Adam Matuschyk im Trikot des 1. FC Köln. (Archivfoto: Bopp)

Adam Matuschyk im Trikot des 1. FC Köln. (Archivfoto: Bopp)

“Das wird komisch”: Aufstiegsheld von 2014 läuft erstmals gegen den FC auf

Es wird ein besonderes Spiel für Adam Matuszczyk am kommenden Sonntag: Viele Jahre lang trug der heute 33-Jährige das Trikot des 1. FC Köln, stieg mit dem Verein 2014 in die Bundesliga auf. Nun trifft der Ex-Nationalspieler Polens mit dem 1. FC Düren auf seinen ehemaligen Verein.

„Ich habe dem 1. FC Köln alles zu verdanken“, denkt Matuszczyk noch heute dankbar an seine Zeit im Geißbock-Trikot zurück. Mit 14 wechselte er 2003 in die C-Jugend des FC. Bis 2010 durchlief er nicht nur alle folgenden Jugendteams, sondern auch die Regionalliga-Elf und debütierte schließlich am 27. Februar 2010 in der Bundesliga: Beim 0:0 in Leverkusen stand Matuszczyk direkt 90 Minuten auf dem Rasen. Insgesamt trug der Pole 52 Mal das FC-Trikot in der Bundesliga, weitere 50 Spiele absolvierte er für die Geißböcke in der zweiten Bundesliga. 

„Ich hatte fast nur schöne Zeiten in Köln“, blickt der 1,83 Meter große Athlet zurück und ergänzt lachend: „Ich werde noch häufig mit den beiden Toren in Hoffenheim in Verbindung gebracht.“ Am 10. April 2010 erzielte Matuszczyk beide Treffer beim 2:0-Erfolg des FC im Kraichgau. Auch der 3:2-Heimerfolg gegen Bayern München am 5. Februar 2011 ist ihm noch in guter Erinnerung, als dem Polen die Vorarbeit zum Siegtreffer von Milivoje Novakovic gelang.

Über Düsseldorf in die Nationalmannschaft

Zwischenzeitlich wechselte Matuszczyk im Januar 2012 auf Leihbasis für ein halbes Jahr zum ungeliebten Rivalen Fortuna Düsseldorf, stieg mit den 95ern in die Bundesliga auf. Und es ging noch höher hinaus: Plötzlich stand der 1989 in Gleiwitz geborene Matuszczyk sogar im Aufgebot der polnischen Nationalmannschaft bei der Euro 2012 im eigenen Land, kam dort einmal als Einwechselspieler zum Einsatz. „Das war ein Traum“, denkt der 21-fache Nationalspieler gerne zurück.

Bis 2015 lief der Mittelfeldspieler danach noch für den FC auf. Die weiteren Stationen waren Eintracht Braunschweig (2015-17), Zaglebie Lubin (17-19) und der KFC Uerdingen (19-20). Im Oktober 2020 kam Matuszczyk schließlich zum 1. FC Düren, der seinerzeit in der Mittelrheinliga spielte. Im Sommer 2022 gelang der Sprung in die Regionalliga, sodass es nun zum Wiedersehen mit dem FC kommt. „Es wird das erste Mal, dass ich gegen den FC spiele. Das wird zu Beginn sicher etwas komisch, wenn man plötzlich das Geißbocktrikot als Gegner neben sich sieht“, vermutet der 33-Jährige. 

Matuszcyk bleibt dem FC verbunden

Dem FC sei er auch nach seinem Wechsel weiter eng verbunden: „Ich war gegen den AC Mailand im Stadion und versuche, die FC-Spiele vor dem Fernseher zu verfolgen. Der direkte Draht sei über die Jahre derweil deutlich dünner geworden: „Aus meiner Zeit spielen noch Timo Horn und Jonas Hector beim FC. Timo war während meiner Zeit in Uerdingen gelegentlich mal bei unseren Spielen“, berichtet Matuszczyk, „ansonsten habe ich aber noch Kontakt zum Zeugwart Frank Almstedt.“

Mittlerweile befindet sich der Ex-Profi zwar im Herbst seiner Karriere, ans Aufhören denke er aber noch nicht: „Ich möchte gerne noch viele Jahre dranhängen.“ Und mit dem 1. FC Düren surft er aktuell auf der Erfolgswelle: Aus den ersten vier Spielen sammelte das Team zehn Punkte – und geht damit fast schon als Favorit in das Duell mit dem 1. FC Köln.

Funfact am Rande: Am 15. August 2008 debütierte Matuszczyk im Senioren-Bereich, kam in der 80. Minute als Einwechselspieler gegen Eintracht Trier in die Partie – für Lukas Nottbeck. Fast auf den Tag genau 14 Jahre später werden sich die beiden Routiniers als sportliche Rivalen gegenüberstehen.

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