Die FC-Frauen verlieren gegen Wolfsburg deutlich. (Foto: Sylvia Eichinger)

Die FC-Frauen verlieren gegen Wolfsburg deutlich. (Foto: Sylvia Eichinger)

Achcinska-Schock und deutliche Pleite vor ausverkauftem Haus

Vor der Rekordkulisse von 5.400 Zuschauern im bei den Bundesliga-Frauen erstmals ausverkauften Franz-Kremer-Stadion hat es für den 1. FC Köln sportlich nichts zu holen gegeben. Die FC-Frauen verkauften sich zwar teuer, hatten am Ende beim 0:4 (0:3) gegen den VfL Wolfsburg aber keine Chance. Besonders bitter: Adriana Achcinska musste sie nach einem frühen Schock vom Platz getragen werden.

Kölns Trainer Sascha Glass änderte seine erste Elf im Vergleich zum 2:1-Erfolg nach Verlängerung bei Turbine Potsdam eine Woche zuvor auf zwei Positionen: Adriana Achcinska feierte ihr Startelf-Debüt in dieser Saison. Zudem begann diesmal wieder Alena Bienz. Andrea Gavric und die verletzte Jana Beuschlein fehlten dafür in der Anfangsformation.

Pechvogel des Tages

Adriana Achcinska feierte gegen Wolfsburg ihre Startelf-Premiere in dieser Saison nach ihrer langen Verletzungspause. Doch in der 19. Minute dann der Schock: Die polnische Nationalspielerin bekam einen Ball von Wolfsburgs Lena Oberdorf aus kurzer Distanz mit voller Wucht an den Kopf. Die 20-Jährige sackte zusammen, musste noch auf dem Platz stabilisiert werden und wurde auf einer Trage abtransportiert. Wenig später jedoch kehrte Achcinska unter dem Beifall der Zuschauer zurück in den Innenraum und verfolgte die Partie in eine Decke eingewickelt von der Ersatzbank.

Momente des Spiels

Just in einer Phase, als der Anfangsdruck der Wölfinnen etwas abgenommen hatte, schlugen die Gäste doppelt zu. Eine Ecke von Felicitas Rauch von der rechten Seite wurde in der Mitte verlängert. Manon Klett konnte den Ball noch abwehren, doch den Abpraller drosch Marina Hegering aus kurzer Distanz zum 0:1 ins Tor (30.). Kurz danach wurde die Kölner Abwehr mit einem flachen Pass aus dem Mittelfeld in die Spitze ausgehebelt, Alexandra Popp war frei durch und schob zum 0:2 (33.). Der Doppelschlag entschied die Partie früh.

Die weiteren Tore

Vor den Augen von Bundestrainern Martina Voss-Tecklenburg war Wolfsburg die bessere Mannschaft. Die FC-Frauen konnten jedoch die Null zunächst halten – und hatten sogar selbst die erste gute Chance der Partie: Genessee Puntigam bediente von der linken Seite Alena Bienz, die in den Strafraum lief, ihren gefährlichen Schuss konnte Merle Frohms aber zur Ecke lenken (23.).

Nach dem vorentscheidenden Wolfsburger Doppelschlag erhöhte Wolfsburg noch vor der Halbzeit sogar auf 0:3. Begünstigt durch den Torwartfehler von Manon Klett, die bei einem Freistoß von Felicitas Rauch halbherzig aus dem Tor kam, köpfte Marina Hegering zum 0:3 ein (45.+1).

Nach der Pause dominierte der VfL weiter das Geschehen. Manon Klett verhinderte das 0:4 mit einer starken Parade gegen Jill Roord (48.). In der 68. Minute jedoch fiel das Tor doch noch: Nach einem tiefen Pass von Svenja Huth wurde Wolfsburgs Tabea Waßmuth im Strafraum bedrängt, der Ball rollte zu Popp, die aus kurzer Distanz zum 0:4 abstaubte (68.).

Fazit und Ausblick

Ein bitterer Tag für den 1. FC Köln bei toller Kulisse: Die Geißböcke hatten gegen Wolfsburg unter dem Strich sportlich keine Chance, auch wenn sich die Kölnerinnen teuer verkauften. Der Unterschied zum Top-Team (acht Spiele, acht Siege) wurde jedoch deutlich. Zu wünschen wäre es der Mannschaft, dass ein solcher Zuschauerzuspruch zur Regel wird. Am kommenden Sonntag (13 Uhr) geht es für die FC-Frauen beim SV Meppen weiter.

FC-Aufstellung

Klett – Gudorf, Moorrees, S. Puntigam, G. Puntigam – Bienz (75. Gavric), Cordes, Achcinska (21. Donhauser), Zawistowska (85. Vogt) – Wilde (85. Uebach), Islacker.

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