Mandy Islacker hat mit den FC-Frauen am letzten Spieltag vor der Winterpause ein Remis geholt. (Foto: Eichinger)

Mandy Islacker hat mit den FC-Frauen am letzten Spieltag vor der Winterpause ein Remis geholt. (Foto: Eichinger)

“Wichtig für den Kopf”: Mit erhobenem Haupt in die Winterpause

Die Bundesliga-Frauen des 1. FC Köln beenden im letzten Spiel vor der Winterpause gegen den SC Freiburg gerade noch rechtzeitig den Negativlauf. Das 0:0 hilft der Mannschaft von Sascha Glass zwar in der Tabelle nicht zum Sprung. Doch mental war der Punktgewinn ein wichtiger Schritt, um beruhigt über Weihnachten Kraft sammeln zu können.

Sascha Glass konnte seine Erleichterung nicht verbergen. “Schön” sei das Gefühl, nach vier Niederlagen in Folge im letzten Spiel vor der Winterpause wieder etwas Zählbares geholt zu haben. Der zehnte Punkt im zehnten Ligaspiel – die Geißböcke sind tabellarisch auf Kurs, um mit dem Abstiegskampf nichts zu tun zu haben. Darüber hinaus steht das Viertelfinale im DFB-Pokal auf der Haben-Seite.

Die liegen gelassenen Punkte gegen die Aufsteiger aus Duisburg und Meppen tun zwar noch immer weh. “Die Punkte fehlen uns in der Tabelle”, sagte Glass nach dem Unentschieden gegen Freiburg. Doch die Leistung gegen den Sport-Club war die zweite positive Nachricht des Tages. Die aufstrebenden Breisgauerinnen konnten nur in der ersten Hälfte ihre Überlegenheit ausspielen. In Hälfte zwei war der FC dem Sieg näher.

Nur drei Ersatzspielerinnen

“Freiburg hatte in der ersten Halbzeit mehr vom Spiel. Wir haben in der Halbzeit reagiert und einige Dinge gerade gegen den Ball angepasst”, analysierte Glass. “Die zweite Halbzeit war dann sehr, sehr gut. Wir waren griffig, aggressiv, waren früher im Angriffspressing und haben Freiburg nicht mehr so ins Spiel kommen lassen.” Und das, obwohl die Geißböcke nach zahlreichen Ausfällen mit Myrthe Moorrees, Lena Uebach und Laura Vogt nur drei Feldspielerinnen auf der Bank aufgeboten hatten – mit Vogt sogar eine Spielerin aus der U20.

“Ich bin stolz auf die Truppe”, lobte Glass daher auch. “Wir hatten viele Ausfälle. Uns haben gerade in der Offensive die Alternativen gefehlt, aber die, die auf dem Platz standen, haben es gut umgesetzt.” Am Ende hatte der FC-Trainer “ein gerechtes Unentschieden” gesehen, mit dem der FC gut leben konnte. Auch, weil hinten die Null stand – das erste Mal seit dem 2:0-Heimsieg gegen Bremen Ende Oktober.

Das ist wichtig für den Kopf

Sascha Glass

“Jeder kann sich vorstellen: Wenn wir viermal verlieren, dann tut das gut”, sagte Glass. “Es war wichtig, gegen eine Mannschaft einen Punkt zu holen, die im Aufwind ist. Das ist wichtig für den Kopf. So wird es schöner, wenn wir uns nach der Pause wiedersehen.” Die FC-Frauen gehen nun in ihren Weihnachtsurlaub, ehe es Anfang Januar zurück auf den Platz geht. Am 5. Februar beginnt die Liga wieder – dann mit dem Hinrunden-Abschluss bei der SGS Essen.

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