. August womöglich noch gar nicht wissen, auf wen er trifft. Denn die Auslosung findet vor der dritten Qualifikationsrunde statt, die erst am 4. und 11. August ausgetragen wird.

2. Play-offs

Die Spieltermine für die Play-offs sind der 18. und 25. August. Zudem wird bekannt sein, ob der FC im Hin- oder Rückspiel sein Heimspiel austragen wird, denn das zuerst gezogene Team bekommt das Heimrecht zugesprochen – egal ob gesetzt oder nicht.

3. Gruppenphase

Gewinnt der 1. FC Köln die Play-offs, in denen es die Auswärtstor-Regel nicht mehr gibt, zieht der Klub in die Gruppenphase ein. Vier Mannschaften treffen pro Gruppe aufeinander. Die Auslosung für die Gruppenphase findet am 26. August statt. Sechs Spiele muss jedes Team bestreiten. Der Gruppensieger qualifiziert sich direkt für das Achtelfinale. Der Gruppenzweite spielte eine weitere Zwischenrunde als K.o.-Runde gegen einen Gruppendritten aus der Europa League. Erst der Sieger dieses Duells zieht dann ins Conference-League-Achtelfinale ein.

4. Prämien

Der 1. FC Köln erhält als Antrittsprämie in den Play-offs 750.000 Euro. Sollte der Sprung in die Gruppenphase gelingen, gäbe es 2,94 Mio. Euro als Startgeld. Jeder Sieg bringt eine halbe Million Euro, jedes Unentschieden 166.000 Euro. Dazu kommen weitere Einnahmemöglichkeiten, u.a. durch die Heimspiele und Sponsorenprämien. Und natürlich, sollte sich der 1. FC Köln für die anschließenden K.o.-Runden qualifizieren. Aber so weit ist es noch nicht.

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