Timo Hübers im Zweikampf gegen Hoffenheim. (Foto: IMAGO / Treese)

Timo Hübers im Zweikampf gegen Hoffenheim. (Foto: IMAGO / Treese)

“Wir haben uns daran hoch gehangelt und gesagt: Jetzt erst Recht!”

Der 1. FC Köln hat mit einer großen Energieleistung nur zwei Tage nach dem intensiven Conference League-Spiel in Tschechien einen Punkt gegen die TSG Hoffenheim geholt. Beim 1:1 (1:1)-Unentschieden wäre am Ende sogar vielleicht möglich gewesen. Entsprechend fielen die Stimmen zum Spiel aus.

Aus Müngersdorf berichten Sonja Eich und Marc L. Merten

Timo Hübers

“Wo die Kraftreserven herkamen, weiß ich selber nicht so genau. So viel Zeit hatten wir dann ja doch nicht. Wir haben uns daran aber auch hoch gehangelt und gesagt: Jetzt erst recht. Wenn alle Umstände gegen uns sprechen, zeigen wir den Leuten mal, was abgeht. In einem Heimspiel ist eh immer alles möglich für uns, das haben die letzten anderthalb Jahre gezeigt. Und dann sind wir mal richtig schön marschiert. Wir haben Hoffenheim über weite Strecken im Griff gehabt und etwas anders gespielt, als wir es sonst machen. Wir sind etwas tiefer angelaufen und dadurch riesige Konterchancen gehabt. Die Hoffenheimer können sind nicht beschweren, wenn wir als Sieger vom Platz gehen. Ich bin richtig stolz, das hat sich sehr gut angefühlt. Allzu viele Spieler sollten jetzt aber nicht mehr wegbrechen. Jetzt haben wir erst in drei Tagen das nächste Spiel. Das ist fast wie Urlaub dazwischen (lacht). Wer weiß, was hier in Müngersdorf los sein wird. Alle sind heiß auf das Spiel am Donnerstag gegen Nizza. Es ist alles angerichtet für ein schönes Endspiel.”

Linton Maina

“Es war sicherlich nicht einfach. Vor allem in der zweiten Halbzeit hat man gesehen, dass wir ein bisschen kaputt waren. Aber gerade was wir in der ersten Hälfte abgeliefert haben, war bemerkenswert. Der Dreier wäre aber trotzdem verdient gewesen. Ich hatte zwei, drei Riesen Chancen. Mir tut es leid für die Truppe, dass da nicht noch ein Tor gefallen. Bei mir geht es um die Ruhe vor dem Tor und darum, vor dem Schuss vielleicht nochmal Luft zu holen. Da arbeiten wir dran und ich hoffe, dass ich mich da noch verbessern kann. Wir sind jetzt aber zufrieden mit dem Punkt. Wir wussten, um die Qualitäten von Hoffenheim. Ich kenne ja den Trainer auch noch sehr gut. Jeder, der auf dem Platz stand, hat es richtig gut gemacht. Mir wurde relativ schnell zu verstehen gegeben, dass ich auf dem Platz stehen soll heute. Es hat schon sehr wehgetan, der eine Tag wäre nochmal besser gewesen. Aber es hat gut geklappt und man läuft den Schmerz dann ja auch raus. Wir regenerieren jetzt erstmal und dann haben wir alle riesig Bock auf das Endspiel gegen Nizza.”

Thomas Kessler

“Am Ende war das ein Jubel des Trainers über die Leistung der Jungs. Ein großes Kompliment an unsere Mannschaft. Wir haben gesagt, dass wir komplett bei uns bleiben wollen. 48 Stunden nach dem schwierigen Spiel gegen Slovacko gegen so eine hochveranlagte Mannschaft ist für uns natürlich eine Herausforderung. Die Jungs haben ihr Herz auf dem Platz gelassen, sie sind 121 Kilometer gelaufen. Das zeichnet uns als Mannschaft aus. Deswegen können wir mit dem Punkt zufrieden sein. Wir haben in der Vergangenheit oft bewiesen, dass wir Rückschläge kompensieren können. Das geht nur mit hundertprozentigem Einsatz. Mit ein bisschen Glück hätten wir auch drei Punkte holen können. Wir müssen schauen, was Flo Dietz hat. Auf der Position würde uns der nächste Ausfall natürlich hart treffen.”

André Breitenreiter

“Am Ende geht das heute gerecht mit 1:1 zu Ende. Die Kölner hatten nur eine kurze Zeit, dafür großen Respekt. Am Ende ist es für alle Beteiligten gut gegangen. Wir sind gut ins Spiel reingekommen, uns hat die Präzision im letzten Pass gefehlt. Über 90 Minuten haben wir zu langsam eröffnet, wir wollten die Kölner viel mehr stressen. Wenn man die Laufdaten sieht war heute keiner müde. Es war ein attraktives Spiel für die Zuschauer. Beide haben ihren Teil dazu beigetragen.”

Steffen Baumgart

“Das kann ich alles bestätigen. Beide Mannschaften haben versucht, ein gutes Spiel zu zeigen. Torchancen gab es auch auf beiden Seiten. Wir sind auf eine gute Intensität gekommen. In der ein oder anderen Kontersituation hätten wir uns mehr Ruhe gewünscht. Wir sind sehr zufrieden mit dem Punkt und es ist ein gerechtes Ergebnis für beide. Die Jungs wissen noch gar nicht, was sie geleistet haben. Das wird jetzt nach und nach kommen.”

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