Florian Dietz hat gegen den FC Schalke sein Bundesliga-Debüt gefeiert. (Foto: Bucco)

Florian Dietz hat gegen den FC Schalke sein Bundesliga-Debüt gefeiert. (Foto: Bucco)

Unverhofft in der Startelf: Das sagt Dietz zu seinem Bundesliga-Debüt

Florian Dietz hat am Sonntag gegen den FC Schalke 04 sein Bundesliga-Debüt für den 1. FC Köln gefeiert. Der 24-Jährige musste dabei zumindest für das eine Spiel das schwere Erbe von Anthony Modeste antreten. Hinterher erklärte der Angreifer, wie er den Spieltag erlebte, und bekam Lob von den Verantwortlichen.

Am Sonntagmorgen noch deutete nur wenig auf eine veränderte Formation im FC-Angriff hin. Trotz des bereits durchgesickerten Transfers von Anthony Modeste zu Borussia Dortmund bereitete sich der Stürmer auf die Partie am Abend gegen den FC Schalke vor. Wäre es nach dem Franzosen gegangen, hätte er gegen den Aufsteiger auch im Aufgebot gestanden. Steffen Baumgart sah dies jedoch anders und strich den 34-Jährigen aus dem Kader.

“Er wird uns in der einen oder anderen Situation fehlen. Aber wir gehen einen Weg, und den wollen wir mit Spielern gehen, die zu 100 Prozent mitgehen wollen”, erklärte der FC-Trainer nach dem Spiel und machte deutlich, dass Modeste aus seiner Sicht nichts mehr im Kader zu suchen gehabt hätte. So verhalf Baumgart kurzerhand Florian Dietz zu seinem Bundesliga-Debüt. “Nicht, weil er Tony am ähnlichsten ist”, erklärte der Trainer. “Aber wenn du die ganze Vorbereitung darauf ausrichtest, über außen und über Flanken zu kommen, ist es schwierig, wenn du keinen Kopfballspieler mehr hast. Deswegen haben wir Flo gebracht.”

So erfuhr Dietz von seinem Debüt

Für Dietz dürfte die Vorbereitung auf das Spiel hingegen eher ungewöhnlich gewesen sein. Denn für den Stürmer hieß es im Vorfeld: Tribüne oder Startelf. “Mir wurde gesagt, dass ich nicht im Kader stehe, wenn Tony spielt”, berichtete Dietz nach dem Spiel bei FC-TV. “Wenn Tony allerdings nicht dabei sein würde, stehe ich in der Startelf. Entsprechend verlief alles sehr kurzfristig, hat mich aber natürlich sehr gefreut.”

Der Debütant machte seine Sache dabei ordentlich, gewann 67 Prozent seiner Zweikämpfe und suchte insgesamt fünf Mal den Abschluss auf das Schalker Tor. “Er hat es sehr gut gemacht, sich die eine gute Chance erarbeitet, gut die Bälle gesichert”, lobte Baumgart seinen Spieler, der zugab, “schon sehr aufgeregt” gewesen zu sein. Bislang standen für den Stürmer lediglich 46 Drittligaspiele (ein Tor, drei Vorlagen) auf dem Konto. Am Sonntag folgte schließlich das Debüt vor 50.000 Zuschauern im stimmungsgeladenen Duell mit dem Aufsteiger aus Schalke.

Habe gemerkt, dass hier ein anderer Wind weht

Florian Dietz

“Ich hatte mir vorgenommen, mich darauf zu freuen und es zu genießen. Ich wollte Gas geben. Das ist das, was ich beeinflussen konnte”, sagte Dietz. Obwohl der Angreifer seit seiner auskurierten Schulterverletzung fest bei den Profis trainiert und auch schon in den Testspielen gegen Mannschaften wie den AC Mailand zum Einsatz gekommen war, sei das Spiel gegen einen Bundesligisten dabei schon noch einmal etwas anderes gewesen. “In den ersten Zweikämpfen habe ich gemerkt, dass hier ein anderer Wind weht. Man muss viel arbeiten gegen die Jungs dahinten”, berichtete Dietz.

Mit seinen ersten 86 Minuten in der Bundesliga konnte er schließlich durchaus zufrieden sein. “Ich habe mich, glaube ich, ganz gut reingearbeitet.” Und vielleicht belohnt sich der Stürmer in seinem nächsten Einsatz vielleicht auch mit seinem ersten Bundesliga-Tor. Am Samstag reisen die Geißböcke zu RB Leipzig.

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