Timo Hübers kehrt mit dem 1. FC Köln am Sonntag zum ersten Mal zu seinem Ex-Club Hannover 96 zurück. Vor dem Duell mit den Niedersachen spricht der Kapitän über…
…den Erfolg gegen Münster: „Wir waren wieder deutlich aktiver, entschlossener und mutiger im gesamten Anlaufverhalten. Wir hatten wieder eine höhere Anlauflinie und mit dem Ball eine bessere Staffelung. Es war sowohl mit dem Ball als auch gegen den Ball ein Schritt nach vorne.“
…die Rückkehr an die Tabellenspitze: „Am Wochenende ist wieder eine Chance, dass wir mit einem Sieg in Hannover ein Stück näher drankommen können. Wir wollen die letzten Schritte jetzt auch noch gehen. Die Ausgangslage ist super, geschafft ist es aber noch nicht.“
…das Comeback nach seiner Erkrankung: „Ich habe mich gut gefühlt. Es war nicht das intensivste Spiel, wie hatten viel den Ball. Die lange Trainingswoche hat mir gutgetan, ich war doch eine Zeit lang raus. Das merkt man dann doch ein bisschen. Es hat sich aber ganz gut angefühlt.“
Hübers freut sich über Rückkehr nach Hannover
…seine erste Rückkehr nach Hannover: „Ich freue mich ziemlich darauf. Es wird – abgesehen von der Corona-Zeit – das erste Mal sein, dass ich mich in der Gastkabine umziehe. Ich habe viele Ticketanfragen bekomme und kenne noch viele, die im Verein arbeiten. In der Mannschaft war viel Fluktuation, da kenne ich nur noch zwei Spieler. Es wird ein echter Schlager, das Spiel ist ausverkauft und 15.000 Kölner fahren mit.“
…seine Verbundenheit zu Hannover: „Mein erster Blick nach dem Spieltag ist schon, was Hannover gemacht hat. Das habe ich mir beibehalten, weil ich dort eine richtig gute Zeit hatte. Sowohl sportlich als auch privat hat es mir richtig gut gefallen. Ich habe noch eine große Verbundenheit und hätte mir deshalb schon gewünscht, dass sie vielleicht noch ein Tick weiter oben mitmischen.“
Hoffen auf Eingreifen von Maina
…Hannovers Abrutschen in der Tabelle: „Abschreiben sollte man sie nicht, es sind noch ein paar Spiele und die Liga ist eng und verrückt. Aber aus der Ferne will ich mir kein Urteil erlauben, warum es für sie nicht für ein bisschen weiter oben reicht.“
…die Rückkehr von Linton Maina ins Training: „Wir haben es in den letzten Wochen gesehen, als immer mehr Jungs zurückgekommen sind, dass wir qualitativ richtig gute Wechsel drin haben. Das gilt auch für Linton. Mit seinen Qualitäten ist er unbestritten einer unserer wichtigsten Spieler. Deswegen haben wir die Hoffnung, dass er im Saisonendspurt nochmal eingreifen kann und ein wichtiges Tor oder eine wichtige Vorlage für uns erzielt.“
…der Wechsel zwischen Dreier- und Viererkette: „Flexibilität ist eigentlich immer ein Trumpf. Wir haben beides schon gespielt. Die Viererkette hat gegen Münster gut gepasst, aber es gilt immer, das an den jeweiligen Gegner anzupassen. Gleichzeitig wollen wir uns selber bestärken, dass es wirklich gut geklappt hat am Wochenende. Was wir in Hannover spielen, weiß ich ehrlich gesagt noch nicht.“
Dreier- oder Viererkette?
…seine Vorliebe für eine Abwehrformation: „Den Großteil meiner Karriere habe ich Viererkette gespielt, das kommt meinen Stärken etwas mehr gelegen. Aber darum geht es gar nicht. Ich habe in dieser Saison schon alle Positionen in der Vierer- und Fünferkette gespielt. Am Ende ist es kein Rosinenpicken, es geht darum, was der Mannschaft am besten hilft. Dann versucht man seine Stärken bestmöglich einzubringen, da spielen persönliche Befindlichkeiten eine untergeordnete Rolle.“
….die Vorteile der Viererkette: „Am Saisonanfang war es sehr wild, vielleicht schon zu aktiv. Zu dem Zeitpunkt hat uns eine abwartendere Rolle ganz gutgetan. Zuletzt hatte man das Gefühl, dass wir auf dem Platz in Passivität verfallen und wieder ein bisschen aktiver das Spiel gestalten müssen. Das geht mit einer Viererkette oft besser, weil man einen Mann mehr im Anlaufen und im Übergang zum Positionsspiel in die Offensive hat. Deswegen war der Switch jetzt genauso wichtig. Auch da ist es eine Balance-Frage.“
…sein zweites Eigentor der laufenden Saison: „Wenn man sich die Eigentore mal anschaut, würde ich beide Male genauso wieder verteidigen. Das habe ich mir gar nicht zu Herzen genommen.“








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