Ellyes Skhiri. (Foto: Bucco)

Ellyes Skhiri. (Foto: Bucco)

Skhiri als Schlüssel: Gelingt dem FC der Neustart in die Liga?

Der 1. FC Köln will nach der Länderspiel-Pause gegen Borussia Dortmund sofort wieder einen Erfolg feiern. Ist der BVB favorisiert? Ja, doch der FC schert sich nicht um die Rollenverteilung. Um die Schwarz-Gelben zu knacken, braucht Köln vor allem einen Mann: Ellyes Skhiri.

Warum, bitte schön, hat sich in dem zurückliegenden Transfer-Sommer kein Klub ernsthaft um Ellyes Skhiri bemüht? Es wird ein Rätsel bleiben – und für den 1. FC Köln ein großes Glück. Wer wissen möchte, wie wertvoll der Tunesier für die Geißböcke ist, muss sich nur eine Statistik anschauen: Der Mittelfeldspieler ist mit 33 Balleroberungen in der gegnerischen Hälfte der derzeit beste Spieler der gesamten Bundesliga.

Skhiri, der Balleroberer: Der 27-Jährige ist der Nutznießer und einer der Hauptgründe, warum die Geißböcke bislang das pressingeffizienteste Team der Liga sind. Nicht nur attackieren die Spieler von Steffen Baumgart in dieser Saison bislang wie gewohnt früh (PPDA-Wert von 7,9). Der FC ist in Sachen Balleroberungen im Vergleich zur Pressingintensität am erfolgreichsten.

Letzte Saison war der FC dominant

Gegen Borussia Dortmund wird dieser Faktor wieder enorm wichtig sein. In der vergangenen Saison schaffte es der FC, die Passquote des BVB in den beiden Spielen (0:2, 1:1) auf 75% respektive 74% zu halten. Dortmund leistete sich viele Fehler im Mittelfeld, konnte sich selten aus dem Kölner Pressing lösen und bescherte den Geißböcken so immer wieder gute Tormöglichkeiten. In beiden Spielen schoss der FC jeweils häufiger aufs Tor, einzig die Effizienz fehlte.

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Diese brachte die Borussia hingegen auf den Rasen – erzielte drei Tore mit gerade einmal fünf Schüssen auf das Kölner Tor und sicherte sich so vier der sechs Punkte. Die Geißböcke werden neben einem erfolgreichen Pressing dieses Mal auch die Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor genötigen, um sich den Sieg zu sichern. Gerade daran und an der Eingespieltheit der Abläufe im gegnerischen Strafraum wollte Steffen Baumgart in der Länderspielpause arbeiten. Am Samstag müssen die Kölner beweisen, dass die Arbeit gefruchtet hat.

Kann der FC Modeste stoppen?

Darüber hinaus könnten zwei Mannschaften aufeinander treffen, die ähnliche Wege vor das gegnerische Tor suchen. Hohes Pressing, viele intensive Läufe, eine hohe Passquote, ähnlich viele Schüsse pro 90 Minuten, dazu fast identischer Ballbesitz: Beide Teams behaupteten sich in der gegnerischen Hälfte bislang vor allem auf den beiden Flügeln. Auffällig jedoch: Während der FC von diesen Flügeln auch viele Flanken ins Zentrum brachten (118 – Topwert der Liga), liegt der BVB bei diesem Wert bislang noch im grauen Mittelfeld (62 – Platz neun).

Und das, obwohl Anthony Modeste mittlerweile für Dortmund aufläuft. Doch gerade ihn wollen und müssen die Kölner Verteidiger am Samstag im Griff haben. Da trifft es sich gut, dass der FC mit Ellyes Skhiri den besten Staubsauger der Liga in den eigenen Reihen hat, um die Dortmunder Angriffe gar nicht erst in Kölner Tornähe kommen zu lassen.

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