Mark Uth fällt weite Teile der Saison aus. (Foto: Bucco)

Mark Uth fällt weite Teile der Saison aus. (Foto: Bucco)

OP bestätigt: FC will Uth mit neuem Vertrag Mut machen

Der 1. FC Köln muss erneut drei Monate auf Mark Uth verzichten. Wie Sport-Geschäftsführer Christian Keller am Sonntag am Geißbockheim bestätigte, muss der 31-Jährige erneut operiert werden und fällt damit für einen Großteil der Rückrunde aus. Dennoch soll der Angreifer einen neuen Vertrag erhalten.

Am Donnerstag hatte Steffen Baumgart bereits angedeutet, dass Mark Uth erneut unter dem Messer landen könnte. Am Sonntag herrscht nun Klarheit. Der 31-Jährige muss erneut am Schambein operiert werden. Die erste Operation im August hatte nicht den erhofften Effekt gezeigt. Nun muss eine zweite Stelle operiert werden.

“Es gibt leider nächste Woche am Donnerstag noch einmal einen operativen Eingriff, um die Schambein-Probleme, die Mark jetzt schon länger hat, in den Griff zu bekommen”, sagte Keller. Der zweite Eingriff liegt an einer anderen Stelle als der erste, bestätigte der Sportchef. “Es gab zwei Problemstellen. Man hatte gehofft, dass sich die zweite Stelle erholt, wenn die erste Stelle wieder gut ist. Das war leider nicht der Fall.”

Keller bestätigt monatelangen Ausfall

So wird Uth also vor Weihnachten noch einmal operiert und fällt anschließend erneut lange aus. “Die Ausfallzeit liegt bei zehn bis zwölf Wochen nach der OP”, sagte Keller. Das bedeutet, dass Uth erst Mitte März wieder einsatzfähig sein wird – wenn alles erfolgreich verläuft. Damit wird der 31-Jährige maximal nur noch für die letzten zehn Bundesliga-Spiele eine Option werden.

“Wir hoffen, dass er im Frühjahr wieder spielen kann”, sagte Keller. “Es tut uns extrem weh, dass er schon die ganze Saison ausfällt. Er ist ein Spieler, der unsere Qualität tragen kann.” Deshalb soll Uth aber in jedem Fall beim 1. FC Köln bleiben. Der Vertrag des Angreifers läuft im Sommer 2023 aus, hätte sich nur bei einer bestimmten Anzahl an Einsätzen verlängert. Das ist nun nicht mehr möglich, es muss also neu verhandelt werden.

Wir wollen, dass Mark über die Saison hinaus bei uns spielt

Christian Keller

Keller machte die Tür für diese Gespräche jedoch auf und betonte, dass unter den aktuellen Umständen “keine Problematik vorliegt, die zum Karriereende führen wird”. Bekanntlich sind Schambeinentzündungen in der Vergangenheit im Profifußball immer wieder ein Grund für ein vorzeitiges Karriereende gewesen. Bei Uth hofft man, dass die zweite OP alle Probleme beseitigt. “Für uns ist seine Situation nicht ungewiss. Wir wollen, dass Mark über die Saison hinaus bei uns spielt.” Das dürfte dem Spieler auf dem Weg der Genesung Mut machen.

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