Dimitris Limnios und Dejan Ljubicic am Mittwoch zusammen auf dem Platz. (Foto: GEISSBLOG)

Dimitris Limnios und Dejan Ljubicic am Mittwoch zusammen auf dem Platz. (Foto: GEISSBLOG)

Ljubicic zurück auf dem Platz – “Wenn wir volle Kapelle losdribbeln können…”

Der Trainingsplatz beim 1. FC Köln füllt sich immer mehr. Am Mittwoch kehrte auch Dejan Ljubicic erstmals wieder mit Fußballschuhen zurück auf das Feld. Während der Österreicher gegen Ende des Trainings mit Dimitris Limnios den Platz betrat, absolvierte die Mannschaft eine weitere anstrengende Einheit. Timo Hübers zeigte sich darüber erfreut.

Für Timo Hübers dürfte die Klimaveränderung in den letzten Wochen mit am größten gewesen sein. Der Innenverteidiger reiste nach der Promotion Tour in Austin direkt weiter nach Costa Rica. Ein paar Grad wärmer sei es dort gewesen, erzählte Hübers am Mittwoch nach dem Training, während im Franz-Kremer-Stadion die Schneeflocken langsam zu Boden sanken.

Kalt dürfte dem Abwehrspieler aber trotzdem nicht gewesen sein. Zu intensiv scheucht FC-Trainer Steffen Baumgart seine Spieler aktuell über den teilweise gefrorenen Rasen. “Das letzte Mal ist lange her, dass wir so eine Trainingswoche hatten”, sagte Hübers mit Rückblick auf die vielen Englischen Wochen der letzten Monate. “Trotzdem sind alle mit Spaß und Freude dabei. Auch, wenn es ein bisschen härter ist und die Temperaturen frischer sind. Es ist anstrengend, aber es macht auch Spaß.” Sollte kein größerer Wintereinbruch mehr drohen, ist auch weiterhin kein Trainingslager geplant und die Geißböcke können mit ein wenig Improvisation ihr Trainingspensum durchziehen. Am Donnerstag wird dafür die Laufeinheit kurzerhand in den Morgen verlegt und das Training auf dem Platz in den Mittag. “Bisher sind die Bedingungen top”, berichtet Hübers dabei.

Hübers Vorfreude auf die Rückrunde

Dass sich der FC in der Rückrunde nun voll auf die Bundesliga und den Klassenerhalt konzentrieren kann, ist dabei ein Vorteil. Auch, wenn das Aus in der Conference League freilich für Enttäuschung gesorgt hat. “Es ist schön, nicht alle drei Tage eine Partie zu haben und mental wieder auf hundert Prozent hochfahren zu müssen. Die Einheiten tun uns jetzt natürlich gut. Deswegen können wir die Wochen vor Weihnachten noch gut nutzen.”

Insbesondere die vielen jungen und Profi-unerfahrenen Spieler seien dabei bei diesem Rhythmus ins kalte Wasser geworfen worden. Doch auch für Hübers selbst war es die erste Saison auf internationaler Bühne. Entsprechend weiß der Innenverteidiger nun, mit welchen Belastungen die Mannschaften zu arbeiten haben. “Ich habe jetzt noch größeren Respekt vor den Jungs, die das Programm seit Jahren abspulen und vielleicht dazu noch in der Nationalmannschaft spielen”, sagte der 26-Jährige.  

Dass die Kölner mit drei Niederlagen zum Ende des Pflichtspieljahres wieder in die untere Tabellenregion gerutscht sind, besorgt den Abwehrspieler dabei nicht. “Es überwiegt die Freude auf die Rückrunde und nicht die Angst, dass wir unten reinrutschen.” Insbesondere die zahlreichen Rückkehrer machen dem FC Mut: “Wenn wir volle Kapelle losdribbeln können, haben wir die absolute Daseinsberechtigung in der Bundesliga – auch für ein paar Plätze höher als wir jetzt stehen. Deswegen bin ich recht zuversichtlich, was die Rückrunde angeht.”

Ljubicic erstmals wieder auf dem Platz

Die Hoffnung eines wieder besser gefüllten Trainingsplatzes ist dabei berechtigt. Während Dimitris Limnios schon Ende vergangener Woche wieder auf dem Rasen stehen konnte, kehrte am Mittwoch auch Dejan Ljubicic auf das Feld zurück. Gemeinsam mit dem Griechen kam Ljubicic gegen Ende des Mannschaftstrainings auf den Platz und absolvierte eine individuelle Einheit mit und ohne Ball. Sogar Steffen Baumgart war kurzzeitig von der schnellen Rückkehr des Österreichers überrascht. “Was machst du denn hier? Ist es schon soweit?”, rief der FC-Trainer in Richtung seines Mittelfeldspielers.

Neben Limnios und Ljubicic war auch Mark Uth zwischenzeitlich im Franz-Kremer-Stadion unterwegs. Allerdings trug der Zehner anstelle von Fußballschuhen nur Laufschuhe. Am Freitag wird der 31-Jährige in Berlin erneut am Schambein operiert. Vor März ist mit einer Rückkehr von Uth demnach nicht zu rechnen.

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